Wie kann ein fairer Wettbewerb in der Bundesliga wieder garantiert werden?

“Auswärtssieg! Auswärtssieg! Auswärtssieg!” Das wäre heute eigentlich alles, was ich mir vom Auftritt beim 1. FSV Mainz 05 wünsche. Wieder ein erstes Mal. Der erste Auswärtssieg in der Bundesliga. Wobei mir gar nicht der historische Aspekt wichtig ist, sondern vor allem die 3 Punkte. Die würden dafür sorgen, dass Union zu Hause nicht so unter Druck ist, Punkte zu holen. Und sie wären ein perfekter Abschluss vor der Länderspielpause, in der ein letztes Mal Luft geholt wird vor Weihnachten.

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#377 – Bei Aufklebern hört der Spaß auf

Start der Bundesliga-Saison 2019/20 und für uns heißt es jetzt wieder: Fußball-Ökumene Berlin. Wir diskutieren sowohl die sportlichen als auch die anderen Themen der Vereine jeweils aus Union- und Hertha-Perspektive. Nicht dabei fehlen dürfen dabei unsere Freunde vom Damenwahl-Podcast.
Plattencover von "Pepe Mager - Freunde Hinter Stacheldraht"

Bild: Plattencover von “Pepe Mager – Freunde Hinter Stacheldraht”

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Die fairste Möglichkeit, Karten zu verteilen

Union hat gestern an Mitglieder kommuniziert, wie der Kartenverkauf für die ersten Bundesliga-Spiele ablaufen wird. Eine Chance, diese Karten zu bekommen, haben zuerst (nur?) Mitglieder, die keine (Auswärts-)Dauerkarten haben. Die Karten – eine pro Person – für das Spiel gegen Raba Leipzig gehen demnach am 29. Juli um 10 Uhr in den Verkauf, die für das erste Auswärtsspiel in Augsburg am 5. August.

Wie beim Pokalspiel gibt es auch für diese beiden Spiele Tickets zwei Tage lang nur online zu kaufen, und danach nur nach Verfügbarkeit auch im Zeughaus am Stadion.

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Berkan Taz verlässt Union für mindestens ein Jahr

Einer der Abgänge aus Unions Kader, die eigentlich unumgänglich waren, und sowohl für den Spieler als auch den Verein sinnvoll sind, wurde gestern verkündet: Berkan Taz wechselt ein paar Kilometer spreeaufwärts nach Cottbus. Zwar wird er dorthin erst einmal nur für ein Jahr ausgeliehen. Aber ob das wirklich bedeutet, dass es für Taz nur ein zeitweiser Abschied von Union ist, scheint zweifelhaft.

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Unions neuer Hauptsponsor ist eine bemerkenswert instinktlose Entscheidung

Sportsponsoring ist auf dem Papier für Unternehmen eine seltsame Investition. Eine Ausgabe ohne direkten Mehrwert und unklaren Möglichkeiten, daraus Gewinn zu generieren. Das Versprechen, was hinter Werbung im Allgemeinen und Sportsponsoring im Speziellen steht, ist, neben der reinen Werbefläche zur Präsentation des Firmenlogos, natürlich das Aufladen des Firmennamens mit positiven Emotionen. Die Telekom bezahlt in der Allianz-Arena Mitarbeitern die Eintrittskarte in guter Lage, damit diese sich in Form eines Telekom-Logos kamerafreundlich ins Stadion setzen und so in allen Einstellungen von Strafraumszenen (also auch Toren) gut im Bild sind.

All diese Zusammenhänge sind kein Geheimnis und der Imagetransfer von positiven Emotionen auf den jeweiligen Sponsor ist Teil des Deals, den man als Sportverein eingeht. Gerade Vereine wie Union existieren dabei in einem besonderen Spannungsfeld: Zum Einen agieren sie nach allen Regeln des Marktes als Unternehmen in einem hochkompetitiven Umfeld, zum Anderen erfüllen sie, auch nach einem durch die Vereinssatzung festgehaltenen Selbstverständnis, durchaus soziale Aufgaben. In diesem Spannungsfeld sollte sich auch die Entscheidung bewegen, wem man die beschriebene Bühne eines Hauptsponsors gibt.

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Ein schlecht gelaunter Verteidiger und Dirk Zingler spricht über den, dessen Name nicht genannt werden darf

Gestern beim Mannschaftsfoto zierte sich Toni Leistner, der sehr klar kommuniziert hat, dass er den Verein verlassen möchte. Man könnte durchaus auch sagen, dass es aussah, als hätte der Verteidiger schlechte Laune gehabt. So schreibt es jedenfalls der Kurier, der damit auch eine Herausforderung auf das Team und den Zusammenhalt der Mannschaft zukommen sieht. Ob die Unlust von Leistner aber wirklich etwas mit seinem bisher nicht gestatteten Wechsel zu Norwich City zu tun hat, können wir alle nicht genau sagen.

Fakt ist, dass Dirk Zingler gestern im Interview mit dem Kicker klar gemacht hat, dass er Leistner nicht gehen lassen möchte, weil der Union-Präsident mit solch einem Wechsel das Vereinsziel Bundesliga-Aufstieg nicht gefährden möchte:

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Sie konnten zueinander nicht kommen

Eigentlich sollte hier nur der Kommentar von MalerMario stehen. Denn mehr als sein “Zwei Monate später…” gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen. Nach vielen Ungereimtheiten hat sich der Verein vom “Hauptsponsor” ISP getrennt. Als Grund für die Trennung werden “falsche Angaben des Vertragspartners beim Zustandekommen des Vertrages” genannt. Dagegen gibt es nicht viel zu sagen. Was damit gemeint ist, bleibt allerdings unklar. Ist damit die Unklarheit über die Registrierung der ISP bei der Handelskammer von Dubai oder Adschman gemeint? Ist es die Herkunft der Gelder? Oder tatsächlich die Vergangenheit des ISP-Aufsichtsratschefs Jürgen Czilinsky als Hauptmann im Dienste des Ministeriums für Staatssicherheit?

Letzten Endes kann es fast egal sein, was den Ausschlag gegeben hat, denn Bauchschmerzen hatten sehr viele bereits bei der Bekanntgabe des Vertrages mit der ISP. Dafür stellen sich andere Fragen, die heute auf der Pressekonferenz nicht beantwortet wurden. Es wurde bereits eine Rate von einer Million Euro gezahlt. Wieviel dieser Summe muss zurückgezahlt werden und wurde diese Summe bereits ernsthaft verplant? Dazu gab es keinen Kommentar. In der Pressemitteilung ist lediglich die Rede davon, dass der laufende Spielbetrieb nicht beinflusst werde, “da die im Lizenzierungsverfahren eingereichte Etatplanung den ISP-Vertrag nicht beinhaltete”. Das beruhigt die in Lizenzfragen arg gebeutelte Unionseele. Es bleibt trotzdem zu hoffen, dass man einen normalen Hauptsponsor als “Backup” in der Tasche hat. Es darf auch gerne ein normaler Baumarkt sein.