Zeigt eure Union-Masken!

Als ich kürzlich im Supermarkt einkaufen war, hielt mich ein Mann an, zeigte auf den rot-weißen Schal auf meiner Maske und fragte: “Dit is doch hoffentlich Union!” Ich lächelte (was niemand mehr sehen kann) und zeigte auf die Seite, auf der #WartenaufUnion steht. Mit diesem Beweis war er sehr zufrieden und ich durfte passieren.

Ich warte täglich darauf, dass auch union im Fanshop Masken anbietet (erst recht, weil man sie seit heute auch in Berliner Geschäften tragen soll). So lange schaue ich mir aber unglaublich gerne an, welche Masken sich Unionfans schneidern lassen.

Ich habe zum Beispiel sehr viel Respekt vor dieser Maske, für die ein Schal geopfert wurde. Sieht jetzt ein bisschen wie ein Rauschebart aus und ich wäre im Dezember vorsichtig mit dem Tragen. Könnte ja sein, dass verzweifelte Eltern noch fix einen Weihnachtsmann suchen.

Und schaut ruhig bei den Änderungsschneidereien vorbei. Die meisten können einfache rot-weiße Masken nähen. Mit einem passenden Aufnäher aus dem Zeughaus, den ihr mitbringt und dort aufnähen lasst, ist das ganz fix eine Union-Maske.

Wenn ihr selbst eine Maske für euch oder eure Familie gebastelt/geschneidert habt, schickt doch mal ein Bild an redaktion@textilvergehen oder postet es auf Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #unionmaske. Ich würde gerne in den nächsten Tagen zeigen, wie wunderschön rot-weiß wir durch die Stadt laufen können, auch wenn wir nicht ins Stadion gehen können.

Wie geht’s weiter mit der Bundesliga?

Während Union gestern trainierte (einen Bericht von der Einheit hat die BZ), gab es für die mittlerweile aktualisierten DFL-Hygienepläne für Geisterspiele gestern grünes Licht zum Thema Arbeitsschutz (Kicker). Richtig entschieden wird aber erst am Donnerstag.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert glaubt auch, dass der Profi-Fußball sich ändern muss

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Bezahllink) gibt es ein langes Interview mit DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Darin geht er auf konstruktive Art und Weise auf die Kritik ein, die dem Profifußball entgegenschlägt. Das Thema Gehaltsobergrenzen und prinzipiell Obergrenzen bei Transfers und Honoraren für Spielerberater hängt er bei der Europäischen Union auf und setzt sich im Gespräch dafür ein. Ich verstehe, dass es eine Regelung braucht, die mit den garantierten Freiheiten der EU vereinbar ist. Allerdings wäre durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem Verbund eine Top-Liga nicht mehr von dieser Regelung erfasst. Und ich stelle mir auch ganz praktische Fragen: Müsste die Liga nicht bestimmte Dinge zentralisieren, um das durchzusetzen? Also beispielsweise Transfers? Und müsste da nicht totale Transparenz herrschen?

Das Thema Eigenkapital und Verpfändung von Einnahmen aus der Zukunft hat Seifert ebenfalls auf dem Schirm. Es dürfte tatsächlich eine lange Liste sein. Wie die aber umzusetzen wäre, stelle ich mir interessant vor. Denn die Liga ist unglaublich heterogen und hat bestimmte Machtzentren. Das wird deutlich, wenn Seifert sagt, es hätte doch in der Vergangenheit schon Vorschläge für eine Veränderung der Liga gegeben und dann ausgerechnet Karl-Heinz Rummenigge erwähnt und nicht die sehr konkreten Vorschläge von Union von Ende 2018.

Christian Seifert (Geschäftsführer DFL) und Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff (Leipzig) in der Loge von Union-Präsident Dirk Zingler, 18.08. 2019, Foto: Matze Koch

Ich mache mir weiter wenig Illusionen über eine Änderungsfähigkeit der Bundesliga. Erstens lief es ja prinzipiell ganz gut für alle Beteiligten. Und zweitens müssten wohl 75% der beteiligten Clubs diesen Änderungen zustimmen. Auch das sehe ich noch nicht so kommen. Vielleicht wird das der Fall sein, wenn die Krise nachhaltig durchschlägt durch die Kürzung der Werbe-Etats, die sich auf Fernsehsender und Sponsorenbeiträge langfristig auswirkt. Die Erosion des TV-Marktes vom linearen TV zu interessegeleiteten Streamingplattformen hatte Seifert angesprochen. Da war der deutsche Markt noch am Anfang einer Transformation. Die könnte sich beschleunigen.

Auch hier soll es wieder einen Arbeitskreis (bei der DFL wird das weiterhin Task Force genannt) geben, der idealerweise erst ab Herbst dieses Jahres gebildet wird. Beim Kicker gibt es eine kurze Zusammenfassung des Interviews. Und der Kurier befasst sich in seiner Kolumne mit der Reduktion bzw. Deckelung von Gehältern und nennt als Beispiele die gedeckelten Gehälter in der Anfangszeit der Bundesliga oder aus der DDR in den 70er Jahren. Dass in der Bundesliga damals jede Menge schwarz gezahlt wurde, wird hier ebenso ignoriert) wie alle Nebenleistungen für Fußballer in der DDR-Oberliga. Ich sage mal nur Wohnungszuweisung oder Auto. Von schwarz gezahlten Prämien und Arbeit in Betrieben nur pro Forma ganz zu schweigen. Für Romantik taugt der Blick in den Rückspiegel wohl kaum.

Und sonst so?

Die Bild (Bezahl-Link) zählt auf, wer in Unions Geschäftsstelle wo sitzt und dass alle normalerweise gemeinsam Mittagessen.

Im Forum bei Transfermarkt gibt es ein kurzes Interview mit Karim Benyamina.

Diese kurze Rezension einer Doku über Andres Iniesta hat mich unglaublich neugierig gemacht. Da geht es um einen Spieler, der oberflächlich eigentlich alles gewinnt, aber von Depression gefangen wird. Den Film gibt es bei rakuten.tv.

36 Gedanken zu „Zeigt eure Union-Masken!

  1. Och nö, ich dachte, hier wäre ich sicher vorm Präsentieren der Deppentücher…

  2. @christian Och doch. Habe den von dir benutzten Begriff noch nie gehört und bin irgendwie froh darüber, dass ich mich in einem Bereich bewege, der es nicht nötig hat, mit abwertenden Begriffen um sich zu werfen.

  3. Wirklich jetzt Sebastian? Muss man jetzt diese scheiß Maskenpflicht mit unseren Farben so präsentieren? Ich hoffe nicht, dass Union selbst irgendwelche Masken im Zeughaus verkaufen wird. Ich finde das echt lächerlich. Fußball möchte ich. Nichts anderes.

  4. @grisu Auch ich möchte Fußball. Und zwar im Stadion. Aber von deinem und meinem Wunsch alleine lässt sich eine Virusausbreitung nicht eindämmen. Wenn eine Bedeckung in Bus&Bahn oder in Geschäften dazu führt, dass wir uns wieder halbwegs bewegen können, nehme ich das dafür gerne in Kauf. Man konnte eine solche Bedeckung übrigens schon vor der Verpflichtung freiwillig tragen.

  5. die selbst genähten masken mögen originell sein und formal den regelungen entsprechen, schützen tun sie allerdings niemanden. und deshalb werden sie höchst wahrscheinlich auch nicht im fanshop als artikel auftauchen. selbst genähte masken sind wirkungslos.

  6. @Sebastian
    Mit erstaunen habe ich gestern gelesen das es in Altenheimen wohl keine Maskenpflicht gibt. Wenn das für die Hauptrisiko-Gruppe offensichtlich nicht notwendig ist darf man glaube ich eine Maskenpflicht in Geschäften vor allen mit Masken die eine fragwürdige Schutzwirkung haben wohl auch mal hinterfragen.

  7. Wenn die Masken schon Pflicht sind dann kann man doch wohl das beste draus machen und sie Präsentieren. Ansonsten kann ja jeder seine Meinung über Sinn oder Unsinn der Masken haben wie er will aber zum Wohle aller sollte man sich an die Bestimmungen halten. Denkt auch an die alten und kranken ! Eisern 😉

  8. Wenn Union Masken anbietet, können sie auch gleich Klopapier, Binden, Küchenrollen und Kondome mit Logo verkaufen.

    Man muß nicht aus alles Kapital schlagen (wollen).

  9. @andreas Du darfst alles hinterfragen. Kann mich auch nicht erinnern, dass ich das untersagt hätte (was ich sowieso nicht kann).

    @here Für den Fall, dass das hier eine Diskussion über Maskenpflicht wird: Die Adressaten für Unmut zu dem Thema wären eure lokalen Abgeordneten.

    Für den Fall, dass ihr über die Wirksamkeit von selbstgenähten Masken reden wollt: Es ist Common Sense, dass sie keine Wirkung zum Selbstschutz haben, aber die Ausbreitung der eigenen Aerosole mindern. Sie schützen also die Umwelt, eure Mitmenschen. Über das Thema, welche Maske in welchem Umfeld auch dem Selbstschutz dient, wendet euch bitte an euer Gesundheitsamt oder wer auch immer für euch zuständig ist.

    Ich habe das Thema aufgenommen, weil wir sowieso verpflichtet sind, diese Masken in Bus&Bahn und in Geschäften zu tragen. Und ich finde, dass man da das Beste daraus machen kann. und das Beste hat für mich irgendwie immer mit dem 1. FC Union zu tun.

  10. Hast schon recht, richtige Zeit aber falscher Ort
    zur DFL, ja dürfte spannend werden weil die Gegner von 50+1 sicher auch die Gunst der Stunde nutzen werden und sich in Stellung bringen, vor allem wenn das Drama noch länger andauert.

  11. Ich freue mich über die selbstgenähten Masken, danke für die Bilder! Ein bisschen Farbe in diesen Zeiten… (und klar, Masken dienen zum Fremdschutz, nicht zum Selbstschutz.)

  12. der common sense betrifft die wirksamkeit zum zwecke des atemschutzes hergestellter masken. diese wirkung lässt sich nicht auf beliebige baumwoll-, nylon oder DeDeRon-textilwaren übertragen. das sagt schon der gesunde menschenverstand: wenns reinkommt, gehts auch raus.
    darüberhinaus ist der hinweis, sich mit entsprechenden fragen ans gesundheitsamt oder die stadtverordneten zu wenden, pures gold.

  13. @silberhacke Ich weiß nicht, was du damit meinst, dass der Hinweis auf die entsprechenden Verantwortlichen pures Gold ist. Die Abgeordneten sind der normale Weg, wenn es um Kritik an Gesetzen geht, denn sie können sie ändern. Das Gesundheitsamt ist für die Durchführung der Hygienemaßnahmen zuständig. Ich will hier einfach nicht den Anschein erwecken, dass ich hier ein Hobby-Epidemiologe wäre oder so. Denn mir ging es im Text heute um die Gestaltung der Masken.

  14. du hast ja gemerkt, dass zumindest in teilen der leserschaft das maskenthema auf weinig begeisterung trifft. das kann man ja mal so hinnehmen, ohne sich provoziert oder aufgerufen zu fühlen und auf den geratenen infoweg zu verweisen.
    die leute wollen DIR nichts böses, die finden nur die masken doof oder unpassend oder unsinnig.

  15. @Sebastian: Eben *weil* das inzwischen Pflicht ist, nervt mich dieser Beitrag. Es ist ja schön, wenn der eine oder andere durch derlei kultische Handlungen sein subjektives Sicherheitsempfinden erhöhen kann, aber da jetzt auch Agnostiker betroffen sind, stören mich affirmative Aktionen wie diese enorm.

  16. In Asien, wo es in den letzten Jahrzehnten mehrere Epidemien gab, laufen die Leute, um andere zu schützen, bei jedem Schnupfen mit Maske herum. Das hat sich bewährt.

    Hier wird sich oft darüber lustig gemacht, was wiederum lächerlich ist angesichts des totalen Versagens unserer (bewusst kaputtgekürzten) Behörden und der inkompenteten weil durchkorrumpierten Ministerien und Regierungen, die es nicht schaffen in einem hochindustrialisierten und hochtechnologisierten Land binnen 2 Monaten ordentliche Masken zu produzieren – und vorher alle Expertenmeinungen ignoriert haben.
    (Immerhin klappt es noch mit dem Neukauf von schwerem Kriegsgerät! Und die Arroganz der hierzulande Bessergestellten wird durchgesetzt, um ihre Lebensmöglichkeiten zur Norm in der Not für alle zu machen. Wer sich das leisten kann geht Abends auf den Balkon, um die zu beklatschen, die bitte schweigend und in Demut ertragen sollen was einem an Zumutungen so vorgesetzt wird.)

    Ich kann die Kritik also gut verstehen. Trotzdem sind Masken sinnvoll:
    – Für andere: Um eine Tröpfcheninfektion durch Ausatmung zu mindern
    – Für sich selbst: Um sich nicht mit evtl. kontaminierten Händen an Mund und Nase zu fassen
    – Psychologisch: Als stete Warnung vor zuviel Nähe zu anderen Menschen in der Öffentlichkeit.

    Es ist natürlich eine Notlösung, wenn unsere fatal gescheiterte Infrastruktur dadurch kompensiert wird, dass (medizinisch gesehen) mangelhafte Masken in Handarbeit zu Hause produziert werden müssen.

    Ein stinkreicher Staat wie der unsere (ich meine nicht die normale Bevölkerung, nur das Vorhandensein unglaublicher Vermögen), der eine Maskenpflicht für die Bevölkerung einführt, diese aber nicht bedienen kann, ist krachend gescheitert.

    Dass dessen Repräsentanten und Verantwortliche nicht in der Luft zerissen werden, ist zudem Zeugnis des Scheiterns der ehemals vierten Gewalt.

    Trotzdem: Masken helfen. Die Wut aber bitte in die richtige Richtung kanalisieren.

  17. Wenn Masken in der Öffentlichkeit kompletter Blödsinn wären, warum soll man dann beim niessen (auch ohne Pandemie) Mund und Nase bedecken?

  18. reine physik – partikel/druck/beschleunigung/entfernung
    du kannst dich beim niesen auch einer hauswand zuwenden, was aber nicht die fertigung von masken aus stein nahelegt.

  19. haha, der war gut ;-)
    Aber woanders hin niessen ist schon sinnvoll. Und eine Maske reduziert schon die Verbreitung der normalen Ausatmung.

  20. Kleine “Home schooling”- Nachhilfe für Christian (das mache ich zum ersten Mal in meinem Leben, weil ich so viel Mist in zwei Sätzen noch nie gelesen habe):
    “@Sebastian: Eben *weil* das inzwischen Pflicht ist, nervt mich dieser Beitrag. Es ist ja schön, wenn der eine oder andere durch derlei kultige (nicht: kultische= einen Kult betreffend) Handlungen sein subjektives Sicherheitsempfinden erhöhen kann, aber da jetzt auch Asthmatiker (nicht: Agnostiker=Menschen, die unsicher sind, ob es einen Gott gibt) betroffen sind, stören mich adjuvante (nicht: affirmative = bejahende) Aktionen wie diese enorm.”

  21. Was dieser Montgomery im “freiverfügbaren” Medien von sich gegeben hat war höchst ” bedenkenswert dumm”!
    Wenn ein von jedermann mögliches, einfach zu nutzendes Hilfsmittel so verteufelt wird, dann ist das in meinen Augen schon fast kriminell! Ist das in den Arm Niesen dann auch wirkungslos?
    War heute im Supermarkt und auf der Bölsche:
    Abstandsregelungen zum gegenseitigen Schutz waren da leider wenig zu sehen! Sobald die Menschendichte zu groß wird, ist dies auch kaum noch einzuhalten!
    Und übrigens: Ich möchte auch so schnell wie möglich wieder auf der GG “an der Mittellinie” stehen!
    u.n.v.e.u.

  22. masken helfen und sind sinnvoll.
    gut gemeinte diy-baumwoll-mund-nase-bedeckungen helfen weder dem träger, noch dem gegenüber.
    niesen ist kein covid19-symptom.
    montgomery ist präsident der bundesärztekammer. man kann sich natürlich auch auf andere quellen stützen, aber ich schätze die entscheidung, selbstgefrickelte masken zum schutz zu empfehlen, hängt eher damit zusammen, dass man keine amtlichen bekommt, als dass sie tatsächlich helfen würden.
    diy-masken mit oder ohne unionaufnäher sind quasi globuli – unschädlich aber nutzlos. möglicherweise stylisch.

  23. Wie pervers: Pappaufsteller mit Fanportraits im Mönchengladbacher Borussia-Park. Für “bessere Stimmung bei Geisterspielen, um den TV-Zuschauern und Profis den Blick auf die leeren Stadion-Plätze zu ersparen”. Ist ja noch schärfer als Werbung für Maskenverkauf im Fanshop.

  24. echtmal wo bleiben die amtlichen masken????
    … wir brauchen amtliche masken!!! !!!!

  25. Seit langer langer Zeit muss ich auch mal wieder etwas in ein Kommentarfeld schreiben. Ich verstehe nicht, warum Sebastians Hinweis, sich mit der Kritik an Masken an die offiziell zuständigen Behörden zu wenden auf so viel Unmut trifft. Ich finde die Maskenpflicht auch scheiße und wie (wahrscheinlich fast) alle, die dem Textilvergehen folgen, will auch ich so schnell wie möglich wieder den Fußball, den ich liebe (Kämpfer auf dem Platz, volle, bunte und laute Ränge – natürlich stehendes Publikum, etc.), aber keine Regelung wird sich ändern, wenn man seinen Unmut in irgendeinem Internetkommentar äußert. Wer wirklich etwas ändern möchte, kann ja mal eine gut recherchierte Stellungnahme an sein Gesundheitsamt verfassen. Vermutlich ändert sich auch da nichts, aber zumindest ist das THEORETISCH möglich. Was hier steht, interessiert Entscheidende doch praktisch gar nicht. Da können wir noch so oft fordern, ohne Maske einkaufen gehen zu dürfen.

    In jedem Fall reduziert eine Maske, die unmittelbar vor Mund und Nase sitzt die Menge an verteilten Tröpfchen – und wenn es nur die ganz Dicken, Schleimigen, Ekligen sind. Wir putzen uns doch auch sonst immer die Nase und waschen uns die Hände und gehen anderen Hygienemaßnahmen nach, wie duschen und so… Ich denke das ein oder andere ist ganz sinnvoll.

  26. ich bin ganz klar gegen den missbrauch unseres vereinsnamens oder seiner symbole auf sog. atemschutzmasken zum zwecke der relativierung umstrittener staatlicher zwangsmaßnamen.
    zumal der nutzen des tragens solcher masken, inbesondere solcher aus stoff, ist wissenschaftlich derzeit noch zutiefst umstritten.

    berliner zeitung vom 1, mai 2020:

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ich-hoffe-dass-der-hausverstand-bei-den-menschen-wieder-aufwacht-li.82521

  27. @mo Du kannst dagegen sein. Das verbietet dir keiner. Und umgekehrt ist es sicher genauso.

    Übrigens: “Umstrittene staatliche Zwangsmaßnahmen” -> geht es vielleicht eine Nummer kleiner?

  28. ich stehe zu meiner meinung.
    wenn sie, herr fiebrig anderer meinung sind, dann ist das in ordnung, denn ich respektiere ihre ansichten.

  29. ich möchte jedoch an dieser stelle offen äußern, dass sie bereits zensur gegen mich angewandt haben.
    anstatt einen beitrag von mir, welcher ihnen offenbar in seiner form nicht zusagte – wofür ich teilweise verständis habe – zu hinterfragen und eine diskussion darüber zuzulassen, löschten sie meinen kommentar ohne erklärung.

    daher werde ich hier nicht mehr äußern.
    die zensoren von heute könnten die zensierten von morgen sein.

    dank und respekt für die bisherige arbeit des textilvergehen-teams.

    eisern union!

  30. “Umstrittene staatliche Zwangsmaßnahmen”
    Nun wie soll man den in Teilen willkürlich und Sinnfreie staatliche Verbote und Anordnungen mit angedrohten absurd hohen Bußgeldern sonst nennen ?

  31. @mo Danke fürs Siezen. Wusste nicht, dass wir gleich förmlich werden.

    “ich möchte jedoch an dieser stelle offen äußern, dass sie bereits zensur gegen mich angewandt haben.” -> nein, habe ich nicht.

    “anstatt einen beitrag von mir, welcher ihnen offenbar in seiner form nicht zusagte – wofür ich teilweise verständis habe – zu hinterfragen und eine diskussion darüber zuzulassen, löschten sie meinen kommentar ohne erklärung.” -> wir löschen wirklich selten, aber wenn der Ton nicht mehr stimmt, machen wir das durchaus. Das hat aber nichts mit Meinung zu tun, sondern mit allgemeinen Regeln des höflichen Umgangs miteinander und im Zweifel kann es noch sein, dass wir für falsche Tatsachenbehauptungen anderer hier haftbar gemacht werden können. Das löschen wir auch. Da ich nicht mehr weiß, um welchen Beitrag es dir ging, kann ich darauf auch nicht konkret eingehen. Wir sind übrigens niemanden gegenüber rechenschaftspflichtig, was wir hier löschen oder nicht.

    “daher werde ich hier nicht mehr äußern.” -> okay

    “die zensoren von heute könnten die zensierten von morgen sein.” -> Ich kann hier auf jeden Fall empfehlen, sich noch einmal schlau zu machen, was Zensur wirklich bedeutet. Da geht es konkret um die vorherige Freigabe von Veröffentlichungen durch eine staatliche Stelle. Wenn wir etwas löschen, hat das nix mit Zensur zu tun.

    “dank und respekt für die bisherige arbeit des textilvergehen-teams.” Danke auch.

  32. @andreas Erst einmal kann man “umstritten” für alles benutzen, für das sich nur eine Gegenmeinung findet. Es ist ein komplett überflüssiges Wort in Debatten geworden, das vor allem den Nutzen hat, eine Position (und sei sie nur von einer verschwindend kleinen Minderheit vertreten) die gleiche Autorität zu verleihen wie anderen Positionen.

    Ähnliches gilt für “staatliche Zwangsmaßnahme”. Der Begriff lässt sich im Prinzip auf jedes Gesetz, jede Verordnung anwenden, die sanktioniert werden kann. Gurtpflicht, nicht bei Rot über die Ampel gehen, Steuern zahlen, etc. Es sagt also nichts aus, außer dass man etwas von vorneherein abwerten möchte. Und ich finde, dass man dann auch nicht mehr in eine offene Diskussion gehen muss, wenn es nur darum geht, eine andere Position herabzuwürdigen. Das ist alles.

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