Wie kann ein fairer Wettbewerb in der Bundesliga wieder garantiert werden?

“Auswärtssieg! Auswärtssieg! Auswärtssieg!” Das wäre heute eigentlich alles, was ich mir vom Auftritt beim 1. FSV Mainz 05 wünsche. Wieder ein erstes Mal. Der erste Auswärtssieg in der Bundesliga. Wobei mir gar nicht der historische Aspekt wichtig ist, sondern vor allem die 3 Punkte. Die würden dafür sorgen, dass Union zu Hause nicht so unter Druck ist, Punkte zu holen. Und sie wären ein perfekter Abschluss vor der Länderspielpause, in der ein letztes Mal Luft geholt wird vor Weihnachten.

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Sebastian Polter bleibt: “Warum soll ich jetzt aufgeben?”

Heute ist ein bisschen durchschnaufen angesagt. Und zumindest für mich kann ich sagen: Endlich. Das war schon alles ganz schön viel rund um den ersten Bundesliga-Spieltag von Union überhaupt. Ran mussten allerdings gestern einige Profis in der Nachwuchsrunde Baltic Sea Cup gegen Nordsjaelland. Die Partie, an der unter anderem Moritz Nicolas, Lennard Maloney, Julian Ryerson, Maurice Arcones, Florian Flecker und Julius Kade teilnahmen, ging gerade so 3:3 aus (Kurier, Spielbericht auf der Vereinswebsite). Richtig aufgefallen ist allerdings keiner der Spieler. Flo Flecker erzielte immerhin kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich. Aufgefallen war hingegen André Hofschneider als Trainer, der Sebastian Bönig vertrat. Dieser macht zur Zeit den Fußballlehrer-Schein. Laut BZ war dies aus Termingründen ein einmaliges Intermezzo.

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#376 – Wie pleite ist Union?

Als die DFL im Juni 2019 das erste Mal Finanzkennzahlen für die erste und zweite Liga veröffentlichte, war das Erstaunen, vor allem hinsichtlich der Verbindlichkeiten von Union, groß. Zusammen mit André versuchen wir etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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#366 – Marcel Hartel spielt, was er gut kann, nämlich Cello

Union hatte beim 1:3 gegen Paderborn durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Wir versuchen zu ergründen, warum das nicht geklappt hat. Außerdem diskutieren wir dank juristischer Fachkompetenz im Podcast den aktuellen Stand beim Versuch des Bundeslandes Bremen über Gebühren den Mehraufwand für Polizei-Einsätze beim ortsansässigen Fußballverein SV Werder einzutreiben. Auch wenn das trocken klingt, war es doch eine unterhaltsame Diskussion.

Marcel Hartel gegen 3 Paderborner Spieler, Foto: Tobi/unveu.de

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Die Zweite Liga etabliert Fallschirmzahlungen (und bestätigt die Abschaffung der Montagsspiele)

Erinnert ihr euch noch daran, dass im Sommer die Zweitligisten auch mit Zustimmung von Union „angesichts der außergewöhnlichen Situation, dass in der abgelaufenen Saison zwei Drittel der Clubs bis zu den letzten Spieltagen um den Klassenerhalt bangen mussten“ Fallschirmzahlungen von jeweils 600.000 Euro für die beiden Absteiger beschlossen haben? Das wurde damals als besondere Aktion angekündigt, Helmut Hack von Greuther Fürth als Vertreter der Zweitligisten wurde weiter so zitiert: „Diese Solidaraktion, die aus der Mitte der Zweitliga-Clubs angeregt wurde, ist den besonderen Umständen geschuldet und daher einmalig.“

Nun, in der Erklärung, die die Zweitligisten in der DFL gestern veröffentlicht haben, steht dass es diese Zahlungen auch in dieser Saison geben wird. Und zwar ohne Bezug auf eine besondere Lage.

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Ein Schritt weiter zur Abschaffung der Montagsspiele

“Nun doch: Zweitligisten wollen Montagsspiele abschaffen”, titelte der Kicker am Abend. Wir erinnern uns, dass beim letzten Treffen Im Oktober das Stimmungsbild der Zweitligisten nicht so war, dass der Montagabend ersatzlos gestrichen wird. Es fand sich für diesen Vorschlag keine Mehrheit. Dann wurde gefragt, ob es nicht vielleicht die Möglichkeit eines anderen Termins statt Montag geben würde. Und man wollte den Samstagabend als exklusiven Spieltermin für die Zweite Liga prüfen. Das war der Stand von Oktober, wie ihr ihn beispielsweise noch einmal im Kurier nachlesen könnt. Und ganz ehrlich kann ich den bisherigen Berichten noch nicht entnehmen, dass sich etwas grundsätzlich geändert hat. Im Kicker steht, dass man diese Option Samstagabend statt Montagabend nun prüft. Meine Vermutung ist, dass sich jetzt vor allem das Abstimmungsverhalten geändert hat und dieses Mal nicht nur ein Stimmungsbild erhoben wurde, sondern ein konkreter Auftrag an die DFL ging. Aber das ist nur eine Vermutung und vielleicht gibt es ja bald mehr Informationen.

Präsident Dirk Zingler auf der Mitgliederversammlung am 28.11. 2018, Foto: Matze Koch

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Unbesiegbar, unbesiegbar, unbesieeeeegbar FCU

“Du nimmst das mit dem Boykott aber ganz schön ernst!”, sagte der Mann, der neben mir an der alten Anzeigetafel stand. Sebastian Andersson hatte gerade das 1:0 erzielt und ich war in Gedanken vertieft. Ich hatte überlegt, ob Stadionsprecher Christian Arbeit nicht auch hätte boykottieren müssen, statt die gewohnte Liturgie nach einem Torerfolg zu bringen. Er musste natürlich nicht boykottieren, denn es hieß ja, dass es ein Stimmungsboykott der organisierten Fans war und nicht der Stadionsprecher. Doch die Worte waren natürlich darauf ausgerichtet, dass doch so etwas wie Stimmung aufkam. Das waren die Gedanken, die mich beschäftigten, als um mich herum alle jubelten.

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Union hat erstmals mehr Mitglieder als in den Heimbereich des Stadions passen

Die Mitgliederversammlung gestern in der Ballspielhalle Hämmerlingstraße sollte vor allem Ruhe und Konstanz vermitteln. Die Zahlen, die Union liefert, sind absolut beeindruckend (Einnahmen für die abgelaufene Saison bei 43,978 Millionen Euro und Ausgaben bei 43,783 Millionen Euro). Für die laufende Spielzeit wird mit Einnahmen von 47,076 Millionen Euro bei ähnlich hohen Ausgaben (47,006 Millionen Euro) geplant. Aber jenseits dieser Zahlen gilt bei unveränderter Zielstellung eigentlich das Gleiche wie in den vergangenen Jahren, nur wird es nicht mehr so deutlich formuliert. Mein Eindruck ist, dass es auch gar nicht um die ewige Frage geht, ob sportliche Ziele öffentlich formuliert werden oder nicht. Es geht vielmehr darum, die Mitglieder (fast 3000 mehr. Nun insgesamt 21.395 und damit erstmals mehr, als in den Heimbereich des Stadions passen) mitzunehmen auf diese Reise durch ein sich wahnsinnig schnell veränderndes Profifußballumfeld.

Dirk Zingler beim Bericht des Präsidiums, Foto: ZVG

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Keine Montagsspiele mehr. Aber nur für die Bundesliga.

Die Abschaffung der Montagsspiele hat gestern viele beschäftigt (Meldung). Und der Zeitpunkt hätte von der Dramaturgie nicht besser passen können. Vorgestern erst hatten die organisierten Fanszenen in ganz Deutschland einen Stimmungsboykott für die erste Halbzeit für den Spieltag rund um den 1. Dezember angekündigt (Mitteilung des Wuhlesyndikats). Mir war allerdings nicht zum Feiern zumute. Denn es war die Absichtserklärung der Bundesliga-Klubs, das Montagsspiel fallen zu lassen ab der neuen Rechteperiode 2021. Die Entscheidung der Klubs ist witzigerweise genauso einstimmig gefallen wie die Entscheidung für Montagsspiele vor ein paar Jahren. Die Abstimmung betrifft aber nicht die Zweite Liga und auch nicht die 3. Liga, die einen ganz regulären Montagstermin haben. In der Bundesliga betraf das meines Wissens nach sowieso nur 5 Spiele je Saison (die DFL nennt das Entlastungsspiele). Der geplante Stimmungsboykott wurde folgerichtig auch nicht abgesagt

Transparent im Gästefanblock “Montagsspiele abschaffen!” am 8. Spieltag in Ingolstadt, Foto: Matze Koch

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Weihnachtssingen hin oder her: Wer will eigentlich überhaupt am 23. Dezember spielen?

Gestern kamen die Spieltermine für den Rest des Jahres heraus und der wohl aufregendste Teil war wahrscheinlich, dass das Spiel von Union in Aue für den 23. Dezember angesetzt wurde. Union hatte, wie der Verein mitteilte, darum gebeten, dass dieses Spiel wegen des Weihnachtssingens eben nicht an diesem Tag stattfindet.

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🤨🤨🤨 #weihnachtssingen #unverschämtheit

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