Union will in einer Woche wieder trainieren

Union hat gestern angekündigt, am 6. April – also in etwa anderthalb Wochen – wieder in eine Form von Mannschafts-Training einzusteigen (Kicker). Das wäre schön, ist aber immer noch optimistisch.

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Warten auf Union müssen wir mindestens noch den gesamten April

Durch das von den Ländern unterschiedlich hart verordnete Kontaktverbot ist der Profifußball auch faktisch stillgelegt, denn unter diesen Umständen sind auch Geisterspiele nicht möglich. Das DFL-Präsidium hat nun empfohlen, die Saison bis Ende April auszusetzen (Kicker). Das muss nächste Woche in der nächsten DFL-Generalversammlung am 31.März noch beschlossen werden. Aktuell werden Szenarien durchgespielt, wie ab Mai bis Ende Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit die nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt werden können. Das würde übrigens auch bedeuten, dass wohl keine Journalisten außer von den Rechteverwertern wie Sky, ARD, Dazn und so weiter in das Stadion kommen.

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

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#408 – Es gibt dafür nicht so richtig ‘n Plan

Innerhalb von wenigen Tagen ist Fußball in Deutschland von der schönsten zur unwichtigsten Nebensache der Welt geworden. Wir besprechen das Aussetzen der Bundesligasaison, wie wir uns mit Union verbunden halten und was die Corona Pandemie mit uns macht.
Bild aus dem Stadion an der Alten Försterei, auf dem steht "Rasen betreten verboten"

Fußball ist erstmal abgesagt. Foto: Stefanie Fiebrig

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Union und der Profifußball kommen wohl nicht ohne Geisterspiele durch die Krise

Für die DFL hat Christian Seifert gestern eine bemerkenswerte Pressekonferenz gegeben, in der er die Auswirkungen des Coronavirus auf den Profifußball skizziert und vor allem auch eingeräumt hat, wo überall noch Unsicherheit darüber besteht, wie damit umgegangen werden kann.

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Neven Subotic und die Frage: “Was macht mich unglücklich?”

Heute treffen sich die DFL-Mitglieder zur Generalversammlung, um zu entscheiden, wie es mit der Bundesliga weitergeht. Präsident Dirk Zingler und der Geschäftsführer Lizenzierung Oskar Kosche sind als Vertreter des 1. FC Union dabei. Von einer Verschiebung der Saison bis hin zu einem Abbruch bei gleichzeitiger Annullierung der Spielzeit gehen die denkbaren Ideen (Kicker, 11Freunde, Tagesspiegel). Ich kann mir vorstellen, dass einige “wenn, dann”-Beschlüsse gefasst werden. So kann beispielsweise auf Uefa-Entscheidungen am Dienstag reagiert werden, ohne gleich erneut eine Generalversammlung einberufen zu müssen.

Hygiene-Hinweise am Stadion an der Alten Försterei, Foto: Matze Koch

Hygiene-Hinweise am Stadion an der Alten Försterei, Foto: Matze Koch

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Coronavirus: Niemand kann ernsthaft vorhersagen, wie es nun für Union weitergeht

Die Verlegung des Spieltages und damit die Absage an Geisterspiele durch die DFL war eine richtige Entscheidung, weil die Ausbreitung des Coronavirus auch vor der Bundesliga nicht Halt gemacht hat. Aber die Clubs taten sich schwer. Vielleicht war es gestern im Großen eine ähnliche Situation wie für Dirk Zingler und Union am Dienstag. Von außen sah es merkwürdig zaudernd bis ignorant aus. Aber isoliert für den eigenen Bereich ergab alles Sinn. Natürlich ist der Profibereich aber nicht isoliert.

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Ohne Zuschauer hat Fußball keinen Sinn, erst recht nicht für Union

Nachdem das Land Berlin mit Verzögerung doch dem Beispiel der meisten anderen Bundesländer gefolgt ist und bis Ostern sämtliche Veranstaltungen ab 1000 Zuschauern untersagt hat (Video von der Pressekonferenz der Landesregierung), wird es im Stadion an der Alten Försterei mindestens so lange Geisterspiele geben. Union-Präsident Dirk Zingler hat mit einem offenen Brief daraufhin versucht, das schiefe Bild, das er und der Verein noch am Dienstag abgegeben haben, geradezurücken.

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#407 – Der nächste Gegner ist jetzt Corona

Union verliert 1:3 in Freiburg und spielt dabei leider auch nicht gut. Außerdem diskutieren wir das Interview von Dirk Zingler und das Bild, das der DFB zur Zeit abgibt. Zusätzlich geht es noch um mögliche Geisterspiele durch das Corona-Virus.
So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus, Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer

So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus: Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer , Foto: Matze Koch

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Update:

Im Podcast sagen wir fälschlicherweise, dass am Montag die Lose für das Public Viewing im Derby ausgegeben werden. Richtig ist, dass der ganz normale Mitgliedervorverkauf am Montag startet (Vereinsinfos)

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Eine Niederlage so unnötig wie Christopher Lenz’ Gelb-Rote Karte

Union hat gestern auf ziemlich unnötige Weise das DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen mit 1:3 verloren. Nachdem die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit deutlich besser war, hat sich das Spiel in der zweiten Halbzeit innerhalb von wenigen Minuten rund um die sehr berechtigte und sehr unnötige Gelb-Rote Karte für Christopher Lenz gegen Union gedreht. Und ehrlich gesagt: ich hätte mir gestern Abend gewünscht, das so entspannt sehen zu können wie Renke in diesem Tweet. Aber das ist mir doch eher schwer gefallen:

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Das Spiel gegen Leverkusen hatte einmal alles: Stolz, Wut und Frust

Als Marvin Friedrich mit Abpfiff des 2:3 gegen Leverkusen vor lauter Ärger den Ball über das Dach schießen wollte, konnte sicher jeder das nachempfinden, was in dem Verteidiger vor sich ging. Denn so wackelig wie in der Phase nach dem Ausgleich kennen wir Union nicht. Wir kennen es, dass dann Bälle kompromisslos rausgeschlagen werden. Oder wie Christian Gentner danach bei AFTV sagte: “Es gibt Zonen auf dem Feld, die mit Mann und Maus verteidigt werden müssen.”

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV, Screenshot: AFTV

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