Freitag, Flutlicht, Frankfurt

Es wird in dieser Saison auch noch Spiele geben, trotz denen man den Aufstieg von Union für eine gute Sache hält. Aber das heute gegen die Eintracht aus Frankfurt (Main) ist definitiv eins von denen, wegen denen es gut ist, dass Union in der Bundesliga spielt.

Stadion an der Alten Försterei Flutlicht

Das Stadion an der Alten Försterei und der 1. FC Union im Flutlicht. Foto: Felix/Union in Englisch

Und auch, wenn noch nicht ganz klar ist, wer die direkten Konkurrenten von Union in der Tabelle in dieser Saison sein werden und auf wessen Ergebnisse man besonders achten muss, haben Freitagsspiele trotzdem schon jetzt einen Vorteil: Wenn sie gut laufen und gut ausgehen, kann man das ganze Wochenende viel entspannter erleben.

Und wenn sie nicht gut ausgehen, kann man versuchen, das zu ignorieren und ein Wochenende zu haben, an dem Fußball nicht weiter stört.

Eine kurze externe Einschätzung der sportlichen Lage bei Union gibt Christoph Fetzer im Checkpod Podcast ab:

Aus den fünf Minuten bleibt mir vor allem die Bezeichnung von Unions Stil als “Rock’n’Roll Fußball” in Erinnerung.

Und so sehen die Berliner Medien die Ausgangslage vor dem Spiel:

Und passend zum Spiel gegen seinen Heimatverein interviewt die BZ Benny Köhler. Darin spricht Köhler über sein für immer besonderes Verhältnis zu Union, die Fankultur der Eintracht und seine Prognose für den Ausgang der Saison.

Ein schweres Los

Wie wir hier gestern schon erwähnt haben, wurden am Donnerstag wieder einmal die Ergebnis der Verlosung des Rechts auf Heimspiel-Tickets für Mitglieder verschickt.

Dabei kam es aber offenbar zu technischen Problemen, sodass einige/manche/viele Teilnehmende der Verlosung widersprüchliche Nachrichten über deren Ausgang erhielten. Das ist natürlich schlecht. Nicht nur weil es in diesem Moment Verwirrung stiftet, sondern auch, weil es nicht unbedingt als vertrauensbildende Maßnahme für die technische Korrektheit des Verfahrens wirkt.

Neues von Unions Hauptsponsor

Das Bundeskartellamt hat Aroundtown erlaubt, Gespräche über eine Fusion mit dem Immobilienunternehmen TLG weiterzuführen, schreibt das Handelsblatt.

Termine

Zu den Spielen, trotz denen es gut ist, dass Union in der ersten Liga spielt, gehört vielleicht auch das Heimspiel gegen Hoffenheim. Das ist in dieser Hinrunde das Spiel unter der Woche, am Dienstag, dem 17. Dezember. Am Tag des Weihnachtssingens spielt Union – anders als im letzten Jahr – nicht. Sondern am Sonntag zuvor in Düsseldorf.

Und von wegen Termine: Die Tippspiel-Erinnerung.

Und sonst so

“Eines der verwirrendsten Berliner Bauprojekte” nennt der Tagesspiegel in seinem Leute Newsletter den Neubau des Jahn-Sportparks. Das will etwas heißen, und beginnt ja schon damit, dass niemand so ganz genau weiß, wozu dieses Stadion einmal gut sein soll.

Der Tagesspiegel meldet nun, dass die im Berliner Haushalt eingeplanten Kosten dafür um 24 Millionen Euro über den ursprünglichen Plänen (von ohnehin schon 111 Millionen) liegen, weil der Senat doch plant, das Fassungsvermögen von 20.000 auf 30.000 zu erhöhen. Obwohl es eigentlich Gründe gab, genau das nicht zu tun: Anwohnerverträglichkeit, Genehmigungsanforderungen, Pünktlichkeit.

3 Gedanken zu „Freitag, Flutlicht, Frankfurt

  1. Das Bild am Anfang ist der Wahnsinn

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, obwohl man schon 1000 mal im Stadion war. Das kribbeln davor ist immer da

    Auf 3 Punkte heute!

  2. ick hatte die janze woche irjendwie seltsamerweise keen großen bock uff dit spiel…tze!?
    irjendwie keen jutit jefühl…

    aber disit geile foto und die extraportion motivation durch TexVerg haben mich jetz umjestimmt!

    danke und eisern!

  3. Es immer wieder erstaunlich für was der Senat Steuergelder durch den Lokus jagt, das dann woanders angeblich fehlt.

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