Ein schönes Tor im Stadion an der Alten Försterei

Es geht uns wahrscheinlich allen so: es ist immer wieder schön, von irgendetwas an die Nacht im Mai erinnert zu werden, in der Union aufgestiegen ist. Mir geht das zum Beispiel so, wenn ich in meinem Bücherregal einen Bierbecher vom Relegations-Heimspiel gegen Stuttgart sehe.

Aufstiegstor

Das Waldseiten-Tor am Stadion, Photo: Ingo Petz.

In etwas größerem Maßstab gibt es so einen Moment jetzt auch am Stadion, wo das Tor von der Waldseite mit seiner eingeknickten Latte am Eingang Hämmerlingstraße aufgestellt wurde, wie Ingo Petz auf Facebook zeigt. Auch der Kurier schreibt darüber.

Spiel-Plan

Leverkusen ist eine der am konsequentesten auf Konter ausgerichteten Mannschaften in der Bundesliga. So hatte die Mannschaft von Trainer Peter Bosz auch gegen Dortmund deutlich mehr Ballbesitz, und wird sich auch Union wohl darauf einstellen, recht viel tief in der eigenen Hälfte verteidigen zu müssen.

Nun hat Leverkusen das angesprochene Spiel gegen Dortmund aber 4:0 verloren. Ich bin nicht ganz sicher, wie viel man daraus für Unions Offensivspiel ableiten kann, denn zwischen den Kontern von Dortmund und Union besteht dann doch ein gewisser Unterschied. Aber in Leverkusens Spiel gegen Dortmund war interessant, wie selten Leverkusen ins offensive Zentrum und Kai Havertz an den Ball kam.

Und für offensive Gelegenheiten könnten Fehler im Aufbauspiel sorgen, wie Leverkusen sie in der Champions League gegen Lokomotive Moskau gemacht hat. Leverkusens Tor in diesem Spiel schoss übrigens Charles Aranguiz – in dieser Liga einer meiner Lieblings-Mittelfeldspieler – nach einem Angriff über die Flügel aus einem Umschaltmoment.

Leverkusens Ballbesitzspiel, Schnelligkeit im Umschalten und die Notwendigkeit, Havertz so weit möglich vom Spiel zu isolieren, hat auch Urs Fischer gestern in der Pressekonferenz gesprochen.

Das schreiben darüber die Berliner Medien:

Für alle, die mit dem Sonderzug des Virus nach Leverkusen fahren, stehen die Abfahrtszeiten fest:

Für den Auswärtsblock beim Spiel in Leverkusen gibt es an der Tageskasse noch einige Karten, ebenso wie im freien Verkauf für Sitzplätze in München.

Auf den anderen Plätzen

Unions Frauen spielen am Sonntag um 14 Uhr in Leipzig gegen den FC Phoenix. Die stehen als einziges Team mit vier Siegen aus vier Spielen an der Tabellenspitze. Phoenix wurde erst vor wenigen Jahren gegründet, nachdem sich Lok Leipzig seine Frauen-Teams nicht mehr leisten wollte.

Gegen die andere Mannschaft aus Leipzig spielen die A-Junioren von Union am Sonntag

Und bei der Erinnerung an das Tippspiel gibt es heute gleich noch eine zweite Erinnerung dazu:

Und sonst so

Fußball ist ein Sport, in dem es immer wird zu Kopfverletzungen kommt. Einen Plan zum Umgang damit gibt es aber bisher nicht, jedenfalls keinen den Gefahren solcher Verletzungen angemessen und von den wichtigsten Organisationen adaptierten (es gibt aber von der DFL vorgeschriebene Gehirn-Screenings).

Das könnte sich nun ändern, wie in The Athletic zu lesen ist, wo davon berichtet wird, dass das Regel-Komitee IFAB eine verpflichtende 10-minütige Untersuchung ohne Unterzahl bei Kopfverletzungen einführen möchte.

7 Gedanken zu „Ein schönes Tor im Stadion an der Alten Försterei

  1. Zum Gänsehautbeitrag: hatte ich gestern auch als Sporti sein eiserned Lied live bei der Bilderschau gesungen hat…

  2. polti wird uns so bald wie ihm möglich verlassen, da bin ick nun endgültig sicher.
    das dit keen schöner jedanke is, is klar.
    aber dit zeichnet sich ja seit wochen ab und wird nun allmählich zur jewissheit.
    er is 28 und er muss ja spielen, wenn er seine fußballerrente jeklebt kriegen will.

    sicher stehen mindestens etliche zweitligisten schlange um ihn zu sich zu lotsen.
    aber ooch good old engeland dürfte für ihn immer eene option sein.

    wenn dit mit dem kolportierten südamerikaner da stimmt (weeß nich mehr, war dit een peruaner, kolumbianer, paraguayer, oder wat?) – und dit kann userem eisernen haudejen ja nich entjangen sein – dann jeht union sicher davon aus, ihn im winter abzujeben.

    klar hat urs fischer jute gründe, ihn derzeit nur hintendran zu sehn.
    ooch ick konnte dit nach den eindrücken seiner letzten ufftritte nachvollziehn.
    ick gloobe aber, der junge kann nur dann seine beste leistung bringen, wenn er zum absoluten stamm jehört.
    nee…dit ding is ‘rum, sag ick mal!
    ach, scheiße, mann…:-(

    son schlachtross wie polti passt einfach wie arsch uff eimer zu uns.
    wieder son ding, wat mich an meene zweifel an diesit janze hochprofifußball-jedöns erinnert.
    so richtig warm kann ick so und so nich mehr damit werden, ooch, wenn ick im stadion beim völli ins spiel eintauche.

    an normalen wochentagen aber dann und bei betrachtung der weiteren zusammenhänge und umstände jerate ick wieder ins hadern…

    eisern!

  3. p.s.
    son janz kleen bissel bin ick aber ooch anjesäuert, wat polti betrifft.

    die tatsächliche halbwertzeit seiner ansare: “isne neue situation, nich schön, aber da muss ick durch und jass jeben…” scheint – nich janz wider erwarten – wöchentlich rascher abzuklingen, als postuliert,

  4. Besser geht schon, Polti war schon immer (technisch) zu dünne für die 1. Liga.
    Da beißt die Maus keinen Faden ab…

  5. ich hatte mich total gefreut, dass er zu uns kommt, aber ich weiß nicht, was ich von ujah halten soll. ich hoffe, da platzt bald mal der knoten.

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