Was war zuerst da: Das Selbstvertrauen oder das Vertrauen?

Collin Quaner lässt der Bild aktuell keine Ruhe. Wie konnte der Angreifer plötzlich so in Form kommen, fragt sich die Zeitung und lässt deshalb mit Alfredo Morales einen ehemaligen Teamkameraden und mit Marc Fascher einen ehemaligen Trainer zu Wort kommen. Viel überraschendes kommt da nicht zutage, aber ein Punkt den Fascher anspricht, finde ich interessant: “Es hat ihm gut getan, mal länger bei einem Verein zu sein, seinen Koffer auspacken zu können.” Mit Bielefeld, Ingolstadt, Rostock, Aalen und Union ist der 25-Jährige, der aus der Jugend von Fortuna Düsseldorf kommt, nämlich bereits bei seiner 5. Profistation angekommen.

Der Kurier geht auf den Punkt ein, in dem sich Union mit dem 4:0 gegen Karlsruhe tatsächlich sichtbar und merklich verbessert hat, das Spiel gegen den Ball. Und würdigt dabei die Leistung von Stephan Fürstner, die ich auch sehr beeindruckend finde.

Jens Keller und Stephan Fürstner (r.); Foto: Matze Koch

Der defensive Mittelfeldspieler war ja mein Rätsel der vergangenen Saison. Und jetzt spielt er und spielt er, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Vielleicht ist es wie bei Quaner eine Frage des Selbstvertrauens und des Vertrauens durch das Trainerteam gewesen. Da würde ich doch gerne mal die Perspektive von Stephan Fürstner hören, wie er die vergangene Saison sieht (auch mit den vielen verschiedenen Trainern) und wie er diese nun betrachtet. Und vor allem würde ich gerne wissen, wo dieses Selbstvertrauen herkommt. Vor einem Jahr sah das beim gesamten Team trotz eines 3:0 damals zu einem ähnlichen Saisonzeitpunkt beim KSC bei weitem nicht so dominant und selbstsicher aus. Ganz im Gegenteil.

In dem Zusammenhang kann ich noch erwähnen, dass vier Unioner in der Kicker-Elf des Spieltags sind. Ganz besonders freut mich das für Kristian Pedersen, der aus meiner Sicht eine gute Entwicklung macht.

Es rollt ein zweiter Zug nach Dortmund

Der Virus e.V. hat einen zweiten Partyzug nach Dortmund organisiert. Buchen könnt ihr ihn in den nächsten Tagen auf der Website des Virus. Und der DFB war ja so freundlich endlich mal die Anstoßzeit festzulegen: Am 26. Oktober um 20.45 Uhr heißt es im Westfalenstadion: Dortmund gegen Union.

Podcast

Unsere Quatschrunde hat sich gestern wieder getroffen. Wir feiern Collin Quaner, wollen beim nächsten Drachenbootrennen selbst antreten und widmen uns der Umfrage unter Dresden-Fans nach dem Auswärtsspiel bei Union: Teve266 – Collin, wir müssen uns entschuldigen.

Das hier ist übrigens mein aktueller Lieblingsaufkleber:

Twitter: @Joshtree4

Neben dem hier, der so herrlich viele verwirrte Gesichter zur Folge hat:

Da steht: “Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen”; via Lopez

Andreas Biermanns Geburtstag

Würde Andreas Biermann heute noch leben, wäre er fast so alt wie ich. Und es zerreißt mir das Herz daran denken zu müssen, dass er es nicht geschafft hat, zu überleben. Ich kann das nur zum Anlass nehmen, für Sensibilität in Bezug auf Burnout und Depression zu werben. Auch wenn es im alltäglichen Miteinander wirklich nicht einfach ist, damit umzugehen.

2 Gedanken zu „Was war zuerst da: Das Selbstvertrauen oder das Vertrauen?

  1. Pingback: Jens Keller: “Leistung geht nur über Vertrauen” | ***textilvergehen***

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