Die drei K’s: Keller, Kroos, Kapitän

Während wir gestern im Fährhaus am Schmalen Luzin saßen, es draußen ohne Ende regnete und wir uns von der Märchenhexe Steffi Sagen aus der Feldberger Umgebung erzählen ließen, plingte es auf meinem Telefon. Weil der 1. FC Union diese Nachricht twitterte:

Und statt mich weiter mit dem Teufel zu beschäftigen, der wahlweise an die Seele eines Müllers oder Schäfers der Umgebung wollte, überlegte ich: “Warum eigentlich Felix Kroos?” Den hatten weder ich noch irgendein Berliner Medium auf der Rechnung. Wir sprangen immer von Benjamin Kessel zu Toni Leistner oder Michael Parensen. Einfach weil die in der Vorbereitung immer die Kapitänsbinde getragen haben.

Foto: Matze Koch

Jens Keller sagte dazu auf der Union-Website: “Felix Kroos ist ein sehr erfahrener Spieler, der aufgrund seiner Qualität und seiner Art für das Kapitänsamt sehr gut geeignet ist. Zudem agiert er auf dem Platz in zentraler Position. Das halte ich für wichtig, um diese Aufgabe bestmöglich erfüllen zu können.” Diese Begründung erinnert mich an Sascha Lewandowskis Argumentation, dass der Kapitän im Zentrum spielen sollte.

Die Zweifel liegen bei Felix Kroos auf der Hand: Er war bisher verletzungsanfällig. Dafür stünde dann Benjamin Kessel als sein Stellvertreter zur Verfügung. Andererseits (aber das ist Küchenpsychologie) kann solch eine Entscheidung einen Spieler auch pushen und Felix Kroos damit mehr Präsenz auf dem Spielfeld verleihen.

Der Kurier hat übrigens eine Verschwörungstheorie: Demnach kommen nur Spieler als Kapitän in Frage, deren Nachname mit K beginnt. Beweis: Kreilach, Kessel, Kroos. Als Alternativen stehen noch Benjamin Köhler und Raffael Korte bereit.

Wahrscheinlich ist das ein Fluch, den Torsten Mattuschka nach dem Verlust der Kapitänsbinde bei Union zurückgelassen hat …

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