Ein Punkt und ganz viel Verletzungspech

2:2 in Kaiserslautern. Wieder kein Sieg, aber angesichts des Spiels ist dieser Punkt mehr als zu erhoffen war. Im Kopf bleiben wird mir vor allem die Verletzung von Steven Skrzybski, der von Ruben Jenssen unterlaufen wurde (Der Lauterer wurde dafür nicht verwarnt). Laut Sascha Lewandowski hat er sich bei dem Sturz die Schulter ausgekugelt. Ob dabei Bänder verletzt wurden, ist noch nicht klar. Ebenfalls noch nicht ganz klar ist, wie schwer genau Raffael Kortes Knieverletzung aus dem Abschlusstraining ist. Klar ist nur, dass sie schwer ist. Der Trainer spricht von Kreuzbandriss und Meniskusschaden, was mindestens dem Saisonaus für den Mittelfeldspieler gleich kommt.

Zum Spiel kann ich nur sagen, dass Union zwischen dem ersten Gegentor in der 34. Minute und dem Anschluss durch Fabian Schönheim in der 76. Minute erschreckend auf dem Acker in Kaiserslautern gespielt hat. Die Spieler kamen nicht in die Zweikämpfe und von einem eigenen Spiel konnte nicht die Rede sein. Die einzige zwingende Chance bis zu Schönheims Treffer hatte Steven Skrzybski.

Das sagte Sascha Lewandowski: “In Sachen Spielweise war vieles nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich war ein bisschen negativ überrascht. Ich hatte ein bisschen mehr erwartet. Von der Power und Moral war es gut. Darüber hinaus war es recht dünn.”

Positiv war, dass Jakob Busk mit dem Spielverlauf immer besser in die Partie kam und mit seinen Paraden auch seinen Anteil daran hatte, dass Union nur 0:2 zurücklag. Ich finde, dass beim ersten Gegentor durch Jenssen diskutiert werden darf, ob Busk da nicht schneller raus muss.

Debut in 2. Bundesliga ⚽️⚽️⚽️ #eisernunion

Ein von @jakobbusk gepostetes Foto am

Aber den klareren Torwartfehler gab es bei Woods Ausgleich zu betrachten, Kaiserslauterns Keeper Müller die kurze Ecke freimachte, um auf eine Hereingabe zu spekulieren.

Zur Torwartentscheidung sagte Lewandowski: “Jakob war unter dem Strich der einen Tick bessere Torwart. Das war eine enge Entscheidung.”

Hier findet ihr alle Berichte zum Spiel:

Update vom 6.2.2016, 12.15 Uhr: Eine Einordnung der gemeinsamen Presseerklärung von Union und Polizei gestern Abend findet ihr hier: Die gemeinsame Erklärung von Union und Polizei klärt nichts auf, ist aber extrem wichtig

Ein Gedanke zu „Ein Punkt und ganz viel Verletzungspech

  1. Was ist aber mit den unschuldig Verletzten, wie kommen die “gesichtswahrend” aus der Sache raus? Kollateralschaden im höheren Sinn der Diplomatie.
    Aber ja, wir trinken weiter unser Bier im Stadion, mit Sprit und die Polizei darf weiterhin mit Tränengas spielen, wie es ihr beliebt.
    Ich bin nicht ganz so zufrieden wie ihr.
    Eisern Jan

    P.s. Die Lektion aus solchen Geschichten ist, wenn du nicht in die Gefahr kommen willst, von der Polizei auf die Fresse zu bekommen, halte dich von all solchen Aktivitäten fern, erst Recht mit Kindern.
    Das ist doch super, wenn das sogar Veranstaltungen betrifft, von denen man ausgehen kann, dass sie sehr friedlich ablaufen werden, wenn es keine Störungen von außen gibt.

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