Union hat den Aufstieg gestern höchstens zu sehr gewollt

Das Gute an dem 2-2 von Union gestern Abend gegen Regensburg ist, dass endlich niemand mehr reden darüber muss, ob Union (und irgendein Teil davon) den Aufstieg doll genug will.

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Dirk Zingler gibt den Anheizer für die Stimmung im Aufstiegskampf

Heute Abend um 18.30 Uhr beim Spiel gegen Regensburg gilt es. Das sage ich nicht, um dieses Spiel zu dramatisieren, sondern weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die anderen Teams weiter dieses Schneckenrennen um den Aufstieg fortsetzen. Die Situation ist klar und das Ziel nach dem bisherigen Saisonverlauf auch: Dem HSV Druck machen und das Rennen um Platz 2 offenhalten und Platz 3 sichern. Dazu muss niemand aus der Mannschaft mehr die Tabelle studieren. Denn um das zu schaffen, muss wieder konstant gepunktet werden. Das ist eine richtig gute Situation, weshalb ich da voll bei Pressesprecher Christian Arbeit bin, der bei der Pressekonferenz in Anlehnung an dieses Lied von Tomte von der “Schönheit der Chance” sprach.

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Es kann nur ein Ziel geben

Auf der Pressekonferenz gestern haben Urs Fischer und die Berliner Medien ihren Diskurs über die Ansprüche, Ergebnisse und Leistungen von Union im Rennen um den Aufstieg fortgesetzt. Dabei gibt es dabei eigentlich gar keine verschiedenen Meinungen. Schließlich sind sich alle einig, dass es der Aufstieg für Union im Rest der Saison das einzige Ziel ist, um das es geht. Und dass dieses Ziel zu erreichen aus der aktuellen Ausgangsposition heraus sehr möglich ist. Oder wie es Christian Arbeit in einem poetischen Anflug sagte: “Auf die Schönheit der Chance.” (Das klingt nicht nur wie ein früher Tomte-Song, sondern ist auch einer.)

Wie der Zufall es will, liegt eins der Spiele von Union gegen Regensburg ziemlich genau sechs Jahren zurück.

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Nach dem Tod eines Unioners gibt es eine Festnahme

Eine wichtige Nachricht von gestern hat nichts mit Sport zu tun: Die Polizei hat einem Bericht der BZ zufolge in Finsterwalde in der Lausitz den Verdächtigen im Fall des Todes des Unioners Karl festgenommen. Karl war am 9. Februar in Pankow erstochen worden. Mehr Details zur Verhaftung des mutmaßlichen Täters gibt es hier: Kurier, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, RBB)

Tod eines Unioners

Trauer um ermordeten Union-Fan bei der Andacht wenige Tage nach der Tat, Foto: Jan Hollants

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Fabian Schönheim wird für mich immer der bleiben, der (nicht) auf den Ball gespuckt hat

Wie auch immer das Schneckenrennen um die Aufstiegsplätze nach außen wirkt, aber durch das 1:2 des HSV gestern gegen Magdeburg sieht der Punkt von Union in Dresden jetzt besser aus, als wir ihn zuvor bewertet haben.

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Union nervt. Sich selbst. Und uns auch.

Als Erich Berko in der 76. Minute einen Konter von 3 Dresdnern gegen Marvin Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz nicht ausspielte, sondern regelrecht verdaddelte, bis Christopher Trimmel den Ball auf Atik beherzt abgrätschte, war ich mir sicher, dass Dynamo an diesem Tag kein Tor gegen Union schießen würde. Bei Union hingegen schien vor der Partie die Marschroute ausgegeben worden sein, aus allen (auch nicht vielversprechenden) Lagen zu schießen. Bis auf ein paar Gelegenheiten (Chance gleich am Anfang von Mees und Gogia und dann der Kopfballaufsetzer später im Spiel, der leider knapp übers Tor ging) war da wenig Gefährliches im Spiel zu beobachten. Auf den Punkt bringt das auch die Torschuss-Statistik. 24:7 Torschüsse für Union, davon auf das Tor aber nur 5:2. Die 2 Chancen, die beschrieben habe, hätten allerdings drin sein müssen.

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Muss Union im Rennen um den Aufstieg aufwachen?

Im Tagesspiegel hat gestern David Joram einen Kommentar geschrieben, in dem er fordert, der 1. FC Union müsse offensiver mit der Möglichkeit und dem Wunsch auf den Aufstieg umgehen: “Das Umfeld müsste elektrisiert sein. Endspurt, Aufstiegskampf! Aufwachen, bitte, Ziele neu justieren. Wir wollen hoch!”

Polter

Sebastian Polter ist einer der Spieler, denen man fehlenden Ehrgeiz wirklich nicht gut vorwerfen kann. Photo: Stefanie Fiebrig

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Damit es zu Hause läuft: Neuer Rasen für die Alte Försterei

Das aktuell weite Gefühlsspektrum von Unionfans konnte ich gestern in kurzer Zeit erleben. Ich saß an diesem erstmals in diesem Jahr so warmen späten Nachmittag draußen im Garten mit unserem Hausmeister und zwei Nachbarn. Er stellte mir ein Bier hin und fragte: “Was ist denn mit deiner Stimme los, Basti? Du klingst wie im Stimmbruch.” Ich erklärte ihm, dass ich seit dem 1:3 gegen Paderborn keine Stimme mehr hätte. “Ach, dit haste dir anjetan?”, antwortete er fragend um dann in einem fast väterlichen Ton fortzufahreen: “Ich erzähle dir doch schon seit Jahren, dass die zu blöd zum Aufsteigen sind.” Mein Hausmeister ist toll. Er ist witzig, hat immer ein offenes Ohr und ist wahnsinnig hilfsbereit, wenn ich mich mal wieder handwerklich bescheuert anstelle. Also wenn ich beispielsweise auf eine Stromleitung bohre oder mir Werkzeug borgen muss, das eigentlich jeder zu Hause hat. Aber er gehört garantiert nicht zum Team Pfanne heiß. Das bewies nicht nur sein mitleidiger Blick, als ich ihm meine Reisepläne für den letzten Spieltag in Bochum vorstellte.

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Die Ticketnachfrage sorgt für mehr Mitglieder und deshalb ist das HSV-Spiel schon jetzt ausverkauft

Union meldet das Heimspiel gegen den Hamburger SV ausverkauft. Das ist einerseits verwunderlich und andererseits nicht. Denn für das Heimspiel gegen Magdeburg, das gleichzeitig in den Verkauf ging, gibt es heute noch eine zweite Verkaufsrunde nur für Mitglieder (auch mit Dauerkarte). Verwunderlich ist der hohe Mobilisierungsgrad für die Partie gegen Hamburg, denn auch wenn Union mittlerweile deutlich mehr Mitglieder hat als in den Heimbereich passen, so heißt das ja noch lange nicht, dass auch alle ins Stadion gehen können. Aber das Spiel gegen Hamburg findet das erste Mal überhaupt statt und hat schon deshalb diesen besonderen Reiz.

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