Nicht alles ist neu, aber alles ist besser mit Union

Gestern hat die tollste Saison der Bundesliga-Geschichte begonnen. Der Grund für diese Superlativ ist natürlich, dass Union dabei ist. Und bevor man dem jetzt entgegnet, dass der Fußball doch an so vielen Stellen kaputt sei: Ja. Aber früher war auch alles schlecht. Nur eben ohne Union, und deshalb schlechter.

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Ich werde am ersten Spieltag erst weinen, danach schweigen und dann eskalieren

Erinnert ihr euch noch, wie wir alle das letzte Mal im Stadion geheult haben nach dem Relegationsspiel gegen Stuttgart? Weil alle Gefühle, die mit dem Aufstieg kamen, einfach zu viel waren? So ging es mir gestern morgen, als ich mit der U-Bahn zur Arbeit fuhr und mir dieses Video des RBB von der Abholung der Banner für die Ehrung der verstorbenen Unionerinnen und Unioner am ersten Spieltag angeschaut habe.

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Es gibt tatsächlich eine Verlosung der Tickets – aber warum nur von 5500 Karten?

Dass die Tickets für das Spiel gegen Dortmund unter den Mitgliedern ohne Dauerkarte verlost werden, hat der Verein nun gestern auch offiziell kommuniziert. Ein Los ‘ziehen’ kann man im online-Zeughaus zwischen Freitagmorgen und Montagabend.

Tickets 1. FC Union ausverkauft

Dieses Bild wird man in dieser Saison wahrscheinlich oft oder sogar immer sehen, Foto: Matze Koch

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Wenn gegen Dortmund die Tickets verlost werden, ist das wohl die fairste Art der Verteilung

Union reagiert auf die Serverprobleme beim Verkauf der Tickets für das erste Bundesligaspiel gegen Rasenballsport Leipzig und wird wohl die Karten für das zweite Heimspiel verlosen. Dabei kann jedes Mitglied ein Los ziehen (für das Los gibt es 4 Tage Zeit) für einen Platz der Wahl. Dabei muss man sich also schon festlegen. Und dann wird unter denjenigen ausgelost. Das fühlt sich natürlich ungerecht an, weil die Entscheidung für eine Karte jetzt bei einer höheren, nicht greifbaren Macht liegt. Aber andererseits sind nun nicht diejenigen gekniffen, die in der Verkaufszeit arbeiten müssen oder sich an der einen oder anderen digitalen Hürde nicht vorbeimogeln konnten. Von Netzverbindungen und der Serverlast bei Union (und dessen Dienstleister) möchte ich gar nicht erst sprechen. Hier noch einmal ein Screenshot, den ich gestern noch machen konnte, bevor Union die Zeughaus-Website wieder offline genommen hat. Wahrscheinlich wird Union das Verfahren sehr zeitnah offiziell bekanntgeben. Ob das dann bei jedem Spiel zum Einsatz kommen wird, ist nicht bekannt.

Verlosung der Tickets 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund

Screenshot: Union-Zeughaus

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Rafał Gikiewicz wünscht sich Stimmung die ganze Zeit über

Eine Debatte darüber, ob es richtig ist beim ersten des 1. FC Union in der Bundesliga einen Stimmungsboykott zu organisieren, gibt es, seit die Ansetzung von Leipzig als Gegner in diesem Spiel erschienen ist, und spätestens, seit die Fanszene diesen Boykott angekündigt hat. Mit Rafał Gikiewiczs Instagram Post gestern, in dem der Torwart sich wünscht, dass es keinen stillen Protest sondern das ganze Spiel über frenetische Anfeuerung gibt, hat diese Debatte aber gestern noch einmal mehr Dynamik bekommen.

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Liebe Fans, am Sonntag werden wir alle einen historischen Moment erleben! Wir haben in der letzten Saison sehr hart für diesen Moment gearbeitet! Wir alle, auch Ihr! Für alle Unioner ist das ein besonderer Moment! Euer geplanter Boykott in den ersten 15 Minuten ist nicht gut für uns Spieler. Ihr könnt gerne eine Choreo oder sonst etwas machen. Wir Spieler, zusammen mit Euch Fans, müssen unseren Gegnern zeigen, dass das UNSER Platz ist, UNSER Haus! Sie müssen spüren „Wellcome to Hell“, dass es NIE einfach ist gegen uns zu spielen. Fans, das ist meine persönliche Meinung! Ich bin Ausländer und es interessiert mich nicht, wer unser Gegner ist! Ich will einfach nur MIT EURER HILFE gewinnen. Ihr könnt alles machen, aber ein Boykott wird uns nicht helfen. Wir brauchen Eure Euphorie, Eure Gesänge, Eure Anfeuerungen!!! Alles Liebe Euer Giki

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Ohne Zittern in Runde zwei? Das ist nicht mehr mein Union!

So richtig wusste ich nicht, was uns beim Erstrundenpokalspiel in Halberstadt erwarten würde. Eins allerdings weiß ich: Mit einem 6:0-Sieg habe ich nicht gerechnet. Noch weniger habe ich allerdings mit der Kaltschnäuzigkeit gerechnet, mit der Union agierte. Zwar gelang offensiv zunächst wenig bis gar nichts (die Aktionen wurden nicht gut zu Ende gespielt), aber die Mannschaft spielte trotzdem einfach ihren Stiefel runter. Klare Pässe, keine Hektik, kein “was wäre wenn”. Vergangenes Jahr in Jena ging es noch etwas drunter und drüber, doch davon war gestern nichts zu sehen. Wenn wir die Phase kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ignorieren, dann war das eine Partie, die seriös geführt war und nie ernsthaft in Gefahr war zu entgleiten. An solche Erstrundenspiele muss ich mich erst einmal gewöhnen.

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Kapitel Eins von 35+x in Halberstadt

Der 1. FC Union bestreitet heute sein erstes Pflichtspiel der Saison 2019/20. Wie viele dieser Pflichtspiele es geben wird, entscheidet sich natürlich auch schon heute in der ersten Runde des DFB-Pokal in Halberstadt.

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Der Stimmungsboykott gegen Raba ist so berechtigt wie schade

Das Wuhlesyndikat hat gestern angekündigt, beim ersten Spiel des 1. FC Union Berlin in der 1. Bundesliga gegen Raba Leipzig für die ersten 15 Minuten einen Stimmungsboykott einzulegen.

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Vom Statement “Urlaub in der ersten Liga” hat sich Union schon vor einer Weile verabschiedet

Langsam kommen wir wieder in den Rhythmus. Heute, zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei Germania Halberstadt gibt es die übliche Pressekonferenz mit Trainer Urs Fischer. Er wird sicher davon sprechen, dass man als 1. FC Union sicher der Favorit sei, aber Respekt vor dem Gegner habe. Wer allerdings in der Innenverteidigung neben Keven Schlotterbeck spielt, wird der Coach sicher nicht erzählen. Die Berliner Medien sind sich relativ einig, dass es trotz Trainingsrückstand Neven Subotic werden wird. In der Bild (noch nicht online) sagt der Halberstädter Trainer Sven Körner übrigens, dass er beim DFB-Pokalspiel von Union in Dortmund im Block neben dem Gästeblock gewesen sei.

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Halberstadts Trainer stand bei Unions letztem Pokalauftritt in Dortmund noch im Gästeblock

Vor dem Pokalspiel am Sonntag in Halberstadt diskutiert die Bild, ob sich Urs Fischer vielleicht auf ein Zwei-Stürmer-System beim Regionalligisten einlässt. Ich bin mir da nicht so sicher. Aber das liegt vor allem daran, dass ich eher über die Defensive grübele, wer dort neben Keven Schlotterbeck spielen wird. Denn Florian Hübner ist gerade erst wieder im Training, Marvin Friedrich gesperrt, Neven Subotic hat noch Rückstände und nun hatte Nicolai Rapp wegen einer Erkältung nicht trainieren können. Das wird langsam echt etwas knapp. Aber es sind auch noch ein paar Tage Zeit. Halberstadts Trainer Sven Körner muss vielleicht auch auf ein, zwei Spieler verzichten (MDR). Aber ansonsten ist der Coach voller Vorfreude auf die Pokalpartie, zumal er Union im Gästeblock schon einmal im Pokal begleitet hat. Nämlich vergangenes Jahr in Dortmund.

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