“Wenn du infrastrukturell nicht Schritt hältst, ist das ein großes Problem”

Die Pläne zum Stadionausbau dominieren alles heute morgen. Und das vollkommen zurecht, werden sie doch in wenigen Jahren ändern, wie wir Fußball bei Union erleben. Wer nicht weiß, was Union vorhat, dem empfehle ich diesen erklärenden Text, in dem ich versuche die grundlegenden Veränderungen darzustellen. Aber vielleicht zunächst mal die Reaktion der rund 4.000 Unioner nach der Vorstellung der Stadionpläne:

Und das sind die Beiträge der Berliner Medien dazu:

Neben der Überwältigung und Begeisterung für die Pläne werden auch Stimmen laut von Menschen, denen das alles zu viel erscheint. Die verfügbaren Plätze zu viel. Der Preis für den Umbau zu hoch. Dazu der befürchtete Verkehrskollaps in Köpenick. Und das kombiniert mit dem immer noch schwelenden Unmut über die Streichung des Rabatts bei den Dauerkarten.

Und die mahnenden Beispiele sich an Stadionbauten übernehmender Klubs ist auch nicht klein, selbst wenn man natürlich immer schauen muss, wie jeweils vor Ort geplant wurde und wer daran beteiligt war. Union hat den Vorteil, im Prinzip auf eigenem Grund zu bauen und nicht eine Kommune bauen zu lassen. Dirk Zingler hatte gestern auch betont, dass die Finanzierung sowohl die Bundesliga als auch ausdrücklich die 3. Liga berücksichtigen würde. Auch würde die monatliche Belastung nicht höher als aktuell sein (wenn auch niemand von uns weiß, wie hoch sie ist, weil der Präsident das als “Betriebsgeheimnis” deklariert hat).

Aber vielleicht muss man kurz mal die Perspektive wechseln, um zu verstehen, was der 1. FC Union rund um Präsident Dirk Zingler vorhat. Denn die Diskussion um die Größe und Aufgabe des Stadions und Stadiongeländes geht doch bei vielen von uns in der Gegenwart los. Ich nehme mich da auch nicht aus. Doch dieser Bau ist nicht für Union 2017 geplant. Ehrlicherweise wurde er sogar 2015 angedacht. Aber er ist eben geplant, um Union fit für 2025 zu machen. Für den bereits startenden Boom im Südosten Berlins rund um den Flughafen (so er fertig wird und die FDP ihn nicht zugunsten von Tegel verhindert), für die Erfordernisse eines Bundesliga-Aufstiegs (wäre er dieses Jahr passiert, hätte Union bereits in der Haupttribüne umbauen müssen, schon allein um Platz für Medienarbeitsplätze zu schaffen).

Dirk Zingler bei der Infoveranstaltung zum Stadionausbau, Foto: Matze Koch

Eine Infrastruktur wie ein Stadion braucht Planungszeit und sollte dann nach Fertigstellung nicht zu klein sein. Das ist das, was der Präsident gestern zu Beginn meinte, als er sagte: “Wenn du infrastrukturell nicht Schritt hältst, ist das ein großes Problem.” Diesen Satz kann man natürlich auf andere Vereine gemünzt sehen wie Darmstadt oder 1860 München. Aber man kann ihn auch, und das liegt viel näher, auf Berlin gemünzt sehen. Wie hält der Bau der öffentlichen Infrastruktur (Schulen, Nahverkehr, Parks, Spielplätze, etc.) mit dem Zuzug von Menschen und dem Neubau von Wohnungen mit? Ich kann die Frage leicht beantworten: Gar nicht. Weil nicht vorausgeplant wird, oder noch viel schlimmer: Weil keiner mehr da ist, der vorausplanen könnte.

Diese Voraussicht war immer die Fähigkeit an Dirk Zingler, die ich am meisten bewundert habe. Etwas zu sehen, und dann entsprechend zu handeln. Wie haben wir alle gekotzt, als die Gelder im Verein zusammengestrichen wurden (im Nachwuchs und bei Mitarbeitern, die entlassen wurden und dann teilweise unentgeltlich weiterarbeiteten), nur damit Aufstieg in die Regionalliga und die Qualifikation für die 3. Liga gelingen? Und trotzdem war das eine Entscheidung, die am Ende richtig war. Denn nur so vermied Union den Flaschenhals Aufstieg in die 3. Liga über Aufstiegsendspiele. Und so kurios es klingt: Am Ende hat auch der vorher so gerupfte Nachwuchs davon profitiert.

Jetzt kann jeder sagen: Wir wissen ja nicht, was 2025 passieren wird. Das ist richtig. Und auch der Präsident hat die Unplanbarkeit des sportlichen Erfolges hervorgehoben. Aber wenn wir allein die rasante Entwicklung der vergangenen 5 Jahre im deutschen Fußball betrachten, so wissen wir, dass die Veränderung permanent ist. So sehr wir sie auch aufzuhalten wünschen. Und hier ist vielleicht der entscheidende Punkt, der den Unterschied zwischen Union 2008 vor dem ersten Stadionbau und heute markiert. Union ist heute in der Lage, nicht aus der Not zu handeln (damals stand eine Schließung des Fußballstandortes Alte Försterei zur Debatte, da weder DFB noch DFL nicht gewillt waren, für diesen Platz noch eine Ausnahmegenehmigung zu geben). Und heute kann Union seine Zukunft selbst gestalten. Das ist für mich die größte Leistung des Vereins.

Ich habe gestern Abend noch diese Nachricht bekommen:

Ich hoffe sehr, dass auch die, die heute schon seit langem dabei sind, mitgenommen werden und mitkommen. Ich hoffe sehr, dass Union bei aller Veränderung zum schicken hin doch Union bleibt, mit diesem Hauch Holzkohlegrill & Bierdunst. … Ich schreib Dir das alles nur hier und privat. Will ja nicht die allgemeine Euphorie trüben … Eisern Union

Das hat mich etwas betroffen gemacht und ich wusste erst nicht, was ich darauf antworten soll. Dann habe ich diese Zeilen geschrieben:

Weißt du, wie wir alle ungläubig das Stadion betreten haben 2009 zum ersten Spiel? Alles war so neu und glatt? Und dann? Dann haben wir es in Besitz genommen.

Was wir gestern zu sehen bekommen haben, war eine glatte, fast klinisch reine Computeranimation. Erinnert euch, wie ungewohnt die Akustik nach dem ersten Umbau war. Wie komisch es sich nach Fertigstellung der Haupttribüne anfühlte. So ein Bau fängt erst durch die Menschen an zu leben. Und ich finde gut, dass hier sehr viel mitgedacht wurde, wie das aussehen könnte, sei es durch die imposante Waldseite, die Aufwertung der Gegengerade mit ihrem eigenen Portal, auf das man gemeinsam zuläuft und vor dem man sich endlich treffen kann. Und vor allem durch das Clubhaus.

Und trotzdem wäre es falsch, die Bedenken einfach abzutun. Um den gestern vorgestellten Plan zu verwirklichen, müssen noch viele Hürden genommen werden. Die Anwohner werden sicher nicht begeistert sein, wenn zum Fußball noch dauerhaft andere Veranstaltungen hinzukommen. Das gleiche gilt für die Verkehrsinfrastruktur. Hier zeigt sich, dass das Land Berlin den Bezirk nicht in dem Maße unterstützt hat, wie es vielleicht für den längst vom Bauboom erfassten Bezirk nötig gewesen wäre, um Straßenbahn, S-Bahn und Regionalbahn nach Köpenick auszubauen.

Aus meiner Sicht war es ein guter Schritt von Dirk Zingler, zu sagen, dass man keinen weiteren Autoverkehr anziehen möchte, sondern voll auf Nahverkehr und Park+Ride setze. Um das im Planungsverfahren mit den Anwohnern auch deutlich zu machen, kann ich mir vorstellen, dass der Widerstand Unions gegen die Verknüpfung er Eintrittskarten mit einem Tagesticket für den Nahverkehr fallen wird. Bisher war die Verweigerung der Vereinsführung so argumentiert worden, dass damit die Hälfte der Stadionbesucher, die nicht mit dem ÖPNV kommen, für etwas zahlen würden, das sie nicht nutzten. In Zukunft wäre es vielleicht umgekehrt: Sie wären selbst Schuld, würden sie es nicht nutzen und stattdessen im Stau stehen oder keinen Parkplatz finden. Die Fertigstellung des Bahnhofs Ostkreuz in diesem August und die abschließenden Arbeiten an der Stadtbahn im nächsten Jahr dürfte zumindest die Wahrscheinlichkeit einer dichteren S-Bahn-Taktung zu Heimspielen erhöhen.

Ungeklärt ist auch noch die genaue Finanzierung des Stadionbaus, die ohne abgeschlossenes Planungsverfahren nicht verbindlich zu benennen ist. Durch das im Vergleich zu 2008 jetzt vorhandene Eigenkapital ist eine Hypothekenfinanzierung drin. Zumal wenn die Laufzeit über 20 Jahre und nicht nur über 10 Jahre geht. Die unbekannte Variable ist der Eigenanteil an der Finanzierung durch den Verkauf der entwickelten Grundstücke in der Hämmerlingstraße und Lindenstraße. Es bleibt spannend und ich bin sehr gespannt, wie sich Union, das Land Berlin und der Bezirk Köpenick im Planungsverfahren verhalten werden.

14 Gedanken zu „“Wenn du infrastrukturell nicht Schritt hältst, ist das ein großes Problem”

  1. “Dirk Zingler hatte gestern auch betont, dass die Finanzierung sowohl die Bundesliga als auch ausdrücklich die 3. Liga berücksichtigen würde.”

    Das wurde auch vor dem Bau der Haupttribüne gesagt. Nach Fertigstellung hieß es, selbst in der 2. Liga brauchen wir eine massive Einnahmenerhöhung durch Zusatzveranstaltungen. ;-)

    “Keine Erhöhung der monatlichen Belastung”, naja, auch das ist wohl eher illusorisch. Man vergleiche den Fremdkaptalanteil der Stadion AG über die letzten Jahre…

    2 Jahre Planungs-/Genehmigungszeit liegen noch vor aus. Da dürften sich noch einige Änderungen ergeben. Bleiben wir interessiert… ;-)

  2. Ich danke euch für die Zusammenfassung und die Berichterstattung.
    Insgesamt gehe ich von einem Startschuss von Verhandlungen aus. Von Veränderungsprozessen und ich hoffe von genug Einsicht von allen Seiten. Ob das Stadion dann der heutigen Animation gleicht, werden wir hoffentlich 2020 sehen, oder später.

    Mit den laufenden Kosten versteh gehe ich nicht mit. Dies kann bedeuten, dass sie heute so hoch sind, dass wir eig für 35000 “zahlen”.

    Eine weitere Hoffnung von mir ist, dass sich alle Planungen nicht nur auf den letzten fünf Jahren aufbauen lassen. Wir haben eher einen Hype, der sich noch nicht ganz als nachhaltig herausgestellt hat. Aber klar, wenn wir dauerhaft 26000 Leute im Stadion haben, ist die jetzige Größe zu klein.

    Dazu wünsche ich mir, dass die Preise auf lange Sicht niedrig gehalten werden können. 2000+ Sitzpläte auf der Gegengerade zu füllen ist sicherlich nicht einfach. Auch die Optik wird spannend sein zu beobachten. Massive Power auf der Waldseite, eine kleinere Gegengerade und dann viel Potenzial auf der Wuhleseite mit eigenen aber auch Gästefans.

  3. Sicherlich habe auch ich ein wenig Bauchgrummeln und hoffe, dass es sportlich immer so gut läuft, so dass das Stadion immer gut gefüllt sein wird. Auch ich bin hin- und hergerissen zwischen “Warum?” und “Grandios!”. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich es genial finde, diese Union-Evolution miterleben zu können.

  4. Ich denke, unser Fanpotential liegt irgendwo zwischen 20.000 und 30.000
    Da seh ich die Gefahr eines halbleeren Stadions a’la Düsseldorf oder 1860. Für den “Urlaub” in der Bundesliga ist das zu viel Gepäck. Aber ich kann mich auch irren.

  5. “Alle Unioner mitnehmen” funktioniert schon seit 3-4 Jahren nicht mehr. Ich stamme aus der “Generation” die vor allem auch in den Neunzigern bis weit in die 2010er quasi Dauergast in der AF waren. Pleiten, Bluten, Abstieg …
    Von meiner damaligen gut 20 köpfigen “Bezugsgruppe” sind kaum mehr 5 in den letzten 2 Jahren noch “permanent dabei”. Nicht weil sie es nicht wollten – aber es gibt eben sich verändernde Lebensumstände (Exil, Kinder etc) die den logistischen Schritt sich LANGE vorher mit Karten eindecken zu können nicht möglich machen.
    “Früher” haben wir oftmals mit 5 Leuten unsere Karten (auch dauerkarten) gehabt und sind dann kurzfristig dennoch mit 10-12 Leuten gefahren. Der eine war in Berlin, der nächste nahm noch seinen Bruder mit, andere haben kurzfristig ihre Kids bei Eltern/Großeltern parken können.

    Das alles ist seit mindestens 2-3 Jahren Geschichte. Mit dem wegfallen der “kurzfristigen” Kumpels sank auch der Bock “alleine” hinzugehen. Hier im Exil (seit 2015) könnte ich beruflich bedingt eventuell am Montag entscheiden, ob ich Samstag in die AF nach Berlin fahren kann. Selbst wenn ich immer noch hier und da ne Karte bekommen kann … was ist mit den Kumpels die man in Berlin gelassen hat? Mal schnell noch 5-6 Leute zusammentrommeln? Und dann wenn überhaupt noch Karten in getrennten Bereichen zu bekommen? Alleine die 500km hin gurken und wenn man schonmal in Berlin ist nix gemeinsam mit alten Kumpels oder Familie zu machen?

    Dirk hat Recht wenn er sagt “wir müssen aufpassen, das wir keine Sekte werden” – mit der aktuellen Kapazität bleiben nicht nur VESTÄRKT Alte Weggefährten auf der Strecke – wir verlieren auch Nachwuchs. Wenn wir “unter uns” bleiben bricht uns wie Anfang der Neunziger im worst case eine ganze Generation weg, weil man Union nur aus der Zeitung kennt, selber aber keinen Einstieg findet.

    37.000 hört sich viel an. Aber ich halte es für angemessen. natürlich wird die Hütte (ausser vielleicht bei einem Erstligaaufstieg) nich permanent voll. Aber ich denke 2-3000 würden schon JETZT sicher gerne mehr kommen. Und mit einem Schnitt von 25.000 – 30.000 in vielleicht weniger attraktiven Spielen (erst/zweitliga Zugehörigkeit vorrausgesetzt) wird ein 37000 Mann Stadion sicher weder leer aussehen, noch sollte es dann unrentabel sein. Wir haben in den 90ern eine Alter Försterei ab 2000 Zuschauern anständig gerockt … das sollte auch mit 25000 selbst in einem 37000er Stadion kein Problem sein :-)

  6. Mal eine Frage an die Statiker unter uns. Der neue Oberrang wirkt auf den Bildern ziemlich “schwebend”. Dass ein Teil der Last über die 7 neuen “Häuser” abgetragen wird ist verständlich, aber reicht das auch aus? Ich sehe da noch massive Änderungen in der Optik auf uns zukommen. Bilder von Architekten und die Realität sind ja immer 2 verschiedene Dinge. ;)

  7. Der kategorische Ausschluss weiterer Parkplätze macht mir Sorgen – die reichen heute schon nicht, und einfach mal die Forderung in den Raum zu stellen, “die Leute sollen den ÖPNV” nehmen ist für viele recht schwierig – ich denke da nur mal an Exiler, an Auswärtsfans, an Leute mit Handicap, an Fans die in der brandenburger Pampa wohnen, usw.
    Dieser doch recht ignorant vorgetragene Punkt (Il Presidente hat ja schließlich seinen reservierten Parkplatz auf dem Stadiongelände…) sollte man dringend noch mal überdenken!

  8. @Michael,
    im Umfeld der Alten Försterei gibt es keine Flächen für Parkplätze, das ist Fakt. In Zukunft sollen Angebote wie “Park and Ride” ausgebaut werden. Insbesondere für auswärtige Fans sollte das eine gute Möglichkeit sein. Alternative Vorschläge sind gerne willkommen.

  9. Einfach ein Parkhaus aufs Lidl-Gelände bauen. Aber dann kann es halt nicht mehr verkauft werden :/
    Letztlich sehe ich hier aber auch BVG und Bahn in der Pflicht, zumindest mittelfristig. Wenn man für im Durchschnitt 50.000 Herthaner einen reibungslosen Transport zum Olypiastadion gewährleisten kann und will, wieso nicht auch für 30.000 Unioner?

  10. @musiclover

    “Mal eine Frage an die Statiker unter uns. Der neue Oberrang wirkt auf den Bildern ziemlich “schwebend”. Dass ein Teil der Last über die 7 neuen “Häuser” abgetragen wird ist verständlich, aber reicht das auch aus? Ich sehe da noch massive Änderungen in der Optik auf uns zukommen. Bilder von Architekten und die Realität sind ja immer 2 verschiedene Dinge. ;)”

    Wenn du genau hin siehst, dann sind da graue Stützen. So ein Entwurf ist vorher schon gut statisch durchdacht. Sonst macht man sowas nicht. Interessanter finde ich die VIP-Logenbrücke über der Gegengeraden.
    Ansonsten bin ich begeistert, dass es keine Erschliessungslöcher in den Traversen gibt, die stören mich bei anderen Stadien massiv. Obwohl es zugegeben etwas umständlich ist, erst nach ganz oben in den Oberrang zu steigen, um dann wieder nach unten zu gehen.

  11. Wie immer gut zusammengefasst. Ich fühle mich als Anwesender des gestrigen Abends gut wiedergegeben.

    Ich vertraue unserer Vereinsführung, dass wir dieses Stadion bauen können. Visionen sind wichtig.

    Sich eine Dauerkarte sichern zu wollen, damit man überhaupt dabei sein kann ist für mich keine Visionäre Lösung. Und ich bin Vereinsmitglied und habe gelegentlich in dieser Saison keine Karte bekommen obwohl ich zeitnah Online mein Glück versucht habe.

    Dortmund haben wir mit 10-12 Tausend gerockt, also mache ich mir da keine Sorgen um die fehlende Geräuschkulisse.

    Viele Lösungen finde ich sehr gut z.B. Große Freitreppe. Drei kleine Fragezeichen gibt es für mich aber auch:
    1. Verkehrsanbindung. Muss aus meiner Sicht die Stadt lösen.
    2. Finanzierung: bei sportlichem Stillstand oder Rückschritt. Da denke ich war die gestrige Aussage sehr optimistisch gewählt. Wir reden schließlich über 20 Jahre.
    3. Zeitplan: auch dieser ist aus meiner Sicht sehr ambitioniert und optimistisch. Es gibt viele Faktoren die auf das Planungsverfahren einwirken z.B. Anwohner inkl. Klagemöglichkeiten.

    Ich bin jedoch voller Vorfreude und Zitiere meinen Bruder von heute morgen:”Nur noch 1095 mal Schlafen… UNVEU 🍻”

    …und ein Eisern von mir in die Runde

  12. @Moritz,
    stimmt, bei Minute 3 im Film kann man es ungefähr erahnen. Sieht in der Nahbetrachtung allerdings nicht mehr ganz so schön aus. Nach genauerer Ansicht ist mir ein weiteres Problem aufgefallen: der Oberrang scheint in der Vorplanung nur durch die neuen Treppenhäuser erreichbar zu sein – das erscheint mir in Bezug auf benötigte Fluchtmöglichkeiten recht dünne zu sein!? Allerdings kenne ich mich da mit den Vorschriften auch nicht so wirklich aus. Kennt da jemand die Anforderungen in Bezug auf die Kapazitäten?

  13. ≥ 1,20 m pro 600 Personen, wenn ich mich recht erinnere.
    d.h., angenommen im Hintertorblock Oberrang ist Platz für 3000, dann
    3000/600*1,2m=6m Fluchtwegbreite. Wird schwierig das mit Treppenhäusern einzuhalten, habe hier aber vollstes Vertrauen bei den Planern.

    Wie schon vorher geschrieben, finde ich die Erschliessung über Treppenhäuser etwas schwierig und umständlich. Dafür sieht es gut aus.

  14. Danke für die Info, Moritz. Die Haupttribüne sah auf den Entwürfen auch anders aus als im Endzustand. Es wird in den kommenden 2 Jahren sicherlich noch einige Umplanungen geben. Vielleicht müssen die Planer in dieser Zeit auch noch auf neue Lizenzierungsbedingungen reagieren. Warten wir es ab und bringen uns mit Vorschlägen und Ideen ein.

    Eisern

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