Schutzengel für Maxi Thiel

Es hat mir gestern beim Zusehen wehgetan, wie Maxi Thiel mit schmerzverzerrtem Gesicht sich am Ende des 2:1 in Fürth noch über den Platz schleppte, weil Union bereits das Wechselkontingent ausgeschöpft hatte. Beim AFTV-Interview (nicht mehr online) kamen Thiel die Tränen und mir tut seitdem vor allem leid, dass sein Neustart bei Heidenheim in Gefahr ist. Es sollte doch alles anders werden. Nicht ständig verletzt sein. Endlich wieder Sport machen. Ich drücke ihm alle Daumen und wünsche ihm, dass die Verletzung hofffentlich nicht so schlimm ist, dass er die Vorbereitung bei seinem neuen Verein verpasst. Zu dem Thema auch Bild und Kurier.

Diese Verletzung überlagert für mich eine ansonsten sehr tolle Auswärtsfahrt mit unserem Teve-Mobil, das Treffen mit Jakob (@tiffaa_ auf Twitter), der mit uns Schäufele essen war und ganz viel Liebe für Michael Parensen, der mehr als einmal als Innenverteidiger in letzter Sekunde rettete. Ich habe selten so viel Freude und Gelassenheit auf Auswärtsfahrten erlebt. Und irgendwie lag über allem das Gefühl, sich nach der Heimniederlage gegen Heidenheim dann eben in Fürth das Erlebnis zu holen, das uns am vorletzten Spieltag in Köpenick verwehrt geblieben ist. Dazu Jens-Keller-Sprechchöre, der als erster Trainer es endlich schaffte, dass Union endlich in Fürth gewinnt.

Es war wie eine riesige Klassenfahrt. Wäre da eben nur nicht Maxi Thiels Verletzung.

Ganz viel Liebe auch für den aufrechten Fürther auf der Gegengerade, der inmitten der Unionfans bis zum Ende (also wortwörtlich bis zum Ende, nämlich bis alle Spieler und Trainer gegangen waren) seine grün-weiße Fahne aufrecht schwang:

 

Hier gibt es die Berichte der Berliner Medien:

Fotos vom Spiel findet ihr hier:

Danke an Tobi von unveu.de für dieses herrliche Porträt von uns vor Anpfiff 😂

Von Jakob Busk gibt es die Nachricht, das die Nasen-OP gut verlaufen ist:

 

Christopher Lenz feierte mit Kiel die Aufstiegs-Party:

 

Und Sören Brandy gönnte sich ein Bier auf den Klassenerhalt mit Bielefeld:

Tusche haut einen rein

Ich habe mich entschlossen, die Torsten-Mattuschka-Rubrik hier einfach “Tusche haut einen rein” zu nennen. Das passt irgendwie am besten. Danke für die vielen Vorschläge. Und zur Premiere gibt es gleich mal einen typischen Tusche, denn als Co-Trainer ließ er seine A-Jugend von Altglienicke den Aufstieg in die Verbandsliga ganz standesgemäß feiern:

2 Gedanken zu „Schutzengel für Maxi Thiel

  1. Thiel und die Schulter, das ist ja nicht mehr normal. hoffentlich geht es bald für ihn weiter.

    DM Rani Khedira will von RB weg, wen wunderts, könnte man nicht mit Kroos Khedira die N11 abkupfern. Kreilach könnte dann weiter vorne Tore schießen.

    Danke für diese tolle Berichterstattung und ich bin auf euer Sommerprogramm gespannt.

  2. Pingback: Der Jahresrückblick 2017: “So ‘ne Scheiße, wir steigen auf”, Stadionausbau und eine immer wieder ans Herz gehende Geschichte | ***textilvergehen***

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