#414 – Tonoption Meckerrentner

Wir besprechen das Geisterspiel-Konzept der DFL und versuchen die Diskussion etwas einzuordnen. Außerdem schlägt uns die Fußballabwesenheit in der Coronakrise aufs Gemüt. Dafür freuen wir uns über den Film "Union fürs Leben".

Foto: Stefanie Fiebrig

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Christopher Trimmel erklärt den Gehaltsverzicht bei Union und dass sich der Verein damit auf das schlimmstmögliche Szenario vorbereitet

Bereits zum zweiten Mal war Christopher Trimmel im Podcast Der Sechzehner zu Gast, in dem Ewald Lienen normalerweise über den Spieltag spricht. Nun ging es eher darum, was ein Profispieler so im Homeoffice macht. Nicht alle drehen täglich so witzige Videos wie Rafal Gikiewicz oder zeigen Fitness-Übungen wie Björn Kopplin (großartig hier mit Hund). Christopher Trimmel berichtet in der Podcast-Episode davon, wie er schon noch am Ball ist, aber die Eins-gegen-eins-Duelle nur noch gegen seinen Hund trainieren kann und wie er sich auf das Malen konzentriert (das Thema fasst der Kurier auch zusammen).

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Union-Yoga gegen die Ungewissheit

Es ist offensichtlich, dass die Krise, die wir wegen des Coronavirus gerade durchleben, noch lange unsere Gesellschaft prägen und auch den Fußball verändern wird. Und natürlich denkt man angesichts dessen auch darüber nach, wie diese Veränderungen aussehen werden. Aber ich glaube nicht, dass wir darüber aktuell wirklich viel sagen können.

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Teve184 – Während des Spiels wird nicht gequatscht

Das Textilvergehen bekommt Besuch von Chris Lopatta aka Lopez. Er ist einer der Protagonisten des Dokumentarfilms "Union fürs Leben", der für einige Missverständnisse gesorgt hat, weil er gar kein Fußballfilm, sondern eher eine Art Milieustudie ist. Von uns allen bekommt der Streifen eine uneingeschränkte Ankuckempfehlung.

Foto: Hupe/union-foto.de

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Intro

00:00:00

Begrüßung

00:00:27

Chris Lopatta aka Lopez.

Hashtags an der Alten Försterei

00:00:57

Selfies_beim_TextilvergehenSelfies an der Alten FörstereiHierstehich.

Outro: Iron Henning – Union
01:18:12

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Union fürs Leben und Mütterchen Tusche

Die Premiere “Union fürs Leben” am Donnerstagabend im Kino Babylon (Bilder von der Uraufführung) wird sicher eine Erwartung nicht erfüllt haben. Der Dokumentarfilm, der das Fußballfilmfestival 11mm eröffnete, ist kein Fußballfilm. Union spielt zwar die Hauptrolle, aber der Fußball nicht. Union ist das, was die Protagonisten im Film zusammenhält. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Anschau-Empfehlung.

Dazu eine kurze Linkliste:

Foto: Pfeiffer

Mütterchen Tusche

Meine Tante stammt aus Perm. Das ist kurz vor dem Ural. Immer wenn wir gemeinsam Union sehen, muss sie heftig lachen. Das liegt an Torsten Mattuschka. Immer wenn der Kapitän durch das Bild pflügt und der Kommentator seinen Namen nennt, kichert sie. Leise sagt sie dann immer wieder zu sich: “Maaatuschka, hihihi.” Damit wird der aktuell etwas bärbeißig daherkommende Tusche leben müssen, dass jeder halbwegs Slawischsprechende weiß, dass der Union-Kapitän eigentlich “Mütterchen” heißt.

Der Kurier kümmert sich um Marco Gebhardt. Warum? Er spielte für beide Klubs. Das reicht. Mich irritiert ja darin vor allem der Satz: “Dass Union hoch wollte und das öffentlich machte, sieht er positiv: „Ich finde es gut, dass der Verein das gesagt hat und welchen Weg er geht.“ Dass es am Ende nicht reicht, ist überhaupt nicht schlimm.” Ist mir neu, dass Union das öffentlich gemacht hat. Es war eher so wie bei des Kaisers neue Kleider. Jeder hat es gesehen, was das Ziel war, aber es auszusprechen traute sich niemand. Es gibt sogar ein Video, das zeigt, was passiert, wenn jemand bei Union von Aufstieg spricht.

Ansonsten sollten wir alle mal prüfen, ob Jörg Böhme noch einen Spielerpass hat. Den Grund hat die BZ.

Heimspielkino.

Grüner Rasen anstelle des roten Teppichs, das hat inzwischen Tradition vor dem Kino Babylon. Hereinspaziert sind zum Auftakt des 11mm-Fußballfilmfestivals vor allem Unioner. Der Dokumentarfilm “Union für´s Leben” von Rouven Rech und Frank Marten Pfeiffer feierte heute Abend Premiere, und beide Vorstellungen waren komplett ausverkauft. Berliner Pilsner, Eberswalder vom Grill, Torsten Mattuschka, die Reservebank, Dirk Zingler, AF-TV – alles ganz wie in der Alten Försterei. Nur das Sitzen war etwas ungewohnt.

Ein Glücksgriff, ein Heimspiel ist dieser Eröffnungsfilm. Er porträtiert genau und doch mit leichter Hand fünf Menschen, die zu Union gehören. Es ist zugleich ein Berlin-Film, eingerahmt von Fußball in Köpenick. Genau der richtige Film also, um sich auf die kommenden fünf Tage einzustimmen.