Heiner Bertram sieht seine Arbeit als Fundament des aktuellen Union-Erfolgs

Union lässt uns ordentlich zappeln was Zugänge zum Team betrifft. Aber spätestens ab Montag, wenn alle aus dem Urlaub zurück sind, können wir mit Verkündungen rechnen. Und sollte Max Kruse tatsächlich bei Union aufschlagen, hoffe ich, dass es dann mit den Insta-Storys vom Pokern im Casino vorbei ist. Dabei bekomme ich nämlich immer so merkwürdige Flashbacks aus Unions Vergangenheit. Hier ist ein Morgenpost-Artikel von 2008, der sich auch mit Pokerrunden beim BFC Dynamo befasst. Mal abgesehen von dieser Nico-Patschinski-Erinnerung verbinde ich nichts Positives mit Glücksspiel und halte schon Sportwettenwerbung für eine Zumutung.

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#411 – Dildo mit goldener Plane

Wir sprechen über mögliche Liquiditätsprobleme von Cubs in der Bundesliga und Zweiten Liga und machen uns Sorgen um Union. Und dann schwelgen wir angesichts des Films "Kiek an!!!" in Erinnerungen an den Stadionbau und den Auswärts-Aufstieg.
Enthüllung des Stadionbauerdenkmals 2009, Foto: Tobi/unveu.de

Enthüllung des Stadionbauerdenkmals 2009, Foto: Tobi/unveu.de

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Stadionbauerhelm und Stadionbaubecher, Foto: Twitter @textilvergehen

Stadionbauerhelm und Stadionbaubecher zur Eröffnung des Stadions an der Alten Försterei am 8. Juli 2009, Foto: Twitter @textilvergehen

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Rafal Gikiewicz: Wie die “polnische Gurke” Manuel Neuer herausfordert

Dortmund, kennen wir schon … Bei den Bundesliga-Experten im Spiegel habe ich noch geschrieben:

Auswärts im Westfalenstadion bei Borussia Dortmund. Das gilt sicher als Highlight. Aber ehrlich gesagt empfinde ich nach zwei Pokalauftritten von Union 2016 und 2018 die Stimmung dort als etwas überbewertet. Und außerdem hat Union noch nie in 90 Minuten gegen den BVB verloren. Håland? Noch nie gehört.

Und doch habe ich mich am Freitag entschieden, spontan nach Dortmund zu fahren und das kleine Kind auf seine erste richtige Auswärtsfahrt mitzunehmen (Leipzig ist aus familiären Gründen für mich eher eine Art Heimat). Mal sehen, ob das Kind sich verbal wieder so benimmt wie der Hashtag, den Christopher Lenz auf Instagram benutzt: #auswärtssindwirasozial

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Natürlich nervt die Kartenverlosung für das Berliner Derby im Olympiastadion, aber es gibt keine fairere Lösung

Die vielleicht wichtigste Nachricht von Union gestern war die über den Ablauf des Verkaufs der Tickets für das Berliner Derby bei Hertha BSC im Olympiastadion: Der 1. FC Union wird die Karten im Gegensatz zu sonstigen Auswärtsspielen verlosen. Wie viele der 7.500 Gästekarten in die Verlosung kommen, gab der Verein nicht bekannt. Klar ist, dass neben den Auswärtsdauerkarten sicher die eine oder andere Karte davon abgezogen werden muss. Der Modus selbst mag für einzelne ungerecht sein, bietet aber die größte Fairness, wenn wir bedenken, dass sicher mehr Unionfans ins Stadion wollen, als es Plätze gibt.

Für das erste Berliner Derby im Olympiastadion wurden Ende 2010 die Karten noch in der Geschäftsstelle des 1. FC Union verkauft inklusive Schlangestehen, Foto: Matze Koch

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Greuther Fürth ist Duchschnitt

Greuther Fürth ist ausgesprochen durchschnittlich. Weil die Spielverlagerung weder in einer interessanten Situation in der Tabelle ist, noch besonderen Fußball spielt, habe ich – ehrlich gesagt – auch relativ wenig von den Franken gesehen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es in dem Spiel morgen vor allem auf Unions Leistung ankommen wird, und weniger auf Fürth

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel streckt sich, wie Union es morgen tun muss. Photo: Tobi/unveu.de

Spiel-Plan

Will man sich aber trotzdem mit dem Gegner beschäftigen, ist das die Ausgangsposition, in der man sich zur Vorbereitung den Statistiken zuwendet… und bei Fürth kaum etwas bemerkenswertes findet. Nur in Tacklings und abgefangenen Bällen hat Fürth im Ligavergleich Top-Werte. Das spricht immerhin für ein aktives Spiel gegen den Ball. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich dadurch in der Tiefe Räume ergeben, die Union attackieren kann.

Eine Kuriosität wirft Fürth aber doch noch auf: In der Rangliste der Schüsse von außerhalb des Strafraums sind die Kleeblätter Zweiter – und in der von Schüssen innerhalb des Strafraums Letzter. Verantwortlich dafür sind vor allem Julian Green, Maximilian Wittek und Tobias Mohr, die je im Schnitt öfter als einmal pro Spiel von außerhalb schießen (Green sogar 2,4 mal alle 90 Minuten). Das ist nicht nur ineffektiv, sondern auch nicht unbedingt die Strategie, die Unions Defensive vor die größten Probleme stellt (weil die größere Probleme mit Mannschaften hat, die versuchen, schnell hinter die Abwehr zu kommen).

Surprise Podcast

Wir haben gestern Abend eine neue Podcast-Folge veröffentlicht. Darin gibt es aber keine Vorschau auf das Spiel in Fürth. Sondern ein Interview mit den beiden New Yorker Unioner*innen Lee und John, die wir hier schon einige Male als die Autor*innen des Eisern NYC Blog erwähnt haben.

Die beiden haben leider in letzter Zeit keine Zeit mehr gefunden, dieses Blog weiterzuführen, waren aber in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Berlin, um Union zu sehen. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, mit ihnen darüber zu sprechen, wie man in New York Union Fan wird und ist, und wie man die kognitive Dissonanz aushält, als örtlichen Fußball-Club nur ein Raba-Franchise zu haben.

Etwas ist an dieser Folge allerdings anders als gewöhnlich: Das Interview ist auf Englisch. Auf Deutsch werde ich hier demnächst noch einmal etwas länger darüber, was in dem Gespräch interessantes aufkam, schreiben.

In ungeahnter Geschwindigkeit haben unsere Freunde vom Millernton dieser Episode ihre eigene Version davon folgen lassen, und für das Vor-dem-Spiel-Gespräch zu St. Paulis Partie gegen Heidenheim (nicht die für Union irrelevanteste Begegnung des Spieltags) mit der Heidenheim-Anhängerin Sarah aus Toronto gesprochen.

Einmal Unioner Immer Unioner

Mehr oder weniger gute Nachrichten gibt es in dieser Sektion. Jan Glinker ist mit Nordhausen durch einen Sieg gegen Jena ins Thüringer Pokalfinale eingezogen. Und dort sollte Wacker gegen den SV Blau-Weiß Büßleben 04 oder FSV Preußen Bad Langensalza auch favorisiert sein, den Titel zu gewinnen und sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

https://www.instagram.com/p/BwXwcstHuYj/

Dagegen deutet sich für Sören Brandy an, dass seine Zeit in der Zweiten Liga zu Ende geht. Bei Bielefeld geht es für ihn wohl kaum weiter. In einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen spricht er darüber, gern in der Regionalliga noch eine Zeit lang spielen zu wollen. Und dann entweder im Fußball bleiben – oder Lehrer werden zu wollen.

Und sonst so

Für alle, die morgen nach Fürth fahren, könnten sich ein paar Umwege durch fränkische Ortschaften lohnen. Denn der Vorteil eines Spieltags an Ostern ist, dass man dort verzierte Brunnen bewundern kann:

Die Zeit, in der es immer auch um Wechsel geht

Jetzt, wo die Bedrohung eines Abstiegs in den meisten Köpfen und viel mehr möglichen und wahrscheinlichen Tabellenrechnereien weniger akut ist, bricht die Zeit an, mit der aktuellen Situation eines Spielers immer auch Spekulationen um seine vertragliche Zukunft zu verbinden.

fürstner-koch

Heute in diesem Sinn Thema: Stephan Fürstner (und 1860), Photo: Matze Koch

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Jan Glinker hat jetzt sein eigenes Lied bekommen

In der Vorbereitungszeit schaue ich mir wir wirklich alles mögliche an. Zum Beispiel dieses kurze Video, das die Spieler im großen Abkühlungsbecken am Strand zeigt:

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Stärken wiedergewinnen

Was Jens Keller gestern in der Pressekonferenz sagte, war wenig überraschend: Nürnberg Fluch? Beste Voraussetzungen, wieder mal eine Negativserie zu beenden (immerhin, kriecht da Serienlogik in Kellers Rhetorik?) — Defensivschwächen? Haben Fehler analysiert und an ihnen gearbeitet. — Kommen Nürnbergs Charakteristika Union entgegen? Ihre Spielanlage bietet Chancen (dass Nürnberg das Spiel machen will, öffnet Räume), aber auch Gefahren (die Franken können auch gut umschalten).

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Unions Nachwuchs: Erfolge, aber der Abstand zur ersten Mannschaft ist momentan wohl zu groß

Mit 6:0 gegen Tennis Borussia und einer gleichzeitigen Niederlage des FC Carl Zeiss Jena haben die B-Junioren den Klassenerhalt in der Bundesliga Nord/Nordost geschafft. Gratulation!

Instagram: @die_eisernen

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