Michael Parensen und die Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot tragen wird

Bei Union hat sich Michael Parensen gestern von den Berliner Journalisten per Videocall interviewen lassen. Dabei ist mir bei der Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot überziehen wird, schmerzhaft bewusst geworden, dass wir im schlimmsten Fall Michael Parensen nicht mehr spielen sehen werden. Da wir alle darauf aber keinen Einfluss nehmen können, ist es wahrscheinlich das beste, so an die Sache heranzugehen wie der Verteidiger selbst. Er antwortete: “Dann ziehe ich es in der Freizeit an.”

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

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#408 – Es gibt dafür nicht so richtig ‘n Plan

Innerhalb von wenigen Tagen ist Fußball in Deutschland von der schönsten zur unwichtigsten Nebensache der Welt geworden. Wir besprechen das Aussetzen der Bundesligasaison, wie wir uns mit Union verbunden halten und was die Corona Pandemie mit uns macht.
Bild aus dem Stadion an der Alten Försterei, auf dem steht "Rasen betreten verboten"

Fußball ist erstmal abgesagt. Foto: Stefanie Fiebrig

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#407 – Der nächste Gegner ist jetzt Corona

Union verliert 1:3 in Freiburg und spielt dabei leider auch nicht gut. Außerdem diskutieren wir das Interview von Dirk Zingler und das Bild, das der DFB zur Zeit abgibt. Zusätzlich geht es noch um mögliche Geisterspiele durch das Corona-Virus.
So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus, Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer

So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus: Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer , Foto: Matze Koch

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Im Podcast sagen wir fälschlicherweise, dass am Montag die Lose für das Public Viewing im Derby ausgegeben werden. Richtig ist, dass der ganz normale Mitgliedervorverkauf am Montag startet (Vereinsinfos)

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#404 – Präsenz im Strafraum

Union gewinnt durch skurrile Tore 2:1 in Frankfurt. Wir reden aber nicht nur über das Spiel, sondern auch über Proteste gegen Montagsspiele, Sebastian Polters Abschieds-Interview in der Morgenpost und allgemein über Proteste gegen Dietmar Hopp.
Jubel nach dem Tor zum 1:0 gegen Frankfurt, Foto: Matze Koch

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Urs Fischer ist als Trainer kein Gegenentwurf zu Lucien Favre, sondern erst einmal Urs Fischer

Der Kicker hat in seiner Montags-Ausgabe ein mehrseitiges Interview mit Unions Trainer Urs Fischer im Angebot (hier gibt es den Teaser). Natürlich haut der Coach hier keinen raus, weil das einfach nicht seine Art ist. Mich hat beim Lesen hingegen schon irritiert, dass wieder der Gegensatz zwischen Fischer-Fußball und Favre-Fußball aufgemacht wird. Das mag vielleicht ein Thema in der Schweiz gewesen sein und für Bundesliga-verwöhnte Augen mag Unions Spielstil nicht attraktiv wirken, aber das ist wirklich in den über 1,5 Jahren von Urs Fischer  beim 1. FC Union Berlin nicht mal ansatzweise eine Diskussion, die verfangen hat.

Suleiman Abdullahi und Urs Fischer jubeln über den Aufstieg in die Bundesliga, Foto: Matze Koch

Suleiman Abdullahi und Urs Fischer jubeln über den Aufstieg in die Bundesliga, Foto: Matze Koch

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Sebastian Polter spricht vor allem über seine eigenen Interessen und will Union verlassen

Sebastian Polter hat der Morgenpost ein Interview gegeben, in dem er sich über fehlende Einsatzzeiten, Wertschätzung im Verein und gut dotierte Perspektiven beklagt. Polter sagt, dass er seine Leistungen und Fähigkeiten für so gut hält, dass er zumindest die Chance bekommen sollte, einige Spiele von Beginn zu machen, und dass er nachdem das in dieser Saison nicht geschehen wird Unions Angebot, über einen wie er sagt stärker leistungsbezogenen Vertrag zu verhandeln, nicht annehmen und Union im Sommer verlassen wird.

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#399 – Die Fliege an der Wand

Wir sprechen nach dem 2:0 gegen den FC Augsburg über den Empfang für Bibiana Steinhaus und darüber, warum plötzlich Kunst von Union erwartet wird. Außerdem gibt es O-Töne aus dem Gespräch einem Gespräch mit Manager Oliver Ruhnert.
Helmut Schulte mit Skelett bei Vertragsunterschrift von Simon Hedlund 2016, Foto: 1. FC Union Berlin

Helmut Schulte mit Skelett bei Vertragsunterschrift von Simon Hedlund 2016, Foto: 1. FC Union Berlin

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Gleiches Ziel, aber verschiedene Wege: Streitgespräch zwischen Dirk Zingler und Uli Hoeneß

In der Berliner Zeitung gibt es ein interessantes und zum Nachdenken anregendes Doppel-Interview mit Dirk Zingler und Uli Hoeneß. Beide sprechen darüber, wie der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik im Fußball abgelaufen ist und welche Perspektiven sie für den deutschen Fußball heute sehen.

Präsident Dirk Zingler nach dem Aufstieg in die Bundesliga

Präsident Dirk Zingler nach dem Aufstieg in die Bundesliga, Foto: Matze Koch

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Neven Subotic: “Ich habe immer eine Monatskarte”

Ist das Spiel nachher gegen den SV Werder Bremen Alltag? Das ist so ein bisschen die Grundthese der Morgenpost, die sagt, dass diese Begegnung mit Blick auf andere Top-Partien an diesem Spieltag (Bayern gegen Leipzig, Dortmund gegen Leverkusen) Bundesliga-Alltag ist. Das mag aus Sicht einer Person, die sich für die Bundesliga im Allgemeinen interessiert sicher stimmen. Wir aber interessieren uns für Union und leben auch dafür. Und auch dort soll es Alltag sein, weil die Partie nicht so emotional überfrachtet sei wie die drei Spiele zuvor (erst gegen Rasenballsport das erste Bundesligaspiel überhaupt, dann das erste Tor in Augsburg und zum Ende der erste Bundesliga-Sieg im Spiel gegen Dortmund). Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber für mich ist jedes Spiel im Moment wie ein Pokalspiel. Jede Partie fühlt sich wie eine Relegationspartie an.

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Oliver Ruhnert will bald mit Urs Fischer verlängern

Im aktuellen Kicker-Heft wird Unions Manager Oliver Ruhnert viel zum großen Kader befragt. Ich weiß nicht, ob er dazu seit Juni/Juli schon feste Antworten parat hat, denn besonders neu ist das Thema nicht. Aber gleichzeitig gab es natürlich schon intern den Wunsch die Größe bis Transferschluss zu reduzieren. Das hat nicht geklappt und deshalb sind Fragen, wie man nun damit umgeht, sehr berechtigt. Der Manager sagt, dass es vor allem daran lag, dass der Reiz der Bundesliga für die Spieler größer gewesen sei, als es im Zweifel woanders zu versuchen. Und ganz ehrlich: Das kann ich verstehen. Gleichzeitig sagt er aber auch: “Es soll nur bitte auch kein Spieler ankommen und jammern, dass der Kader zu groß wäre, weil jeder Spieler ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, nicht Teil des Kaders zu sein.”

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