Für Keven Schlotterbeck bleibt die Tür bei Union offen und Dirk Zingler will Zuschauer zurück im Stadion

Es gab zwei große Themen nach dem Klassenerhalt von Union am Dienstagabend samt Party: die Zukunft von Innenverteidiger Keven Schlotterbeck und Dirk Zinglers Rede auf dem Parkplatz. Zuerst zum vom Freiburg ausgeliehenen Verteidiger. Manager Oliver Ruhnert sagte gestern in der Medienrunde, dass Schlotterbeck wie geplant zu Freiburg zurückkehren werde: “Er geht mit einem ganz großen weinenden Auge von uns weg. Aber das ist Part of the Deal. Die Kollegen in Freiburg und ich haben uns darauf verständigt.” (Kicker, RBB, Kurier, BZ).

Keven Schlotterbeck feiert den Klassenerhalt, Foto: Matze Koch

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Anthony Ujah über das Thematisieren von Rassismus: “Es ist nicht zu viel!”

Wenn ich an das vergangene Wochenende denke, dann vor allem an die starke Balleroberung von Anthony Ujah und wie er mit der Hacke den Ball am Gegenspieler vorbei legt, um dann einen in jederlei Hinsicht perfekten Pass auf Robert Andrich zu spielen. Kein Wunder also, dass der Angreifer im medialen Fokus steht. Union als Verein ist das sicherlich auch recht, dass nicht über das Fehlen von Sebastian Polter, sondern über einen Angreifer auf dem Platz gesprochen wird.

Das Bild zum Spiel gegen Schalke, Instagram: @fhainkind

Das Bild zum Spiel gegen Schalke, Instagram: @fhainkind

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#410 – Jetzt wird zurückgerudelt

Wir haben den Film "Das Rudel" von 2009 noch einmal gesehen und weil uns das nicht reicht, bewerten wir danach alle Instagram-Accounts der Union-Profis. Natürlich streng wissenschaftlich mit Tabelle und Durchschnittspunkten.

Links:

Name Steffi Daniel Hans-Martin Sebastian Robert Gesamt
Rafal Gikiewicz 91 87 100 93 12 77
Jakob Busk 60 45 55 30 7 39
Moritz Nicolas 30 8 45 15 7 21
Neven Subotic 50 47 63 50 28 48
Marvin Friedrich 60 62 60 30 15 45
Julian Ryerson 30 13 45 12 10 22
Ken Reichel 20 2 30 10 3 13
Florian Hübner
Christopher Lenz 45 42 55 33 19 39
Christopher Trimmel 90 99 90 97 24 80
Keven Schlotterbeck 70 70 75 57 5 55
Akaki Gogia 80 75 75 82 75 77
Joshua Mees 10 15 40 21 11 19
Florian Flecker 55 41 55 23 21 39
Yunus Malli 20 2 40 15 11 18
Grischa Prömel 50 65 50 55 15 47
Felix Kroos 90 92 80 90 17 74
Manuel Schmiedebach
Julius Kade 40 12 50 20 10 26
Michael Parensen
Robert Andrich 85 7 30 53 0 35
Christian Gentner 21 38 40 36 12 29
Maurice Arcones 20 27 60 21 14 28
Sebastian Polter 80 40 60 73 25 56
Sebastian Andersson 30 22 50 33 9 29
Anthony Ujah
Marius Bülter 55 52 60 44 17 46
Suleiman Abdullahi
Sheraldo Becker 20 40 50 63 13 37
Marcus Ingvartsen 50 15 50 43 4 32

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Gehaltsverzicht bei Union und “Medizin nach Noten” mit Rafal Gikiewicz

Nach den Berichten über Kurzarbeit bei Union und der Aussage von Oliver Ruhnert, man spreche mit dem Mannschaftsrat, wenn es um etwaigen Gehaltsverzicht bei Union geht, gibt es seit gestern Klarheit. Auch die Spieler des 1. FC Union Berlin verzichten auf Gehalt (Vereinsmitteilung). Wie viel Geld die Kurzarbeit und der Verzicht der Profis für den Verein genau einsparen und wie viel Euro diese Krise aktuell kostet, hat Union nicht mitgeteilt. Klar ist, dass im Prinzip alle Bereiche weggefallen sind, über die Einnahmen generiert werden. Das betrifft TV-Gelder, Catering und Veranstaltungsmanagement, sowie auch Merchandise (der funktioniert nur noch online). “Unser Vereinszweck ist Fußball. Wenn dieser wegfällt, berührt das den Kern unseres Daseins”, wird Dirk Zingler zitiert. Ein Satz so klar wie bitter in der aktuellen Zeit.

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Es ist noch viel zu früh für ein Fazit

Da wir schon direkt nach dem 0:1 gegen Wolfsburg unseren Podcast aufgenommen hatten, habe ich schon längst mit der Partie abgeschlossen. Eine Stunde darüber geredet und ich bin fertig damit. Ab jetzt wird nach vorne geschaut. Ich möchte weder darüber sinnieren, warum es nun mit dem Klassenerhalt klappt oder eben nicht. Wer sich allerdings noch ein bisschen mit der Deutung der Partie beschäftigen möchte, wird von den Berliner Medien ausreichend bedient. Die Morgenpost findet Dinge, die Mut machen. Der Kurier hofft, dass Union schnell lernt. Die Berliner Zeitung kommt sich nach 4 Niederlagen in Folge ein bisschen vor wie bei Und täglich grüßt das Murmeltier und die Bild meint (noch nicht online), dass Mitspielen alleine nicht reicht. Alles in allem hat Urs Fischer aber die Quintessenz schon direkt nach dem Abpfiff gesagt, als er zu Ecki Häuser von Sky sagte: “Man muss auch mal einen reinhauen.”

Christopher Lenz und Michael Parensen vom 1. FC Union Berlin nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg

Christopher Lenz und Michael Parensen nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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Die Union-Spieler wünschen ein frohes neues Jahr 2019

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Jahr (und vielleicht wie bei mir in die Arbeitswoche). Die Berliner Medien machen bei Union größtenteils noch Pause. Und ganz ehrlich: So richtig Neues gibt es nicht zu berichten. Wir kennen die Kandidaten, die Union vielleicht verlassen werden (Simon Hedlund, Eroll Zejnullahu, Christoph Schösswendter). Wir wissen, dass es bis auf die Innenverteidigung keinen Mannschaftsteil gibt, der personell unter Druck steht. Wir haben die bisherige Saison mit der ungeschlagenen Hinrunde betrachtet. Wir haben eigentlich von allem und jeden etwas zum Umbruch im vergangenen Sommer gehört. Obwohl … die Bild/BZ schaut heute noch einmal zurück und stellt Oliver Ruhnert in den Mittelpunkt. Er hat als Manager Verantwortung (und durch eine glückliche Fügung nicht den Job beim VfL Wolfsburg) übernommen, einen Trainer geholt und neue Spieler ebenso. Doch er sagt, dass nicht nur die bereits am Ende des Jahres hervorgehobene Scoutingabteilung ihren Anteil gehabt habe, sondern auch Helmut Schulte.

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Geduld ist gerade eine gefragte Tugend bei Union

Aus dem Forsthaus dringt weiter nichts zu Transfers. Wir erinnern uns, das Ken Reichel (von Braunschweig), Florian Hübner und Manuel Schmiedebach (beide von Hannover) im Anflug sein sollen. Nun ja:

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Nein, Michael Parensen hat kein Instagram-Profil. Das ist fake

Union gewann das letzte Spiel der Tingeltour zum Saisonabschluss mit 9:1 gegen Türkiyemspor (Spielbericht und Fotos auf der Union-Website).

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“Es reicht auch mal, wenn man dreckig gewinnt“

Es stimmt vieles nicht in dieser qualitativ vielleicht besten Union-Mannschaft aller Zeiten. Aber den Kampf und Willen kann ihr keiner absprechen. Auch nicht in wirklich schlechten Partien wie zuletzt in Braunschweig. Der 2:1-Sieg gestern gegen Sandhausen bot Ausschnitte von vielen Seiten, die das Team in dieser Saison gezeigt hat. Eine weiterhin beeindruckende Effizienz vor dem Tor beispielsweise. Union benötigte schon in der Hinrunde relativ wenig Möglichkeiten für eigenen Torerfolg, aktuell vor allem durch Steven Skrzybski der in einer beeindruckenden Form ist (teilweise völlig im Gegensatz zum Ergebnis-Trend). Ob der Ball zum 1:0 haltbar war? Ich war der Meinung, dass er ab dem Moment, als sich Skrzybski den Verteidiger etwas vom Hals geschafft hatte, nicht mehr zu verteidigen war. Dazu kommt, dass er sagte: “Ich wollte den Ball eigentlich auf die lange Ecke ziehen, habe ihn aber nicht mehr rumgekriegt.” Bei dem Tempo im Abschluss würde ich dem Torwart jedenfalls keinen Vorwurf machen.

Steven Skrzybski jubelt nach seinem Tor zum 1:0 gegen Sandhausen, Foto: Hupe/union-foto.de

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Felix Kroos verliert gegen sich selbst im Tischtennis und wird dafür von seinem Bruder aufgezogen

Sportliche News gibt es heute nicht, da der gestrige Tag frei war. Wer da auf mehr Infos hofft, muss heute 13 Uhr bei AFTV zur Spieltagspressekonferenz mit Jens Keller reinschalten. Ich gehe allerdings davon aus, dass er uns zu Akaki Gogia nur sagen wird, dass sie alles probieren, dass er am Freitag spielen kann. Würde mich aber nicht wundern, wenn der Neuzugang noch eine Pause bekommt und Hedlund nach seinem starken Spiel vom Samstag noch einmal von Beginn an ran darf.

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