#425 – Legentenbildung

Union landet durch das 3:0 gegen Düsseldorf auf Platz 11 der Bundesliga und wir machen einen klassischen Saisonrückblick-Podcast mit großen Momenten, Kommen-Gehen-Bleiben und allem Bums, der dazu gehört.

Danke an David für das sensationelle Intro. Alle bisherigen Intros von ihm für Textilvergehen findet ihr bei Soundcloud.

Michael Parensen und Christian Gentner nach dem 3:0 gegen Düsseldorf, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz weint zum Abschied und Micha Parensen hört auf

Unter allen Möglichkeiten eines Saisonendes ohne Fans war das 3:0 gestern wohl das beste Finish, das Union hätte hinlegen können. Ich lag im Strandbad Lychen in der Uckermark und war nach diesem Spiel einfach nur glücklich. Links und rechts bedankten sich Werderfans für die Schützenhilfe, denen wir allerdings erklären mussten, dass wir uns auch ohne das Ergebnis aus Bremen gefreut hätten. Denn es spielt ja schließlich immer noch der 1. FC Union Berlin. Und der ist auf Platz 11 gelandet. PLATZ 11! Könnt ihr das glauben? Der einzige Platz 11, den wir sonst gesehen haben, wenn Bremen im Spiel war, lag im Schatten des Weserstadions und der Gegner hieß dann Werder II (Danke Marko Briesemeister für diese Erinnerung).

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#424 – Fischer angelt sich den Dorsch

Union verliert 0:4 in Hoffenheim und wir sinnieren darüber was Union im Tor vor hat. Außerdem geht es um Oliver Ruhnert im ZDF Sportstudio, DFL-Geldstrafen und den Abstiegskampf.

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Steven Skrzybski bleibt Exil-Unioner

Steven Skrzybski wird zwar immer Unioner und unser “Goldjunge” bleiben, aber in naher Zukunft nicht für Union spielen: Er verlässt zwar Schalke, wechselt aber (vorerst per Leihe) zu … Düsseldorf. Dazu schreibt er auf Instagram:

“Liebe Freunde,
so richtig überraschend ist die Meldung für euch wahrscheinlich nicht mehr: Ich wechsle zu Fortuna Düsseldorf. Aber ich will nicht einfach so gehen, sondern euch auch meine Beweggründe erklären.
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in dieser Saison nicht so viel Spielzeit hatte, wie ich mir das gewünscht hätte. Für einen Fußballverrückten wie mich war das eine enorm schwere Zeit. Durch den Wechsel habe ich nun die Gelegenheit, neu anzugreifen und hoffentlich wieder das zu tun, was ich nun mal am liebsten mache: Fußball spielen.
Aber eines ist auch klar: Ich wäre nicht zu jedem Verein gegangen, da bin ich schon ein kleiner Fußball-Romantiker. Fortuna Düsseldorf ist ein Traditionsverein mit herausragenden Fans, die ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen. Und die Verantwortlichen haben mir von der ersten Minute an das Gefühl gegeben, mich unbedingt haben zu wollen. Das hat mich sehr beeindruckt und überzeugt.
Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Und eines kann ich versprechen: Ich werde wirklich alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen.
Was mir an dieser Stelle aber auch noch mal ganz wichtig ist: Vielen Dank an alle Schalker Fans. Es war großartig, wie ihr mich unterstützt habt. Das werde ich euch nie vergessen.
Euer Steven”

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Liebe Freunde, so richtig überraschend ist die Meldung für euch wahrscheinlich nicht mehr: Ich wechsle zu Fortuna Düsseldorf. Aber ich will nicht einfach so gehen, sondern euch auch meine Beweggründe erklären. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in dieser Saison nicht so viel Spielzeit hatte, wie ich mir das gewünscht hätte. Für einen Fußballverrückten wie mich war das eine enorm schwere Zeit. Durch den Wechsel habe ich nun die Gelegenheit, neu anzugreifen und hoffentlich wieder das zu tun, was ich nun mal am liebsten mache: Fußball spielen. Aber eines ist auch klar: Ich wäre nicht zu jedem Verein gegangen, da bin ich schon ein kleiner Fußball-Romantiker. Fortuna Düsseldorf ist ein Traditionsverein mit herausragenden Fans, die ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen. Und die Verantwortlichen haben mir von der ersten Minute an das Gefühl gegeben, mich unbedingt haben zu wollen. Das hat mich sehr beeindruckt und überzeugt. Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Und eines kann ich versprechen: Ich werde wirklich alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen. Was mir an dieser Stelle aber auch noch mal ganz wichtig ist: Vielen Dank an alle Schalker Fans. Es war großartig, wie ihr mich unterstützt habt. Das werde ich euch nie vergessen. Euer Steven #f95 #Fortuna #Düsseldorf #S04 #Schalke #Fussball #Bundesliga

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Das Beinahe-Märchen von Michael Parensen

Als es gestern Batsch machte in der 90. Minute (oder was auch immer das Geräusch eines gegen den Torpfosten fliegenden Balles ist), sah ich genau so aus wie Rafal Gikiewicz, der völlig entgeistert wahrnahm, dass der Ball von Erik Thommy doch noch Richtung Tor flog.Das 1:2 für Düsseldorf gegen den 1. FC Union war wie Kaffee über den Laptop kippen. Es dauerte einen Moment von “da kann man hoffentlich noch was machen” zu “Mist, das ist nicht mehr zu reparieren.”

Enttäuschung nach Abpfiff: Michael Parensen, Robert Andrich, Rafal Gikiewicz, Foto: Matze Koch

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#397 – Scheiß Fortuna aus Scheiß Düsseldorf

Union verliert das letzte Spiel des Jahres 2019 gegen Fortuna Düsseldorf in letzter Minute und wir sind enorm frustriert. Aber andererseits schießt Michael Parensen sein erstes Bundesliga-Tor und wir erzählen uns die besten Union-Momente von 2019. Danach geht es wieder.
Geros Aufstiegs-Tattoo

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Ein letztes Mal dieses Jahr: Auf geht’s Union, kämpfen und siegen

“Auf geht’s Union, kämpfen und siegen!” Mehr möchte ich heute zum Spiel gegen Düsseldorf nicht sagen. Denn allen ist klar, dass es heute einfach nur darum geht, ein letztes Mal die Arschbacken zusammenzukneifen. Ich werde vor dem Fernseher sitzen oder stehen (das hängt vom Spielverlauf ab), schreien und fluchen. Entspannen, Weihnachtslieder singen und einen Rückblick auf dieses Jahr können wir ab morgen. Vorher ist noch einmal Kampf angesagt.

Rafal Gikiewicz dirigiert seine Vorderleute, Foto: Matze Koch

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Düsseldorf auf Abstand halten ist jetzt wichtiger als Weihnachten

Noch ein Tag. Dann spielt Union das letzte Spiel des Jahres bei Fortuna Düsseldorf. Natürlich geht es irgendwie um ein Fazit des Jahres und gleichzeitig ist eben noch ein Spiel zu absolvieren. So fühlte sich die Pressekonferenz an (AFTV), denn natürlich wollten die Journalisten noch letzte Fragen loswerden und die bezogen sich eben nicht nur auf die Fortuna. Dann geht es um Weihnachtsessen, Geschenke und Baum. Urs Fischer hat da seine Grenze sehr höflich deutlich gemacht, was er zu verraten bereit ist und dass er schon noch Düsseldorf als Aufgabe davor sieht.

Trainer Urs Fischer (1. FC Union Berlin) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf, Foto: Matthias Koch

Trainer Urs Fischer bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf, Foto: Matthias Koch

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Wie wird sich Unions Kader im Winter verändern?

Es gibt gerade viele Gerüchte oder kleine Meldungen rund um Union, bei denen vielleicht der Blick auf das große Ganze etwas verloren geht. Nicolai Rapp könnte beispielsweise zu Darmstadt wechseln (Bild, noch nicht online, Kurier). Das nächste Gerücht lautet, dass Sebastian Andersson zum HSV oder Stuttgart wechseln könnte (warum eigentlich)? Oder doch zum FC Schalke? Und holt Union Steven Skrzybski zurück (Bild)?

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Ein Satz für Unions Bundesliga-Saison: “Gut allein reicht nicht.”

Nach dem 0:2 zu Hause gegen Hoffenheim werden Gründe für die Niederlage gesucht. Ich tue mich schwer damit, alles erklären können zu müssen. Denn ebenso wie für mich Sebastian Andersson vor einer Woche nicht der Stürmer war, den halb Europa jagt, sondern einfach ein Angreifer, der eine sehr gute Hinrunde spielt. Genau so ist jetzt nach einem Unentschieden und einer Niederlage nicht plötzlich ein Fehler im System. Ich kann akzeptieren, dass Union als Aufsteiger nicht in der Lage sein wird, eine massiv stehende Abwehr auseinander zu spielen.

Sebastian Andersson nach vergebener Chance gegen Hoffenheim, Foto: Matze Koch

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