Podcast

#656 – Der Ketchupflaschen-Effekt mit Deckel drauf

Bei Unions Frauen ist nicht nur die Niederlagenserie gebrochen, sondern Trainerin Marie-Louise Eta hat möglicherweise auch ihre Formation gefunden. Trotz teilweise dominanter Leistung braucht es nach Rückstand auch noch eine Willensleistung des Teams, um 3:2 gegen Leipzig zu gewinnen. Bei den Männern verwundert dagegen, wie gemischt der Blick auf das Spiel im Angesicht eines deutlichen 0:7 ist. Wir fahren den Gute-Laune-Zug dieses Mal, in dem wir bei den Berliner Parteien Hilfe für die Krisenbewältigung suchen.

Jubel nach dem Tor zum zwischenzeitlichen 2:2 durch Samantha Steuerwaldt, Foto: Matthias Koch

Entdecke mehr von Textilvergehen

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

3 Kommentare zu “#656 – Der Ketchupflaschen-Effekt mit Deckel drauf”

  1. Danke, alles gesagt, was zur Einordnung der Situation notwendig ist. ich glaube die Mehrheit auf den Rängen sieht die Situation eher wie Sebastian…..
    Übrigens bei der Enteignung des FC Bayern würde ich den Trainer versuchen zu übernehmen, weil ich glaube ein Spieler reicht nicht für die Trendwende….

    Eins als kleine Erinnerung an den Januar 2025. Da wurde Steffen Baumgart mit den selben Worten (aktiveres Spielen, höher stehen und Viererkette) von Horst Heldt auf die Reise geschickt. Nach dem grusligen Kick gegen Kiel und der Ansage von Präsi, hat er die Weiterentwicklung den Ergebnissen untergeordnet. So kommt mir Steffen Baumgart fast immer ein wenig zu schlecht weg, auch wenn wir mit ihm in einer Sackgasse gesteckt haben. Für den „Baumgart Fussball“ von Paderborn und Köln hat der Kader damals eben auch nicht ausgereicht!

  2. Mit Parteien und Politik die gute Laune zurückzuholen, klingt schon ziemlich grotesk. Habe eher Angst, dass unser Projekt Neue Alte Försterei von den eventuellen neuen Machtverhältnisse in Berlin nicht profitieren wird.

  3. Mich hat das Spiel in München an die meisten Spiele im Stadion der Weltjugend erinnert, weshalb ich es für die restliche Saison auch nicht überbewerte. Ich denke jedoch, dass die Führung des Vereins, die immer öffentlich erklärt, dass in den letzten Jahren „überperformt“ wurde, selbst immer noch davon ausgeht leistungsstärker zu sein, als man eigentlich ist. Letztlich unterliegen alle Bundesligavereine doch nur noch wirtschaftlichen Interessen, weshalb die finanziellen Belange überall im Vordergrund stehen. Eine größere Alte Försterei wäre also auch für die 2. Bundesliga wichtig, aber finanziell viel schwieriger zu leisten. Ob es überhaupt zu leisten, wäre weiß ich nicht. Ich habe auch gar kein Problem damit, in der 2. Liga zu spielen. Ich gehe seit über 50 Jahren nicht immer noch zu Union, weil sie in der 1. Bundesliga spielen, aber die Aussicht, im Olypiastadion, wo ich so und so nicht gerne hingehe, in der 2. Liga zu spielen, wenn die Anderen dann in der 1. Liga spielen, wäre auch für mich nicht schön. Aber so weit ist es noch lange nicht, denn es sind erst 4 Spiele gespielt. Es ist ist noch alles drin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert