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#655 – Der letzte Wagen im Gute-Laune-Zug

Union ist weiter im doppelten Fehlstart-Modus mit erneuten Niederlagen bei Männern und Frauen. Doch wir holen ein fast vergessenes Gegenmittel aus dem Podcast-Archiv von „Taktik&Suff“ – den Gute-Laune-Zug!

Die Geste von Trainer Mauro Lustrinelli passt zum Saisonstart bei Männern und Frauen von Union, Foto: Matthias Koch

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9 Kommentare zu “#655 – Der letzte Wagen im Gute-Laune-Zug

  1. Eisern_12679

    Guten Morgen! Danke, dass Ihr den Gute-Laune-Zug wieder aus dem Depot geholt habt. Den habe ich nach diesem Wochenende dringend gebraucht. Bin trotzdem noch voller Sorge mit Blick auf beide Teams. Hoffen wir, dass sich beide bald fangen…

    Eine Ergänzung zu den Kurznews bei den Männern: Rani ist aus der tunesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Dazu ein Gedanke, der mir während des Hörens Eurer neuesten Folge kam: vielleicht hat er den Rücktritt mit Absicht vor genau dieser anstehenden, langen Länderspielpause verkündet, damit er sich währenddessen komplett auf Union konzentrieren und mithelfen kann, dass die Mannschaft sich endlich findet.

    Wie Ihr schon gesagt habt: eine vernünftige Saisonvorbereitung gab es nicht wirklich, so dass man immer noch viel nachzuholen hat. Und möglicherweise hat Rani mit Blick auf diese Situation seine Prioritäten neu geordnet. Ist aber zu 100% geraten von mir.

    Schöne Woche Euch allen!

    • @Eisern_12679 Oh stimmt, Ranis Rücktritt hatten wir komplett vergessen. Auch wenn es nur eine Kurzzeit-Nationalmannschaftskarriere war. Danke dir für den Hinweis.

  2. Hab hier dreimal angesetzt einen Kommentar zu schreiben, leider fällt der (bezogen auf die Ansätze im Schalke-Spiel) immer wieder sehr negativ aus. Um im Gute-Laune-Zug Thema zu bleiben, lass ich’s lieber.

    Nur so viel, mit der Unterbrechung durch die Schiri-Verletzung war für mich klar, dass das Spiel gelaufen ist. 10min Pause als wir gerade so ins Spiel kamen hat mir komplett den Stecker gezogen.

    Mal sehen, ob wir einen zweiten Saisonstart nach der Länderspielpause hinbekommen.

  3. Operation am offenen Herzen bei Bluthochdruck.
    Jeder im Verein ahnt (manche wissen es), dass man nicht absteigen darf!
    Ob das den Kopf belastet? Na sicherlich doch. Deshalb können sie ja auch erst dann befreit spielen wenn sie hinten liegen. Vorher ist da alles mögliche im Hirn neues System und Angst vorm Versagen.
    Viel Spaß noch im Gute-Laune-Wagen …

  4. Ich höre Eure Sendung eigentlich gerne, vor allem in schweren Zeiten oder nach besonders schlechten Spielen, um mich von Gleichgesinnten wieder aufbauen zu lassen. Mir ist besonders in der letzten Sendung die schlechte Rhetorik, wie z.B. die fürchterlich vielen „ähm“-s oder die Verwendung von Worten, die es nicht gibt, wie „zumindestens“, aufgestoßen, insbesondere von Daniel. Eine Kritik steht mir nicht zu, weil ich es sicher nicht besser könnte, aber einen gut gemeinten Hinweis oder Rat auf eine bessere Aussprache dürfte erlaubt sein.

  5. Zugezogener

    Mein Tipp für den Gute-Laune-Zug: Ich schaue derzeit nicht auf die Punkte seit Saisonstart, sondern vergleiche mit den identischen Begegnungen (Gegner und Auswärts/Heimspiel). Wenn man Schalke als Ersatz für Heidenheim nimmt, hatten wir in der letzten Saison aus den bisherigen Spielen genau dieselbe Punktzahl geholt und das wird wohl auch nach dem nächsten Spiel so bleiben. In den vier folgenden Spiele stehen dann drei Unentschieden zum Vergleich, bevor dann ab Spiel neun ein paar Siege folgen müssten, um nicht schlechter als in der letzten Saison zu sein.
    Natürlich hinkt auch dieser vor allem weil er die Themen Spielentwicklung und Mannschaftsgefüge außer acht lässt – aber wir reden hier ja über den Gute-Laune-Zug. Die Frage wird natürlich, wie von euch festgestellt, auch die Geduld sein, die Verantwortliche und Fans dafür aufbringen müssen.

    Bei den Frauen sorgt dieser Vergleich leider weniger für gute Laune, weil wir auch damit bereits 2 Punkte hinter der Vorsaison zurückliegen, und uns ein Spiel bevorsteht, dass wir letzte Saison 5:0 gewonnen haben. Höchste Zeit, dass der Knoten oder die Ketchup-Flasche platzt ;-)

    • interessante Herangehensweise….
      Ich hoffe unserer erster Sieg Anfang Npvember in Freiburg ist am 9. Spieltag dann für uns und für Mauro nicht zu spät…

  6. wie immer Euch vielen Dank für die Einordnung aus Eurer Sicht. Es siepelt gut die Stimmung bei uns wieder. Ich glaube im Gute-Laune-Zug sitzt bei Union nur keiner mehr, von daher finde ich den Titel sehr gelungen.

    Was bei den Frauen wirklich schief geht, weiß ich als Beobachter nicht, deshalb will ich hier gar nicht zu viel spekulieren. Aber für den ambitionierten Verein Union im Frauenfussball ist das die Vollkatastrophe….

    Aus meiner Sicht will Union vielleicht einfach in allen Bereichen zu viel.

    Bei den Frauen waren die Personalrochaden im Kader sicher zu viel.
    Bei den Männern ist sicher die komplette Umstellung der Spielidee zu ambitioniert (ohne neue Spieler, wobei auch mit vielen neuen Spielern das nicht funktioniert, Siehe Frauen). Eine Weiterentwicklung/ Anpassung der Spielweise ist dringend notwendig, aber vielleicht wäre eine schrittweise Weiterentwicklung besser, wo noch viele Mechanismen funktionieren. .

    Was mir hier eigentlich Angst macht, ist das bei der Unionführung scheinbar nicht über den Tellerrand hinausgeschaut wurde, wie die Änderung der Spielphilosophie wo anders funktioniert hat. Das man nicht nach Westend schaut, wo man mit Ante Covic und offensiven Fussball gescheitert ist, okay.
    Aber ein Blick nach Augsburg mit Sandro Wagner, nach Bochum mit Peter Zeidler (von St. Gallen Schweiz geholt) oder in Dortmund mit Nuri Sahin wäre schon klug, wo die Versuche immer gescheitert sind…..

    Und zu guter Letzt, wie lange haben wir Zeit für die Umstellung.
    Also wir auf der Tribüne haben es am letzte Freitag schon schwer ertragen…. Das ist aber nicht entscheidend… Vielmehr ist die Frage, wann ist der Punkt erreicht, wo wir Gefahr laufen, nicht mehr zurückkommen zu können….. Ein Blick nach Bochum und Peter Zeidler sagt, acht Spiele und sieben Niederlagen waren zu viel.
    Was unser Trainer braucht ist vielleicht ein Plan B oder der Verein eine gute EXITstrategie…..

    Um noch etwas positives zu schreiben, ich glaube, dass wir noch immer ein gutes Team zusammen haben (vieleicht nur im Sturm zu dünn besetzt). Die neuen Felix Uduokhai und Michel Aebischer haben mir gegen Schalke als Einzelspieler sehr gut gefallen und werden uns sicher wirklich helfen…. Auch bei van den Bosch bin ich sehr positiv…. Von daher, irghendwie Bayern überleben und dann vielleicht etwas nach justieren, dann wird es schon!

    PS: Achja wenn mir einer gelungende Beispiele für die Änderung der Spielidee nennen kann, würde ich mich freuen:)

  7. Götterdämmerung statt guter Laune. heldt + lustrinelli = 0:7. Notbremse statt Aufbruch.

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