“Zurück im Training” heißt nicht fit

Philipp Hosiner hat gestern schon mal beim Training zugeschaut (Bild/BZ), aber außer Laufen ist für ihn noch kein Training drin. Und damit kommt auch ein Einsatz gegen Duisburg zu früh für ihn. Selbst mit der Partie in Bielefeld in der nächsten Woche dürfte es eng werden. Danach ist Länderspielpause. Das einzige, worin sich der Angreifer momentan üben kann, ist in Geduld.

Raffael Korte und Dennis Daube beim Training, Foto: Matze Koch

Auch auf dem Trainingsplatz unterwegs, aber sicher noch eine Weile keine Alternativen für Pflichtspiele, sind Raffael Korte und Dennis Daube (Kurier). Außerdem ist auch Sören Brandy wieder im Training dabei. Aber auch hier werden wir uns wieder daran erinnern müssen: “Zurück im Training” heißt noch lange nicht, dass ein Spieler fit ist.

Im Taktikblog Eiserne Ketten gibt es nach dem 2:2 gegen Dresden schwere Kost. Daniel versucht dort zu erklären, wie Gegenpressing und schnelles Spiel in die Spitze sich eigentlich widersprechen und doch als Konzept miteinander kombiniert werden können. Ich sehe da vor allem Dortmund unter Jürgen Klopp vor mir.

Auch wenn mir ein bisschen der Kopf brummt, nachdem ich den Text bei “Eiserne Ketten” gelesen habe, so ist mir doch ein Punkt im Kopf geblieben: Vertikale Kompaktheit. Beziehungsweise das Fehlen der vertikalen Kompaktheit, sprich die Mannschaftsteile waren zu weit auseinandergezogen. Ich hoffe, dass das gegen Duisburg besser funktioniert.

2 Gedanken zu „“Zurück im Training” heißt nicht fit

  1. Ich habe den Text bei “Eiserne Ketten” noch nicht gelesen, würde aber sagen, dass bei einem 4-3-3 die Ketten immer etwas weiter voneinander entfernt stehen als bei nem 4-4-2 mit Doppelsechs. Daher wirkte die Mannschaft unter Düwel auch deutlich kompakter als derzeit. Aber was nicht is, kann ja noch werden, sagt der gemeine Union-Volksmund. Lassen wir uns überraschen.

    So, werd dann man Taktikblogs lesen. :)

  2. Ist ein bisschen spät, aber da der Eiserne Ketten Text vielleicht noch eine Weile aktuell bleiben wird, lohnt es sich vielleicht doch noch:

    Ich würde hoffen, dass die Kost nicht so schwer war. Um gegen-zu-pressen muss man auf ziemlich engem Raum in Überzahl sein, um schnelle Gegenstöße zu spielen viel Platz in kurzer Zeit überbrücken. Das eine verlangt also hohe Kompaktheit, das andere eine gewisse Streckung. Das lässt sich vereinen, wenn man entweder größere Teile des Feldes frei lässt und seine Spieler nutzt um beides umzusetzen, oder indem man besoders schnell umschaltet und sich für das Angiffsspiel auseinanderzieht. Ich bin gespannt ob sich Keller für eins davon entscheidet, und für welches Konzept

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