“Es geht bis Winter nur um Punkte, nicht mehr ums Schönspielen”

In der Co-Trainerfrage (BZ) hat sich Trainer Sascha Lewandowski sehr klar positioniert und gesagt, dass von den gehandelten Kandidaten weder mit Peter Hyballa noch Thomas Cichon gesprochen wurde. Aber auch wenn sich für das Dementi in der Pressekonferenz viel Zeit genommen wurde (“Das ist komplett falsch.”, “Ich kann ausschließen, dass zwei neue Co-Trainer kommen.”, “Wir haben so viele Baustellen aktuell.”), habe ich das Gefühl, dass sich dort etwas tun wird. Gefühle sind allerdings keine Fakten. Fakt ist, was Christopher Trimmel sagt: “Jetzt geht es bis Winter nur noch um Punkte und nicht mehr ums Schönspielen.”


Foto: Matze Koch

Der Außenverteidiger Innenverteidiger rechte Außenspieler zentrale Mittelfeldspieler hat vienna.at ein Interview zu seiner Situation bei Union gegeben. Ich finde vor allem die Perspektive aus der Selbstwahrnehmung eines Spielers interessant, der sich als offensiver Mittelfeldspieler versteht und dann unter Norbert Düwel hinten in der Abwehr fest hing: “Mitunter war die Taktik so ausgelegt, dass ich fast gar nicht mit nach vorne gehen durfte.” Es scheint fast so, als sei Trimmels Situation deckungsgleich mit der des Vereins. Seit nunmehr eineinhalb Jahren versucht der Österreicher seine Position zu finden. Und genau so lange wurschtelt sich Union schon durch die Zweite Liga.

Da sind wir schon wieder beim Winter, in dem einiges anders werden wird. Dann fallen die personellen Entscheidungen. Das ist soweit bekannt. Die BZ/Bild macht daraus einen “Vertragsstopp bei Union”. Ich kann versichern, die Verträge laufen auch morgen noch weiter. Das einzige, was aktuell nicht gemacht wird, sind Gespräche über Verlängerungen. Aber dazu gibt es zum aktuellen Zeitpunkt auch keinen großen Anlass.

Kommen wir zum Spiel gegen Bochum morgen Abend. Bobby Wood wird in Düsseldorf zur Mannschaft stoßen. Und Sascha Lewandowski könnte eigentlich das gesamte Team zu sich nach Hause einladen, statt in Dortmund im Hotel zu übernachten. Denn er wohnt nicht so weit weg vom Ruhrstadion (Kurier). Nicht vor Ort sein wird Björn Kopplin, der aber von Westline immerhin zum Spiel befragt wurde. Für den ehemaligen Unioner geht es mit Münster am Samstag gegen Wehen-Wiesbaden.

Die Morgenpost hat eine Geschichte über Eroll Zejnullahu.

Fanshop-Eröffnung

Am Sonnabend nach dem Spiel ist morgens um 10 Uhr übrigens die Eröffnung des neuen Fanshops am Elcknerplatz in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick:

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