Unions Fehlerkultur ohne Henrik

Der interessanteste Teil des Echos der Niederlage gegen Dresden war, was Sebastian Polter und Toni Leistner am Sonntag über die psychische Verfassung der Mannschaft zu sagen hatten ( RBB).

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Desillusionierte Unioner; Photo: Matthias Koch


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Teve313 – Naja, hoffen wir das Beste

Jens Keller wurde entlassen. Und neuer Trainer ist André Hofschneider. Es war nicht alles gut unter Jens Keller, aber insgesamt sind wir nicht überzeugt von der Entscheidung.

Lutz Munack (Geschäftsführer Sport) und Cheftrainer André Hofschneider am 05.06.16, Foto: Matze Koch

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Teve303 – Union-Bettwäsche im Bayern-Internat

Fotos: Matze Koch

Wir haben vor dem Spiel gegen Braunschweig eine Sonderfolge für die Rubrik Einmal Unioner, Immer Unioner aufgenommen und mit Björn Kopplin gesprochen. Der Verteidiger hat von 1995 bis 2004 in der Union Jugend und zwischen Januar 2013 und Mai 2015 37 Mal für die erste Mannschaft gespielt.

In unserem Interview spricht Björn darüber, wie es ihn mittlerweile nach Dänemark zu Hobro IK verschlagen hat, seine Beziehung zu Union und wie er mit Union-Bettwäsche im Bayern-Internat negativ aufgefallen ist.

Außerdem geht es um seine Zeit bei Preußen Münster, wo er trotz Stammplatz nur ein Jahr blieb und ein aus den falschen Gründen gescheitertes Engagement in Magdeburg. Björn spricht über Trainingsspieler und das Niveau der dänischen Ligen, die Ziele, mit denen er zu Hobro gegangen ist, den Kontakt zu Unions dänischer Fraktion und den Höhenflug, auf dem sich seine Mannschaft momentan befindet.

Dass er mit der Frage nach dem Einsatz vonStatistiken beim Konkurrenten Nordsjaelland nichts anfangen kann liegt an der Frage, in der ich sie mit den Money-Ball-Anhängern vom FC Midtjylland verwechselt habe, auf die er zu sprechen kommt.

Videolinks:

Eine Textfassung des Interviews, zusammen mit etwas analytischer Einordnung gibt es bald auf Eiserne Ketten.

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Von Dämonen und Tigern. Die Menschen bei Union und ihre Saison 2016/17.

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Jens Keller schaute das erste Mal auf die ausverkauften Ränge der Alten Försterei, auf denen die Fans an diesem Abend besonders sangesfreudig waren. Er hatte erwartet, dass es laut werden würde. Schließlich hatte er Champions-League-Erfahrung. Doch das hier war mehr. Zu seiner Rechten summten die Fans von Dresden in schwarz-gelb wie tausend und ein paar wütende sächsische Hornissen. Überall sonst im Stadion: die Unioner in rot und weiß oder in schwarz. Die altmodisch wirkenden Ränge der Alten Försterei waren zum Bersten voll mit Fans, dicht aneinander gedrängt. Von ganz oben auf den Rängen, wo man sich eigentlich nur um 180 Grad drehen müsste, um den steilen Hang hinunter zu pissen – bis hin zum, nur von einen roten Stahlzaun getrennten, Spielfeldrand.

Die Waldseite vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Dresden, Foto: Tobi/unveu.de

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Of Demons and Tigers. The people of Union Berlin and their 2016-17 season.

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Jens Keller looked out at the packed stands of the Alte Försterei for the first time, they were in fine voice this evening. He had expected it to be loud, and he’d managed in the Champions League after all, but this was really something. The Dynamo Dresden fans in yellow and black buzzed malevolently to his right, a thousand and some ugly Saxon hornets. The Unioner were in red and white and black everywhere else, the old fashioned terraces of the Alte Försterei were filled to bursting with fans stood cheek by jowl, from the tops of the stands where people used to only have to turn around 180 degrees to piss off the back down the steep dirt slope, to the very edge of the pitch, separated from it only by a brutal red steel fence undermining everything the German football authorities say about treating fans like people.

Die Waldseite vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Dresden, Foto: Tobi/unveu.de

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“Im Verein sind die Leute lange mit wenig zufrieden gewesen”

Jens Keller steht momentan ein bisschen im Fokus. Wie ich finde zurecht. Gestern erschien im neuen Heft der 11Freunde ein etwas längeres Interview mit dem Trainer, das ein bisschen zeigt wie er tickt. Für Märchen und absurde Geschichten hat er keine Zeit und er weiß auch, dass seine Arbeit als Trainer schnell hinterfragt und er entlassen werden kann. Er zeigt sich wieder als gnadenloser Realist, der aber auch sehr schlagfertig und unterhaltsam ist und vor allem auch ehrgeizig.

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