Alter Neuzugang

Die schönste Nachricht der letzten Tage hatte nichts mit dem zurückliegenden Spiel gegen 1860 oder dem kommenden Spiel gegen Leipzig zu tun. Die schönste Nachricht betraf Benjamin Köhler, der nach etwas über 200 Tagen nach der Diagnose “Lymphdrüsenkrebs” wieder ins Einzeltraining eingestiegen ist.

Nachdem bereits Lisa Görsdorf nach der erfolgreichen Therapie wieder ins Training einstieg, durfte Benny Köhler nach bestandenem Fitness-Test diesen Schritt nun ebenfalls vollziehen.

Der zehnte "Neuzugang". Benny #Köhler trainiert wieder beim #fcunion.

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Voller Zuversicht nach Süden

Fußballfans haben ja traditionell eine, manchmal ungesunde, Mischung aus ausgeprägtem Kurzzeitgedächnis und mindestens ebenso ausgeprägtem Verdrängungsimpuls. Wenn das bei Fußballfans schon so ist, kann man sich ja vorstellen, wie sehr das erst Union-Fans betrifft. Jedenfalls schiebe ich darauf meine seit zwei Tagen wachsende Zuversicht, was das Spiel in München gegen 1860 angeht. Vielleicht können wir nächste Woche ja dann mal drüber reden, dass die Zuversicht gerechtfertigt war.

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Das böse Wort mit K

Eines der Heimspiele, bei denen ich bis heute bereue, dass ich es verpasst habe, fand heute vor genau 10 Jahren im Stadion an der Alten Försterei statt. Union, frisch in die Oberliga abgestiegen, musste am 21.8.2005 gegen den BFC ran und obwohl wir in verschiedensten Podcasts diese alte Feindschaft als “nicht mehr relevant” angemerkt haben, spiele ich heute dann doch mal den ewig Gestrigen und erinnere mich gerne an das Ergebnis dieses Spiels.

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Nach dem Spiel ist vor dem Geburtstag

Ach, so ein Podcast hilft doch immer wieder ein wenig Abstand zu eventuellen Enttäuschungen zu bekommen. Noch dazu, wenn runde Geburtstage zu feiern sind.

Günter Mielis wurde gestern 90. Jahre alt und ich bin jedes Mal wieder beeindruckt, dass er nun schon ungefähr so lange Ehrenmitglied des Vereins ist wie ich auf der Welt bin. Herzlichen Glückwunsch auch von uns – quasi nachträglich.
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Bitterer Punkt

Hallo Superman,

ich weiß, ich habe Dir schon lange nicht mehr geschrieben. Als ich heute morgen auf meiner Matratze im Keller des Textilvergehen Hauptquartiers aufwachte, war plötzlich niemand mehr da. Nur ein Zettel „Sind in zwei Wochen wieder da. Steffi+Sebastian“ lag neben einem Teller mit einem Croissant und einem Glas Orangenmarmelade – der bitteren Englischen.

Und nun sitze ich hier zwischen der Zufriedenheit, gegen Kaiserslautern nicht verloren zu haben, und Bestürzung über die erste Hälfte dieses Spiels gestern und da fielst Du mir ein: Der langweiligste aller Superhelden trotz seiner immensen Kräfte. Nichts Ganzes und nichts Halbes – ganz wie Unions Saisonstart.
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Liebe Mama

Ich kann mich nicht erinnern, wann die Luxusprobleme beim 1. FC Union Berlin je so zahlreich gewesen wären. Vor allem im Tor hatten wir seit den Zeiten von Sven Beuckert und Robert Wulnikowski wohl nie zwei Torhüter, die so nahe beieinander in Sachen Nummer 1 waren wie zur Zeit.

Mit der Verpflichtung von Daniel Haas, der vom Verein explizit als Nummer 1 geholt wurde, fand sich Jan Glinker zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre im direkten Konkurrenzkampf um die Vorherrschaft zwischen den Pfosten bei Union. Die Weichen, die der Verein, nicht nur aber nicht zuletzt auch mit der Verpflichtung von Haas, stellt, führen klar in Richtung erste Liga und Jan Glinker steht bei Uwe Neuhaus klar in den Top 5 der Spieler, die sich immer wieder beweisen müssen, ob sie diesen Weg mitgehen können.

In den Herzen seiner Fans ist Glinker sowieso gesetzt und die symbolische Vergabe der Nummer 1 an Daniel Haas ist für sie mehr als eine nüchterne Umstrukturierung. Wer mich kennt, weiß, dass ich all diesen Dingen eher nüchtern gegenüber stehe und die Vergabe von Rückennummern reichlich unaufgeregt hinnehme. Ich bin in erster Linie Unionfan, und auch wenn ich Namen wie Teixera, Beuckert, Baumgart und Vidolov nicht ungerührt hören kann, sind sie doch immer in erster Linie mit Union verbunden und nicht als Einzelspielerübermenschen in meine Erinnerungen gebrannt.

Und dann gibt es sie doch. Diese Momente, in denen selbst ein zynischer “Kein Spieler ist größer als der Verein”-Idealist wie ich milde lächelnd vor dem reinsten aller Fanboy-Bilder sitzt und sich freut, dass es da draußen Menschen gibt, die in Jan Glinker eben mehr sehen als den besten Uniontorhüter seit langem. Und das ist ok.

Jannes Arnold, 7 Jahre

Und wenn wir schon dabei sind, uns verfrühte Weihnachtsgeschenke zu wünschen: Ich hätte gerne eine problemlose, schnelle Genesung von Daniel Haas und eine Saison voll fruchtbarem Konkurrenzkampf im Uniontor zwischen Jan Glinker Fußballgott und Daniel Haas “Fußballgott to be”. Nur bitte keine Torwartrotation, ok Uwe?

Blasenquatschen für den Weltfrieden

Nunja. Nicht ganz. Den Nahost-Konflikt können wir mit dem Inhalt unserer Phrasenschweine noch nicht kitten. Aber der Unionjugend können wir ihn zukommen lassen. Dieses Jahr ist es sogar ein wenig mehr geworden als letztes Jahr – alleine deswegen hat es sich also schon gelohnt, Gero dazuzuholen. Die notariell beaufsichtigte Auszählung seht Ihr im folgenden Video, die insgesamt 80€ übergeben wir vor dem nächsten Saisonstart Susanne Kopplin von der Nachwuchsabteilung, die schon die 50€ letztes Jahr bekam.

9, in Worten: Neun Tore.

Zum letzten Heimspiel der Saison haben wir nochmal die grüne Matte ausgepackt. Alle neun Tore des Spiels gegen Hansa in FullHD – was sonst im Bezahlfernsehen Unsummen kostet, hier für lau: