Woher kommt eigentlich Unions Defensivstärke, und wo war sie in der zweiten Halbzeit?

In Bielefeld spielt Union schon wieder, und nun schon zum dritten Mal in Folge, unentschieden. Und das, anders als zuletzt gegen Duisburg, ohne Drama. Aber auch ohne neue Impulse im Offensivspiel, das diesmal von nach vorn stoßenden Außenverteidigern, Dribblings von Akaki Gogia, und Abschlüssen von Grischa Prömel geprägt wird.

Doch die andere Seite von Unions stagnierendem Offensivspiel ist, dass die Defensive stabil genug ist, Spiele mit durchschnittlicher Produktion im Angriff zumindest nicht zu verlieren. Gegen Bielefeld war auf den ersten Blick deutlich sichtbar, dass Unions Defensive effektiv ist: Die Ostwestfalen waren bisher mit 17 Schüssen pro Spiel das Team mit den meisten Abschlüssen in der Liga. Gegen Union hatten sie nur sechs. Und von diesen sechs Schüssen entstanden nur zwei aus dem Spiel. Woher kommt nun diese defensive Stabilität?

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André Hofschneider wird Cheftrainer ohne eine Mannschaft

Die wichtigste Nachricht aus Urs Fischers Spieltagspressekonferenz ist für die Berliner Medien, dass Sebastian Polter nicht mehr weit davon entfernt zu sein scheint, wieder für die Mannschaft in Frage zu kommen. Auch wenn Polter wieder im Mannschaftstraining ist, dürfte das aber noch nicht in Bielefeld oder gegen Kiel am Dienstag der Fall sein. Und dank der Leistungen von Sebastian Andersson besteht eigentlich auch keine zu große Hektik, Polter vielleicht zu früh wieder spielen zu lassen. Dass Union offensiv noch Probleme hat, liegt eher nicht an der Besetzung des Sturmzentrums.

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Als sei Rafal Gikiewicz an allem Schuld

Die Berliner Medien beschäftigen sich einige Tage nach dem Spiel noch mit dem 2:2 gegen Duisburg, dass alle trotz des späten Ausgleichs als verschenkten Sieg einsortieren. Dabei geht es insbesondere darum, dass Rafal Gikiewicz Verantwortung für das Zustandekommen des 1:1 (und ein bisschen auch für das 2:2) übernimmt:

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Nicht nur der VIP-Bereich kommt auf den Parkplatz

An Twitter ist vieles kaputt. Aber es hat auch immer noch seine guten Seiten. Und zu denen gehören zweifellos die Wortwechsel von Felix und Toni Kroos.

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Es ist gut, dass Ultras sich für eine Diskussion über die Beziehung zu Sottocultura öffnen

Sportlich geht es in den Berliner Medien heute noch einmal um die Einordnung von Unions Leistung in Sandhausen. Dabei kommt auch Sportdirektor Oliver Ruhnert zu Wort, der sich mit der Offensivleistung nicht zufrieden zeigt, auch wenn die durchaus in dem Schwankungsbereich lag, den man von der aktuellen Struktur von Unions Spiel erwarten kann.

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Lars Dietz und Peter Kurzweg suchen eine Perspektive

Bevor ich mich gleich auch auf den Weg zum Drachenbootcup mache, gibt es heute noch einiges zu berichten:

Am letzten Tag der Transferperiode haben Union gestern mit Peter Kurzweg und Lars Dietz zwei der Spieler ohne gute kurzfristige Perspektive verlassen: beide leihweise, und beide in die dritte Liga.

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Es dauert noch ein paar Wochen, bis man auf die Tabelle schauen darf

Mit einem Sieg heute gegen St. Pauli könnte Union in der Tabelle zu Köln an deren Spitze aufschließen. Aber Ligatabellen sind mindestens für die ersten 4, vielleicht auch 6 Spieltage einer Saison fast vollkommen ohne Informationswert. Eigentlich sollte man sie vielleicht gar nicht veröffentlichen. Oder – wie dieser Tweet vorschlägt – nur zusammen mit genauso aussagekräftigen Rankings von Klubmaskottchen, Social Media Reichweite der Klubs oder der Frisuren der Spieler.

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Das Stadion steht noch, Unions Startelf gegen St. Pauli noch nicht

Nachdem die ersten Meldungen über den Brand im Stadion am Donnerstagabend betonten, wie schnell die Feuerwehr es gelöscht hatte, vermittelten Bilder davon gestern doch einen dramatischeren Eindruck. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel versicherte Union jedoch, dass das Stadion in voller Kapazität, wenn auch nicht ganz unbeeinträchtigt, bereit für das Spiel am Sonntag sei.

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