Sebastian Polter möchte Unioner bleiben

Heute Mittag spricht Urs Fischer in der Pressekonferenz über das Spiel gegen Dortmund am Samstag.

Dabei stellen sich natürlich vor allem zwei Fragen: Wie kann Union mit der eigenen individuellen Unterlegenheit besser umgehen als am ersten Spieltag gegen Leipzig? Und wie viel Offensive, oder aggressive Defensive, kann man sich erlauben.

Im DFB-Pokal Spiel in der letzten Saison war ich eher überrascht, wie hoch und proaktiv Union gegen Dortmund gespielt hat. Dass das zumindest ein Stück weit notwendig ist, sagt auch Sebastian Polter im Gespräch mit Journalisten. Außerdem spricht Polter über seine Perspektive bei Union, die kurzfristig ist, dass er in dieser Saison bei Union bleiben wird, und mittel- und langfristig davon abhängt, was mit seinem auslaufenden Vertrag geschieht. Der Kicker schreibt, dass Union eventuell bereit gewesen wäre, Polter abzugeben. Ob sich an dieser Position bis zum nächsten Jahr etwas ändert, werden wir sehen.

Die Erinnerung an das letzte (und einzige) Spiel zu Hause gegen den BVB ist übrigens durchaus etwas nostalgisch, wenn man sieht, wie Eroll Zejnullahu, Damir Kreilach und Steven Skrzybski zusammen das 1-0 für Union schießen.

Ansonsten ist vor dem Spiel gegen den BVB natürlich Neven Subotic der ‘ausgerechnet’-Spieler und steht als solcher auch im Mittelpunkt des Interesses der Medien.

Union international

Sebastian Andersson ist erneut für die schwedische Nationalmannschaft nominiert worden (für deren skandinavisches Duell in der EM-Qualifikation gegen Norwegen).

Ebenfalls irgendwie in diese Kategorie passend: Das niederländische Blog Banenflanke, dass sich mit deutschem Fußball beschäftigt, hat einen Text über Union geschrieben, in dem es unter anderem um Dirk Zinglers Positionierung gegen die afd geht.

Und das ist nicht nur ein einzelner Blog-Post, sondern der zweite Teil einer Serie, in der es jede Woche um Union gehen soll. Wir sind gespannt, hier ist der erste Text der Reihe.

Eisern Berlin

Die neueste Folge des “Plattsport” Podcast, der kein Union-Podcast ist, aber eine hohe Union-Affinität aufweist, ist sehr zu empfehlen. Darin spricht Martin mit einem Union- und einem Hertha-Fan über den Saisonstart, das Derby, und anti-faschistisches Engagement bei Union und Hertha:

Nochmal Aufstieg erleben

Union hat gestern einen Trailer für einen Film veröffentlicht, der die Aufstiegssaison noch einmal nacherzählt. Das sind natürlich schon wieder eineinhalb Minuten, die mindestens etwas Gänsehaut machen. Und am Ende sieht man auch Steffi durch das Bild laufen..

13 Gedanken zu „Sebastian Polter möchte Unioner bleiben

  1. Auf dem Weg in die Bundesliga seit 1968 immer dabei gewesen
    Jetzt bekomme ich als Mitglied kein Ticket
    Ach Nein stimmt so nicht
    Union lässt mir noch die Möglichkeit auf dem Schwarzmarkt ein Ticket zu bekommen
    Danke
    Große Spiele Großes Stadion
    Sind wir Alten aber nicht wert … und viele andere auch nicht …

  2. Gab es seit 1968 keine Möglichkeit eine Dauerkarte zu kaufen? Hast du die Entwicklung der letzten 5 Jahre verschlafen? Seit Jahren gibt es den Zweitmarkt für Dauerkarten, wo man – wenn man verhindert ist – seine Dauerkarte an Unioner weitergeben kann. Warum wartest du bist das Kind in den Brunnen gefallen ist und gibst dann anderen die Schuld dafür?

  3. Bin auch der Meinung, das es mit dem Losverfahren, die beste Möglichkeit ist.
    Habe leider auch nicht gewonnen.
    Mit dem Schwarzmarkt, einfach an Union weiterleiten. Damit es auch die letzten treffen möge, wo es weh tut, Geld 🤑 und die Gier danach.

  4. hey, alter…

    bin immerhin ooch seit 76/77 dabei und selba jeknickt.
    aber wat soll ick dem verein denn bitteschön vorwerfen!??

    versteh ja, dasde enttäuscht bist, aber:

    nich jammern und maulen!
    zusammenreißen, jemeinsam mit kumpels inna kneipe dit spiel kieken und EISERN sein, mann!

    eisern!

  5. @traurig, ick kann dieses rumgeheule nicht mehr hören ey.

    1. is dieser Input hier auf Textilvergehen völlig sinnlos und

    2. gibt es keine guten und schlechten unioner. Vor allem nicht, nur weil jemand länger dabei is.

  6. Es gab schon 2006 ein Heimspiel gegen den BVB. Das Freundschaftsspiel gewannen die Dortmunder 6:2.

  7. Soll man Stadien nach der Anzahl der Vereinsmitglieder bauen?
    Da müssten die in Dortmund u. Schalke ihre Kapazität verdoppeln!
    Die Bayern wohl verdreifachen!?
    Dort haben viele auch den Anschluss verpasst u. werden in ihrem jetzigen Leben keine Dauerkarte bekommen!
    Hatten mal versucht vor Jahren für ein relativ normales CL-Spiel in Dortmund Karten über einen Mittelsmann zu bekommen! “0-Chance” gehabt!
    Das Losverfahren find ich auch das “noch” erträglichste!
    u.n.v.e.u.

  8. Ich kann das rumgeheule nicht mehr hören.

    Die Leute, die “immer” dabei sind bzw. waren haben sich überwiegend eine DK geholt und wenn man seit den 70er dabei ist, ist man sicherlich so weit vernetzt, dass man an Karten kommt.

    Eisern!

  9. Mich würde mal interessieren, ob Union schon mal jemanden aus dem Verkehr gezogen hat? Weiß denn da jemand mehr?

  10. @Traurig – tröste Dich, den Spielern geht es auch nicht besser 33 wollen spielen, aber 11 können nur.
    @Tim – keine Ahnung, aber mal realistisch betrachtet dürften die Anzahl der Karten die über die üblichen Portale angeboten werden so gering sein das es für den Verein keinen Sinn macht dieses zu verfolgen.

  11. Das muss ich erst noch beobachten, wie viele das wirklich sind. Dabei bedacht, dass auch solche keine Karte für das Spiel gegen Dortmund zugelost bekommen haben, die sie trotzdem verkaufen wollten. Denke die Dunkelziffer ist gar nicht so klein.

  12. @Tim – ich denke das wird sehr schwer einzuschätzen sein, ein Teil der angebotenen Karten dürften auch Sponsoren-Tickets sein die dann an Kunden oder Geschäftspartner gegeben werden ohne das die ein wirkliches Interesse an Union oder Fußball haben.
    Aus Fan-Sicht ist natürlich jede Karte die auf dem Schwarzmarkt angeboten wird äußerst ärgerlich, aber aus Vereins-Sicht hat jeder der eine Karte bekommt erst mal Mitgliedsbeiträge und Kartenpreis bezahlt, also ist dem Verein erst mal kein finanzieller Schaden entstanden. Ist halt ein schwieriges Problem und dürfte nicht so leicht zu lösen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.