Lars Dietz ist nun offiziell Unioner, aber es ist sicher zu viel, in ihm den Heilsbringer für die Rückrunde zu sehen

Die Verpflichtung von Lars Dietz von Borussia Dortmund II wurde gestern perfekt gemacht. Der Defensiv-Allrounder hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben und trägt ab sofort die Rückennummer 4 (Mitteilung von Union).

Das sind die Berichte der Berliner Medien dazu:

Meine Erwartungen, dass Dietz dem Team sofort helfen kann, sind nicht so hoch. Der Spieler scheint Potential zu haben, aber an ihm wird das Team sich sicher nicht hochziehen. Dafür sind genug hochkarätige Spieler im Kader, die das übernehmen können. Ich bin gespannt, wie Lars Dietz sich entwickelt. Aber dafür braucht er sicher auch Zeit. Er war nun 11 Jahre bei Borussia Dortmund und kommt nun als junger Mann nach Berlin. Da haben auch andere etwas Zeit gebraucht. Interessant dürfte sein, welchen Platz er nach dem Sommer im Kader hat und vor allem welche Position sich für ihn am meisten eignet. Ich tippe auf die Sechser-Position, die er laut Transfermarkt bereits bei Dortmund II bekleidet hat, und die Innenverteidiger-Positionen, die so etwas wie ein natürliches Rückzugsgebiet für defensive Mittelfeldspieler sind, wenn Trainer die Spieleröffnung über die Innenverteidigung forcieren wollen.

Aktuell spannender ist für mich die Frage, ob sich Fabian Schönheim in der Vorbereitung wieder in die Stamm-Innenverteidigung spielen kann und was André Hofschneider auf der Sechser-Position vorhat. Klar ist, dass Union im offensiven Mittelfeld (Achter-Position) ein leichtes Überangebot hat (Damir Kreilach, Felix Kroos, Marcel Hartel, Grischa Prömel und Dennis Daube).

Vom Rom-Urlaub, den Steven Skrzybski und Andy Gogia gemeinsam mit ihren Freundinnen gemacht haben, berichtet der Kurier.

Um das Hallenturnier der Traditionsmannschaften am Samstag geht es in der Morgenpost. Also eigentlich. In Wirklichkeit liegt der Fokus schon auf Torsten Mattuschka, der vielleicht im Sommer seiner Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängen wird. Ich hoffe, dass er vor allem die Trainer-Lizenzen so hinbekommt, wie er es sich wünscht und er sich dann mal mit Dirk Zingler oder Lutz Munack oder wer auch immer für die Besetzung von Trainerpositionen im Nachwuchs bei Union verantwortlich ist, auf einen Kaffee trifft. Vielleicht ist da was möglich. Es muss ja nicht so laufen wie bei Sebastian Bönig, der vor sieben Jahren erst als Praktikant in der Geschäftsstelle anfing, bevor sich die Option auf eine Trainerlaufbahn auftat.

Und sonst so?

Hier mal ein Artikel aus dem Magazin Sponsors, der sich mit dem weiten Begriff Digitalisierung in der Bundesliga befasst. Da wird auf jeden Fall deutlich, dass das Feld sehr viel weiter als das Bespielen von Accounts auf Twitter, Instagram oder Facebook ist. Ich fand vor allem interessant, wie erklärungsbedürftig bestimmte digitale Produkte für Sponsoren noch sind und wie kurz der Planungshorizont von Fußballklubs ist, wenn sie sich nicht sicher sein können, dass sie im nächsten Jahr noch in der gleichen Liga spielen und wie sehr sie das davon abhält, in fußballfremde Bereiche zu investieren.

Bei Arminia Bielefeld gibt es eine Unterdeckung im laufenden Etat, die beträchtlich ist. Grund dafür sind laut Westfalen-Blatt um 700.000 Euro geringer als geplant ausfallende Erlöse im Sponsoring und zusätzlich deutlich geringere Erlöse im Merchandising. Bis 15. Januar hat der Klub Zeit, bei der DFL die Daten zur Nachlizenzierung einzureichen.

2 Gedanken zu „Lars Dietz ist nun offiziell Unioner, aber es ist sicher zu viel, in ihm den Heilsbringer für die Rückrunde zu sehen

  1. @jan Grobi Oh, darauf habe ich gar nicht geachtet. Das hat bestimmt das Potential für einen riesigen Zoff :) Marcel Hartel wird seine Nummer jedenfalls sicher nicht so schnell herausrücken.

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