Viel Regen, ein wenig Randale und ein Wechsel im Tor

Ausschlafen. Ins Stadion gehen. Und danach hier etwas über das Spiel gegen die Queens Park Rangers schreiben. So sah mein Plan gestern aus. Zumindest das mit dem Ausschlafen und ins Stadion gehen hat geklappt. Die kurze Pause ohne Fußball und die selbstgewählte Fußballabstinenz (ich habe weder Confed-Cup, noch Telekom-Cup, noch irgendeine U-EM oder anderen Fußball gesehen) haben mir wieder Lust auf das Spiel gemacht. Außerdem war ich neugierig, wie Jens Keller sein Team zusammenstellt. Letzten Endes hätte er mir dafür aber auch nur ein Foto der Mannschaftsaufstellung schicken können, denn aufgrund des pünktlich mit Spielbeginn einsetzenden Unwetters wurde die Partie abgesagt. Die Anzeigetafel zickte im Starkregen schon etwas vor dem Pfiff des Schiedsrichters, der die Mannschaften zu ihrer eigenen Sicherheit in die Kabinen schickte.

Die Stimmung auf den Rängen war aber trotz des Unwetters ausgezeichnet. Ich würde sogar sagen, dass sie ausgelassen war. Und einen großen Anteil hatte sicher Wumme, der eine Regen-Playlist abspielte:

Es war einfach fantastisch, auch ohne Spiel. Und wie großartig waren eigentlich die Diver auf dem völlig mit Wasser durchtränkten Rasen! Hier der erste überraschende Diver der Unioner Richtung Waldseite:

Und dass dann QPR mitgemacht hat, passte einfach zu der hervorragenden Stimmung:

Es ist nicht leicht, eine Veranstaltung mit Tausenden Zuschauern abzubrechen. Aber gestern haben wir erlebt, wie es geht und die Leute gelassen den Veranstaltungsort verlassen. Auch wenn es etwas schwierig war:

Überfluteter Weg an den Trainingsplätzen, Foto: Sebastian Fiebrig

Und etwas Balance verlangte, trockenen Fußes Richtung S-Bahn zu kommen:

Unter der Bahnbrücke neben der Abseitsfalle, Foto: Sebastian Fiebrig

Hier die Berichte der Berliner Medien zum Spiel:

Fotos gibt es außerdem bei union-foto.de

Nur bei ein paar Leuten mit QPR-Kleidung scheint das mit der Gelassenheit nicht angekommen zu sein. Hier sehen wir einen kurzen Ausschnitt, was vor der Abseitsfalle passierte:

Abseitsfalle

So sah es danach aus:

Laut Kurier wurden die Randalierer in Gewahrsam genommen und bis auf etwas Bruch (was schlimm genug ist) ist nichts passiert.

Eigentlich ein größeres Thema wäre der Wechsel im Tor von Daniel Mesenhöler zurück zu Jakob Busk (hier der Tagesspiegel von gestern über den Dänen). Aber mangels Spiel gibt es da auch nichts zu berichten. Und eine klare Äußerung von Jens Keller zu dem Thema habe ich auch noch nicht vernommen. Aber es sieht wohl so aus, als hätte sich Busk den Platz zurück erobert. Ich finde beide Keeper gut und könnte deshalb auch mit Entscheidungen in beide Richtungen leben.

Außerdem gibt es noch einen Probespieler für die rechte Verteidigerposition, auf der Union noch Bedarf hat:

Hier übrigens noch ein Mückenbekämpfungstipp von Torsten Mattuschka:

Ein Gedanke zu „Viel Regen, ein wenig Randale und ein Wechsel im Tor

  1. Pingback: Der Jahresrückblick 2017: “So ‘ne Scheiße, wir steigen auf”, Stadionausbau und eine immer wieder ans Herz gehende Geschichte | ***textilvergehen***

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.