Lewandowski muss sich einen Linksverteidiger basteln

Ob ich meine Enttäuschung über das 2:3 beim FSV Frankfurt bereits überwunden habe? Nein, habe ich nicht. Immer, wenn ich denke, dass es jetzt vorbei ist, erinnere ich mich an die wohl ungerechteste Niederlage der jüngsten Vergangenheit. Und gleichzeitig frage ich mich, wie die Mannschaft sich von dieser Enttäuschung lösen kann. Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Aber die Mannschaft will und die Mannschaft macht alles dafür.

Vielleicht sollte das Team heute nicht die Bild (“So droht Union sogar der Abstiegskampf”) lesen. In der BZ wurde in 5 Gründe aufgeteilt, warum Union jetzt droht komplett unten hineinzurutschen. Ich denke gerade an einen ähnlichen Text vor einer Woche: 5 Gründe für einen erfolgreichen Lewandowski-Heimstart. Wenn die Kristallkugel bei Bild/BZ weiter so verlässlich funktioniert, werde ich doch ein wenig entspannter.


Foto: Matze Koch

Weniger entspannt gestaltet sich die Situation auf der linken Abwehrseite, wo Trainer Sascha Lewandowski jetzt endgültig mit dem Erbe der Kaderplanung unter Norbert Düwel zu kämpfen hat, die auf einen echten Linksverteidiger verzichtete. Zunächst unternahm das nach Schönheims Ausfall Michael Parensen. Aber der brach sich in Frankfurt die Elle des Unterarms und wird heute operiert. Ausfall: Mehrere Wochen (Tagesspiegel und Kurier). Ich bin gespannt, welche Lösung da ausgepackt wird.

Gestern warteten übrigens diese beiden auf den neuen Cottbuser Trainer Vasile Miriuta:

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