Zweimal Berlin, bitte!

Kommentar

Manchmal hat man die Wahl:

Das Leipziger Zentralstadion, das seit kurzem nicht mehr so heißt, sondern anders. Der Hallesche FC gegen den 1. FC Union Berlin.

Das Poststadion in Moabit. Auch so eines, das man eigentlich unter Naturschutz stellen möchte, sehen doch seine Stehplätze im oberen Bereich dem Großen Tropenhaus nicht ganz unähnlich. Berliner Athletik-Klub 07 gegen den FSV Mainz 05.

Ersteres versprach, die interessantere Partie zu sein, letzteres der reizvollere Austragungsort.

Poststadion Gegengerade

“Ach, nehm´ ick do´zweema Berlin – bleib ick hier, und Union jewinnt in Leipzich.” Das war, was ich wunschdachte. Ich denke ja im Heimatdialekt. Darüberhinaus: Möchte man bei einem Spiel zu Gast sein, dessen gastgebender Verein selbst keinen Gedanken an die Organisation verschwendet und das gesamte Sicherheitskonzept vertrauensvoll in die Hände der Polizei legt? Jan Glinker hätte darauf vermutlich eine klare Antwort.

Berlin also. Und siehe da – versehentlich war es auch das bessere der beiden Pokalspiele.

Zu beschützen gab es hier höchstens die Polizei, und möglicher Weise den BAK-Trainer. Vor seinen eigenen Leuten nämlich. “Trainer, ist gut jetzt, mach mal ganz ruhig” rief ihm denn auch besorgt sein Torwart zu und dirigierte dann seinerseits die Mannschaft.

Der Rest war Fußball. Und so gehört das auch.

Ein Gedanke zu „Zweimal Berlin, bitte!

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