Sebastian Polter könnte im Pokal gegen Freiburg von Beginn an spielen

Heute Abend um 18.30 Uhr spielt Union wieder und zwar in Freiburg in der zweiten DFB-Pokalrunde. Ich möchte mich nicht an Spekulationen beteiligen, ob es ein Vorteil oder Nachteil sei, dass Union erst vor eineinhalb Wochen gegen den Sportclub in der Liga gewonnen hat. Die Partie wird etwas anders sein. Erstens weil sie nicht unentschieden ausgehen kann und zweitens weil beide Teams etwas anders aussehen werden. Die Berliner Medien gehen von einer kleinen Rotation bei Urs Fischers Team aus. So sind Kapitän Christopher Trimmel (Knie) und Felix Kroos (Schienbein) angeschlagen, konnten aber trainieren. Schon möglich, dass der Trainer hier mit Blick auf das Bundesliga-Spiel am Samstagabend Pausen verordnet. Ebenfalls allenthalben angenommen wird ein Wechsel im Angriff von Sebastian Andersson auf Sebastian Polter.

Sebastian Polter und Julian Ryerson (beide 1. FC Union Berlin) könnten gegen den SC Freiburg in die Mannschaft rotieren

Sebastian Polter und Julian Ryerson könnten gegen den SC Freiburg in die Mannschaft rotieren, Foto: 1. FC Union Berlin

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Ohne Zittern in Runde zwei? Das ist nicht mehr mein Union!

So richtig wusste ich nicht, was uns beim Erstrundenpokalspiel in Halberstadt erwarten würde. Eins allerdings weiß ich: Mit einem 6:0-Sieg habe ich nicht gerechnet. Noch weniger habe ich allerdings mit der Kaltschnäuzigkeit gerechnet, mit der Union agierte. Zwar gelang offensiv zunächst wenig bis gar nichts (die Aktionen wurden nicht gut zu Ende gespielt), aber die Mannschaft spielte trotzdem einfach ihren Stiefel runter. Klare Pässe, keine Hektik, kein “was wäre wenn”. Vergangenes Jahr in Jena ging es noch etwas drunter und drüber, doch davon war gestern nichts zu sehen. Wenn wir die Phase kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ignorieren, dann war das eine Partie, die seriös geführt war und nie ernsthaft in Gefahr war zu entgleiten. An solche Erstrundenspiele muss ich mich erst einmal gewöhnen.

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Kapitel Eins von 35+x in Halberstadt

Der 1. FC Union bestreitet heute sein erstes Pflichtspiel der Saison 2019/20. Wie viele dieser Pflichtspiele es geben wird, entscheidet sich natürlich auch schon heute in der ersten Runde des DFB-Pokal in Halberstadt.

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Vom Statement “Urlaub in der ersten Liga” hat sich Union schon vor einer Weile verabschiedet

Langsam kommen wir wieder in den Rhythmus. Heute, zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei Germania Halberstadt gibt es die übliche Pressekonferenz mit Trainer Urs Fischer. Er wird sicher davon sprechen, dass man als 1. FC Union sicher der Favorit sei, aber Respekt vor dem Gegner habe. Wer allerdings in der Innenverteidigung neben Keven Schlotterbeck spielt, wird der Coach sicher nicht erzählen. Die Berliner Medien sind sich relativ einig, dass es trotz Trainingsrückstand Neven Subotic werden wird. In der Bild (noch nicht online) sagt der Halberstädter Trainer Sven Körner übrigens, dass er beim DFB-Pokalspiel von Union in Dortmund im Block neben dem Gästeblock gewesen sei.

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Halberstadts Trainer stand bei Unions letztem Pokalauftritt in Dortmund noch im Gästeblock

Vor dem Pokalspiel am Sonntag in Halberstadt diskutiert die Bild, ob sich Urs Fischer vielleicht auf ein Zwei-Stürmer-System beim Regionalligisten einlässt. Ich bin mir da nicht so sicher. Aber das liegt vor allem daran, dass ich eher über die Defensive grübele, wer dort neben Keven Schlotterbeck spielen wird. Denn Florian Hübner ist gerade erst wieder im Training, Marvin Friedrich gesperrt, Neven Subotic hat noch Rückstände und nun hatte Nicolai Rapp wegen einer Erkältung nicht trainieren können. Das wird langsam echt etwas knapp. Aber es sind auch noch ein paar Tage Zeit. Halberstadts Trainer Sven Körner muss vielleicht auch auf ein, zwei Spieler verzichten (MDR). Aber ansonsten ist der Coach voller Vorfreude auf die Pokalpartie, zumal er Union im Gästeblock schon einmal im Pokal begleitet hat. Nämlich vergangenes Jahr in Dortmund.

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Halberstadt heizt die Stimmung an

Guten Morgen aus Berlin-Pankow. Habt bitte alle etwas Nachsicht mit mir, denn ich habe dank Daniel, der hier jeden Tag den “State of the Union” geschrieben hat, tatsächlich richtig Urlaub gemacht und gut 2,5 Wochen im Prinzip nichts über Union gelesen und erst recht nichts gesehen. Stattdessen haben wir gesägt, gegraben und geschraubt in der Uckermark. Und es fehlt nicht mehr viel und ich werde eine Hissfahne von Union brauchen. Denn wie ich anhand der Aufkleber festgestellt habe, leben wir in Zukunft an der Grenze zur Hansa-Zone. Auf dem Ortseingangsschild unseres Dorfes sind die Rostock-Aufkleber allerdings bereits von Union-Stickern überklebt worden (und nein, das war ich nicht). Weiterlesen

Heftige Reaktionen auf Unions neuen Hauptsponsor

Die Nachricht, dass die Immobilienfirma Aroundtown neuer Hauptsponsor von Union wird, hat gestern viele relativ heftige Reaktionen ausgelöst (auch wenn die Ablehnung nicht ganz einhellig war).

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#351 – Verregensgurkt

Das 1:1 in Regensburg ist erneut enttäuschend, weil Union aus den eigenen Gelegenheiten zu wenig macht. Außerdem reden wir über eines der besten Union-Spiele aller Zeiten, das Pokalspiel in Dortmund.

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Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen

Noch einmal kurz zurück zum Mittwochabend. Ich wurde gestern unzählige Male von Nachbarn und Arbeitskollegen gefragt, ob ich enttäuscht sei über das Ausscheiden im Pokal gegen Dortmund. Und ich verstehe diese Frage einfach nicht. Ich durfte mit meinem großen Sohn Zeuge eines der wohl technisch und kämpferisch brillantesten Unionspiele aller Zeiten sein. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die gezeigt hat, wie man gegen Borussia Dortmund spielen muss. Und ich habe wohl eines der Top Erlebnisse vieler Unionfans mitgemacht, als wir fast die gesamte Pause durchgesungen haben: “FC Union. Unser Liebe. Unsere Mannschaft, unser Stolz!” Enttäuschung? Nein. Traurig? Nur kurz. Ansonsten: Nur Stolz! Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen.

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Unsre Mannschaft, unser Stolz. Unser Verein!

Im Vorfeld des Spiels gestern Abend habe ich hier in Bezug auf die erste Ausgabe von #bvbfcu geschrieben, dass “das Spiel damals auch inhaltlich kaum besser hätte laufen können und es nicht direkt wahrscheinlich ist, dass Union noch einmal in der Situation sein wird, spät in der Verlängerung in Führung gehen zu können.”

Tja, so kann man sich irren.

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