Dirk Zingler: Der Fußball darf sich nicht abkoppeln von der gesellschaftlichen Entwicklung

Bei AFTV gibt es vor Ostern ein paar Worte von Union-Präsident Dirk Zingler zur aktuellen Lage. Die wohl wichtigste Frage, die wir uns alle stellen, nennt Pressesprecher Christian Arbeit zu Beginn: “Ist Union akut existenziell gefährdet?”

Die Antwort von Dirk Zingler lautet: “Nein, das sind wir nicht.”

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Ungewisse Zukunft für Rafal Gikiewicz

Wie ist das eigentlich mit dem Training nach so einer längeren Pause, in der die Spieler nur individuell arbeiten konnten? Ist das nun wie eine neue Vorbereitung oder nicht? Während die Bild zu dem Thema mit Unions früherem Fitness-Coach Dirk “Kellogs” Keller spricht (nicht online), hat sich der Spiegel mit Paderborns Coach Steffen Baumgart unterhalten. Und beide sind sich einig, dass die Situation zwar ähnlich, aber nicht gleich ist. Weiterlesen

Die Szene Köpenick ruft zum Maskennähen auf

“Gegenseitig unterstützen – gegenseitig schützen!” ist das Motto einer neuen Hilfskampagne der Szene Köpenick in der Corona-Krise. Dabei soll der Versuch unternommen werden, mehr Stoff-Gesichtsmasken zu nähen für Menschen, die aktuell Kontakt mit anderen haben müssen, um wichtige Arbeit zu machen. Das gibt es nicht nur in Krankenhäusern, wo medizinische Schutzmasken gebraucht werden. Deshalb ruft die Szene auf, nach dieser Anleitung Behelfs-Stoffmasken zu nähen und sie am Mittwochnachmittag an der Union-Tanke in Köpenick abzugeben, sodass sie an Einrichtungen mit Bedarf verteilt werden können.

Szene Köpenick Masken

Der Aufruf von Wuhlesyndikat und Szene Köpenick.

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Union will in einer Woche wieder trainieren

Union hat gestern angekündigt, am 6. April – also in etwa anderthalb Wochen – wieder in eine Form von Mannschafts-Training einzusteigen (Kicker). Das wäre schön, ist aber immer noch optimistisch.

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Felix Kroos gewinnt die Stay at Home Challenge mit weitem Abstand

Beim 1. FC Union ist aktuell alles ruhig. Die einzige Geschäftigkeit, die zu sehen ist, besteht im Trainingsbetrieb im Kraftraum. Der Rest der Belegschaft sitzt größtenteils im Homeoffice.

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Unions Ausfälle: Welche Spieler können gegen Wolfsburg zurückkehren?

Bei Union hat sich trotz des großen Kaders unmerklich eine ganze Reihe von angeschlagenen Spielern und Ausfällen angesammelt. Ich bin weit davon entfernt, von einer Verletzungsmisere zu sprechen. Aber vor dem Auswärtsspiel am Sonntag gibt es so einige Fragezeichen im Kader. Am besten wir gehen die Spieler einzeln durch:

  • Christopher Lenz: Der Linksverteidiger hatte sich in Leverkusen am Hüftbeuger verletzt und trainierte gestern laut Tagesspiegel individuell in der Kabine und nachmittags mit dem Team. Wenn er die nächsten Trainingseinheiten komplett mitmacht, kann er es bestimmt in den Kader schaffen. Aber ob er dann auch spielt, ist die andere Frage. Sein Konkurrent Ken Reichel hat jedenfalls keine unruhige Nacht wegen der Konkurrenzsituation (BZ, Berliner Zeitung).

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Carlos Mané trainiert wieder. Aber bisher nur individuell.

Union veröffentlichte gestern ein Video, das Carlos Mané beim Training zeigt und titelte dazu bei Twitter: “Zurück im Training @CMane36 👊!” Doch ganz so einfach ist es nicht. Natürlich ist es eine gute Nachricht, dass der Leihspieler aus Lissabon zurück ist und sich die Schulterverletzung als nicht so gravierend herausgestellt hat (auch wenn wir nicht erfahren, was er nun hat oder hatte). Aber dazu gehört auch, dass er gestern nur, wie auf dem Video auch zu sehen ist, individuell mit Reha-Trainer Christopher Busse trainierte. Für die Partie am Freitag stünde aber schon wie beim Spiel gegen Ingolstadt auch Suleiman Abdullahi zur Verfügung, schreibt der Kurier, der heute einmal ganz grundsätzlich wird und sich fragt, welcher der beiden Leihspieler wohl am Ende der Saison bleibt. Bei Abdullahi stünden die Zeichen dafür wohl auf Grün.

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Sebastian Polter gewinnt bei eisigen Temperaturen den André-Hofschneider-Award

Es klingt erst einmal ziemlich harsch, wenn einem Spieler die Freigabe gegeben wird, ihm also keine Steine in den Weg gelegt werden für einen Wechsel. Aber im Fall von Marc Torrejon ist das ehrlich (Bild/BZ, noch nicht online, und Morgenpost berichten). Der Spanier, der diese Saison wegen langwieriger Muskelverletzungen noch nicht ein Pflichtspiel bestreiten konnte, hat sportlich kaum eine Chance, an Florian Hübner und Marvin Friedrich vorbeizukommen. Dazu wurde mit Nicolai Rapp noch ein weiterer junger Innenverteidiger verpflichtet. Und vielleicht gibt es für Torrejon trotz seiner Verletzungsanfälligkeit im Winter bessere Optionen als im Sommer.

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Das Knie: Michael Parensen verletzt sich im Training

Michael Parensen hat sich gestern beim Training am Knie verletzt. Das ist DAS Thema der Berliner Medien und ich würde lügen, wenn mir diese Geschichte nicht auch nahe ginge. Denn der Abwehrspieler ist mehr als nur ein Fußballspieler. Er symbolisiert all das, was Union in den vergangenen zehn Jahren erreicht hat. Als er kam, war der Stadionbau noch nicht fertig. Damals ging es mit dem Neubau der Stehplatztraversen darum, den Fußball-Standort Alte Försterei überhaupt zu erhalten. Jetzt geht es beim Stadionausbau darum, die Kapazität nahezu zu verdoppeln. Damals ging es um den Aufstieg in die Zweite Liga. Heute klopft Union an die Tür zur Bundesliga. Michael Parensen war immer dabei. Und zwar nie mit weniger als hundert Prozent. Ich wünsche ihm, dass die Knieverletzung nicht so langwierig ist, wie befürchtet wird.

Michael Parensen verletzte sich beim Training am Knie, Foto: Matze Koch

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Wie Jens Keller die Schwächephase des Teams nach der Halbzeit bekämpfen möchte

Bild und Kurier berichten vom “Psychotrick” von Jens Keller, mit dem er seine Mannschaft etwas mehr Fokus beim Start in die 2. Hälfte einer Partie geben möchte. Ursache ist, dass festgestellt wurde, dass Union in den Minuten 46 bis 60  von allen Teams der Zweiten Liga am meisten Torschüsse zulässt. Ich mag solche Datenanalysen, bei denen sich ein Fakt herauskristallisiert und man dann versuchen muss, eine Antwort darauf zu finden. Denn die Ursache dafür geben die Daten nicht her. Es gilt also: Vermutungen anstellen und diese testen. Das Trainerteam muss Dinge ausprobieren und auf ihre Tauglichkeit überprüfen. Ein Versuch: Die Spieler kommen zeitiger aus der Kabine wie gegen Prag und machen ein paar Sprints, um Adrenalin auszuschütten.

Jens Keller im Gespräch mit seinem Trainerteam, Foto: Matze Koch

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