Urs Fischer warnt vor der mental schwierigen Rückrunde

Nach der Rückreise aus dem Trainingslager haben die Spieler am heutigen Montag frei und danach startet die Vorbereitung auf das Punktspiel bei Rasenballsport Leipzig. Trainer Urs Fischer hat im Pressegespräch mit den mitgereisten Journalisten ein Fazit gezogen. Dabei hat er mit Hinblick auf die Rückrunde darauf hingewiesen, dass sie mental anspruchsvoller wird:

Ich gehe davon aus, dass sie schwieriger wird. Es werden immer weniger Spiele. In der Vorrunde weißt du, dass du noch mal 17 Spiele hast. Jetzt geht es um die Wurst und die Positionen sind eingenommen. Deshalb wird es für den Kopf nochmal eine andere Geschichte und die Rückrunde wird härter als die Hinrunde.

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Christian Gentner sagt, was Union für den Klassenerhalt braucht

Christopher Trimmels Vertrag wurde bis 2021 verlängert (gültig für Bundesliga und Zweite Liga laut Vereinsmitteilung). Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob der Vertrag sich automatisch verlängert hat, wie es hier im Video anklingt, oder ob er neu ausverhandelt wurde. Denn das ändert an der Bewertung nichts, dass dies eine sehr verdiente Verlängerung ist. Christopher Trimmel ist auch in der Bundesliga ein absoluter Leistungsträger und ich bin sehr froh, dass er auch bei Abstieg Union zur Verfügung stünde. Ich muss zugeben, dass ich vom Kapitän diese konstante Leistung in der Bundesliga nicht erwartet habe.

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Unions Doktrin bei Spielerverträgen lautet: Unterschreibt für die Bundesliga und Zweite Liga

Das große Thema sind heute Oliver Ruhnerts Aussagen im Trainingslager in Spanien. Der Manager des 1. FC Union Berlin wurde sehr ausführlich zum Thema Kaderplanung befragt. Dabei gab es natürlich ganz klassische Fußballwahrheiten zu hören wie “Unverkäuflich ist überhaupt kein Spieler.” Das bezog sich auf Sebastian Andersson und auch einen potenziellen Wechsel des Angreifers schon in der Winterpause. Gleichzeitig machte der Manager deutlich, dass sich um mögliche Spieler gekümmert wurde, die für wechselnde Profis kommen würden. Alles andere als ein Schattenkader, in dem für jede Position mehrere Kandidaten bereits ins Visier genommen wurden, hätte mich allerdings überrascht.

Manager Oliver Ruhnert im Trainingslager am Ball, Foto: Matze Koch

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Wenn Union-Spieler für andere Vereine interessant sind, ist das erst einmal eine gute Nachricht

Die Knie-Verletzung aus dem Testspiel am Montag ist für Lennard Maloney doppelt ärgerlich (Kurier). Denn erstens musste der Verteidiger, der bisher noch keine Minute in der Bundesliga spielte, aus dem Trainingslager abreisen, um in Berlin weiter behandelt zu werden. Und sollte diese Verletzung sich als schwerwiegender herausstellen, dürfte sich damit auch ein Leihgeschäft in der Rückrunde für mehr Spielpraxis zerschlagen. Drücken wir die Daumen, dass es für Maloney gut ausgeht.

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Robert Andrich will nicht auf Fouls reduziert werden und hat jetzt ein Totenkopf-Tattoo auf dem Knie

Die härteste Kontroverse des gestrigen Tags im Trainingslager in Spanien war die, ob es nun Tag 1 (so zählt Union) oder Tag 2 war (so zählen die Journalisten). Ich werde jetzt sicher nicht sagen, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Aber ich bin mir sicher, dass die unterschiedliche Zählweise Potential für die eine oder andere Verwechslung bietet.

Screenshot: Twitter @fcunion

Screenshot: Twitter @fcunion

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Trainingsauftakt bei Union und die Frage, ab wann ist Abseits jetzt klar Abseits?

Gestern postete Unions Athletik-Trainer Martin Krüger noch: “Der letzte freie Tag. Ab morgen wird nicht mehr rumgesessen sondern wieder hart gearbeitet.” Und niemanden nehme ich das mehr ab als ihm. Unter seiner Anleitung würde ich am Beach Body 2020 arbeiten und nicht halbherzig 2022 als Ziel ausgeben. Für die Spieler des 1. FC Union Berlin ist heute um 10 Uhr und 14.30 Uhr Trainings-Start und schon morgen geht es ins Trainingslager nach Spanien (Bild/BZ haben noch einmal alle Details und Termine bis zum Rückrundenauftakt in gut zwei Wochen).

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Das war Textilvergehen im Jahr 2019 in Zahlen

Ich hoffe, dass ihr alle denn Jahreswechsel gut überstanden habt. Vielleicht habt ihr sogar neue Leute kennengelernt. So wie Rafal Gikiewicz in Dubai:

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Die vielleicht schönsten Union-Fotos des Jahres 2019

Christoph Biermann von 11Freunde gehört für mich zu denjenigen, die mit Worten umgehen können wie Lionel Messi mit dem Ball. Es war schon beeindruckend, wie er den 27. Mai schilderte. Zum Jahresrückblick fasst er bei 11Freunde zusammen, warum wir aus seiner Sicht an diesem Tag im Mai so dermaßen ausgerastet sind: wir werden nie wieder zum ersten Mal in die Bundesliga aufsteigen. Das ist einerseits traurig und andererseits macht das diesen Tag so besonders. Ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt, was Christoph Biermann am Ende dieser Saison schreibt, denn er hat das Privileg, als Journalist quasi Teil des Teams zu sein, also besonders nahe dran.

Urs Fischer und Christoph Biermann während eines Trainings in der Hinrunde, Foto: Matze Koch

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Fragen für 2020: Würden wir mit Union während des Stadionausbaus ins Olympiastadion ziehen?

Wenn ein Spieler bei Union Rückblicke machen darf, dann Michael Parensen, denn er hat mit nun fast 11 Jahren in Köpenick so einiges erlebt. Deshalb hatte die Bild in den vergangenen Tagen eine kleine dreiteilige Serie mit dem Linksaußen, der über die Linksverteidiger-Position erst zum defensiven Mittelfeldspieler und mittlerweile zum Innenverteidiger geworden ist. Ich fand gut, dass er im Nachhinein noch einmal dargestellt hat, was Jens Keller vor allem im Bewusstsein mit Mannschaft und Verein gemacht hat. Union ist davon nicht breitbeinig geworden und schaut Richtung Europa. Aber die Bundesliga und der Kampf darum wurde angenommen. Der Aufstieg war kein Betriebsunfall, und wir sehen die Bundesliga nicht als Urlaub an.

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

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Unions Saison ist auch statistisch gesehen gut – auch dank Rafał Gikiewicz

Zu Beginn der Saison waren wir überrascht davon, wie optimistisch das GoalImpact-Statistikmodell auf Unions Chancen in der Bundesliga geschaut hat. Und zwar so sehr, dass wir diese Prognose zum Anlass genommen haben, uns mit dem Architekten des Modells, Jörg Seidel, einmal im Podcast zu unterhalten. Nun, nach der ersten Hälfte der Saison, scheint sich die positive Vorhersage bisher zu bestätigen – weil Unions Kader tatsächlich ganz gut ist.

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