Blog State of the Union

Beim Derby gegen Hertha BSC könnten erstmals wieder Fans in der Alten Försterei zugelassen sein

Nachdem beim letzten Heimspiel gegen den 1. FC Köln schon alle MedienvertreterInnen vor Betreten des Stadions getestet wurden, könnten ausgerechnet im Derby gegen Hertha BSC wieder einige Fans die Alte Försterei besuchen dürfen.

Spielankündigung, Foto: Matze Koch

Im Rahmen von Pilotprojekten soll es im Berliner Profisport zeitnah zu einer Rückkehr von ZuschauerInnen kommen. Hierfür hat die zuständige Senatsverwaltung für Inneres und Sport grundsätzlich die Max-Schmeling-Halle, die Mercedes-Benz-Arena und eben die Alte Försterei ausgewählt. Sofern sich die Werte der drei Berliner Corona-Ampeln nicht signifikant verschlechtern, werden die BR Volleys bereits am kommenden Mittwoch ihr Heimspiel vor ZuschauerInnen austragen.

„Wir haben drei Piloten für den Sport aufgestellt. Aber alles unter den Maßgaben, wie sich die Inzidenwerte verhalten.“ Aleksander Dzembritzki (SPD), Staatssekretär für Sport

Allerdings wird die Zahl an Fans überschaubar bleiben, da laut des Konzepts der Berliner Profivereine jeweils nur 900 Karten in den Verkauf gehen. Zwar ist noch nicht abschließend geklärt, mit welcher Ansetzung Union sich an dem Pilotprojekt beteiligen wird. Jedoch bietet sich das Derby gegen Hertha BSC am Ostersonntag als nächstes Heimspiel an. Christian Arbeit sagte dazu:

„Wenn es das Derby wird, ist es das Derby. Wenn nicht, wird es ein anderes Spiel. Wir haben uns seit vielen Monaten intensiv darum bemüht, Konzepte zu erarbeiten. Wir sind sehr gut darauf vorbereitet.“

Solch tolle Choreos wird es beim kommenden Derby definitiv nicht geben, Foto: Matze Koch

Union plant für das Pilotprojekt insgesamt mit einer niedrigen vierstelligen Zahl an StadionbesucherInnen, die alle ausschließlich auf der Haupttribüne Platz finden sollen. Mit dem Stadionbesuch, nach dem wir uns wohl alle sehnen, wird das Ganze insgesamt also wohl wenig zu tun haben.

Als erster Profiverein in Deutschland wird Hansa Rostock bereits am kommenden Samstag wieder ZuschauerInnen begrüßen dürfen. In einer Sondersitzung entschied die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, dass ins 29.000 Plätze fassende Ostseestadion gegen den Halleschen FC 777 Menschen zugelassen werden.

Am Donnerstag wies Rostock hinsichtlich der Sieben-Tage-Inzidenz mit unter 25 einen der niedrigsten Werte in ganz Deutschland auf. Sollte sich das Konzept bewähren, möchte Hansa schon bald mit bis vor 3000 ZuschauerInnen spielen.

Oliver Ruhnert spricht in einem Interview über viele Themen

Auch Oliver Ruhnert hat sich im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau über eine Fanrückkehr und die Rolle der Politik in Corona-Zeiten geäußert. Außerdem sprach er über den Wechsel von Christopher Lenz nach Frankfurt, Fredi Bobics Abschied aus Frankfurt, Max Kruse und eine mögliche Europapokalteilnahme von Union.

Und sonst so

Max Kruse wird heute 33. Wir wünschen alles Gute und eine schmackhaftere Pizza als am Samstag!

Der Union-Twitter-Account scheint mich zu gut zu kennen. Ich habe die gestrige Pressekonferenz wirklich verpasst und es bisher auch noch nicht geschafft, dies nachzuholen. Wem es ähnlich erging, kann ja hier nochmal reinhören.

In der New York Times ist ein sehr schöner Artikel über den Raketenmann von San Sebastian erschienen. Vielleicht könnte es ja eine ähnliche Story auch mal über Unions Stadion-DJ Wumme geben.

Und: Tippen natürlich nicht vergessen!