Nach vielen Jahren immer noch hoffnungslos verliebt in Union

Wenn ihr heute noch nichts vor habt, dann fahrt mal nach Köpenick an die Hämmerlingstraße zum Frauenfußball-Feiertag bei Union. Das ist einerseits gut für die Spielerinnen vor Ort, die sich über Zuschauer und Unterstützung freuen. Und andererseits ist das auch prima für euch selbst, weil euch das dabei hilft, das Uniongefühl wiederzubekommen, Darmstadt zu vergessen und langsam das Kribbeln vor dem letzten Heimspiel gegen Bochum hochkommen zu lassen.

Quelle: 1. FC Union

Denn bei aller Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation rund um die erste Herrenmannschaft, ist doch klar …

… dass wir trotzdem wieder das Team anfeuern werden.

Immer.

Weil wir Unioner sind.

Ich gebe zu, dass ich schon wieder Lust auf das Spiel habe. So fertig ich nach dem Darmstadt-Spiel war, mit Union und mit dieser Saison, so gut habe ich mich davon wieder erholt. Auch wenn meine Familie vielleicht was anderes sagen wird. Es ist dieser unerschütterliche Glaube, dass alles möglich ist, der uns immer wieder aufrichtet. Und natürlich auch das Wissen, dass alles mehr ist als nur ein Fußballspiel.

Union und ich, das ist wie eine lange Liebe. Wir haben die euphorische Phase schon längst hinter uns. Finden uns super, verstehen uns blind. Und wenn mal was richtig Scheiße war (siehe Darmstadt), streiten wir uns auch mal richtig und werfen uns Dinge an den Kopf, um die eigene Verletzung auch dem anderen zuzufügen. Aber wir wissen auch, dass es dann gut ist und wir gemeinsam unschlagbar sind. Weil wir gemeinsam stärker sind als alleine.

Und sonst so?

In der Tipprunde Twitterförsterei gibt es ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen FCU_Biggi und olanoh um den Titel. Beide haben die gleiche Punktzahl. Ich bin auf Platz 32 von über 180 Tippern immerhin der Beste vom Textilvergehen-Team. Über die Spielzeit habe ich das Saisonziel immer weiter nach unten korrigiert. Ihr kennt das …

4 Gedanken zu „Nach vielen Jahren immer noch hoffnungslos verliebt in Union

  1. Hach…sehr schön, Sebastian ;)
    “Union und ich, das ist wie eine lange Liebe. Wir haben die euphorische Phase schon längst hinter uns. Finden uns super, verstehen uns blind. Und wenn mal was richtig Scheiße war (siehe Darmstadt), streiten wir uns auch mal richtig und werfen uns Dinge an den Kopf, um die eigene Verletzung auch dem anderen zuzufügen. Aber wir wissen auch, dass es dann gut ist und wir gemeinsam unschlagbar sind. Weil wir gemeinsam stärker sind als alleine.”

  2. “verstehen uns blind” – echt jetzt? Dann erkläre es mir doch endlich mal… ;)

  3. Warum sagt man(-n) eigentlich Frauenfußball und nicht einfach Fußball?

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