Blog State of the Union

Aus welchem Grund sollte Stephan Fürstner ausgerechnet jetzt den Verein wechseln?

Bild/BZ melden heute, dass Stephan Fürstner ein Angebot aus der Türkei gehabt hätte. Und zwar von Konyaspor (die Stadt Konya liegt mitten in Anatolien). Aber es kam gar nicht zu Verhandlungen und Stephan Fürstner dementiert das Thema auch. Selbst wenn da mal was dran gewesen sein sollte, ist das jetzt nicht mehr aktuell.

Stepahn Fürstner, Foto: Matze Koch

Das bringt uns aber zu dem Punkt, uns seine Situation bei Union genauer anzuschauen. Er konkurriert mit Felix Kroos, Eroll Zejnullahu, Dennis Daube und Benjamin Köhler um ein bis zwei Plätze im defensiven Mittelfeld. In der vergangenen Saison kam er nur selten (8 Mal) über volle 90 Minuten zum Einsatz und konnte der Mannschaft nicht die Stabilität und Sicherheit verleihen, die sie gebraucht hätte.

Aber deswegen jetzt den Verein wechseln? Er ist weder chancen- noch perspektivlos bei Union. Zudem verpasst Dennis Daube wegen Muskelfaserriss einen wichtigen Teil der Vorbereitung und bei Benjamin Köhler ist noch gar nicht klar, wann er überhaupt wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Und ich glaube weiter an die Fähigkeiten, die Stephan Fürstner zuvor auch als Spieler in Fürth gezeigt hat.

Drei Sterne vom DFB, obwohl die Infrastruktur im Nachwuchs nicht perfekt ist

Eine gute Nachricht gab es gestern bei der Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums. Union erhält jetzt 3 Sterne und damit die höchste Bewertung. Das ist angesichts der mangelnden Infrastruktur und der daraus folgenden Verteilung auf verschiedene Sportplätze erstaunlich und verdient allen Respekt.

Morgen gibt es übrigens um 17.30 Uhr den Test in Zehdenick. Was die Unioner dort erwartet, wird auf der Seite des SV Zehdenick so formuliert:

„Davor und danach wird für eine akustische Umrahmung gesorgt. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich gesorgt. Keine Kehle soll an diesem Tag trocken bleiben, außer die der Kraftfahrer natürlich.“