Blog State of the Union

Willkommen und Abschied

Es ist mir nur selten passiert, dass ich nach einem Freundschaftsspiel heiser war. Aber nach dem 1:3 gegen Dortmund von gestern Abend ist meine Stimme angeschlagen.

Es gab viele Highlights. Hier ein Videozusammenschnitt der Eisernen von Choreo und Pyro:

Der Gänsehautmoment schlechthin war allerdings die Einwechslung von Benjamin Köhler. Weil dieser Augenblick das ganze Stadion vereint hat, auch den Gästeblock.

81. | Erpelpelle! Benjamin Köhler wird für Eroll Zejnullahu eingewechselt. #fcunion #fcubvb #bk7

Gepostet von 1. FC Union Berlin am Sonntag, 24. Januar 2016

Fotos vom Spiel gegen Dortmund

Fabian Schönheim hat wieder Spaß am Fußball

Ich habe mich etwas geärgert, dass Bobby Wood und Raffael Korte ihre wirklich sehr, sehr guten Chancen gegen Dortmund nicht genutzt haben. Denn bei aller Überlegenheit der BVB-Spieler war doch auch mehr als der eine Treffer für Union durch Steven Skrzybski drin.

Wenn ich sportlich etwas mitnehme aus diesem Spiel, dann die Erkenntnis, dass der Kader enger zusammengerückt ist. Während Sascha Lewandowski, auch unter der Prämisse der Stabilität, seit seiner Amtsübernahme vor allem auf eine eingespielte Stamm-Elf gesetzt hat, dürften nun deutlich mehr Spieler Ansprüche auf Startelf und Kader anmelden. Raffael Korte und Dennis Daube als Schalterspieler auf der Achterposition und Fabian Schönheim ist anzumerken, dass er wieder richtig Spaß am Fußball hat. Mit mehr Spielpraxis dürfte er den Konkurrenzkampf in der Abwehr anheizen.


Foto: Tobi/unveu.de

Für Quiring war beim Jubiläumsspiel kein Platz

Ein Spieler aus dem ich in dem Zusammenhang nicht schlau werde, ist Stephan Fürstner. Vielleicht ist es seine unspektakuläre Spielweise. Aber er fällt mir einfach nicht auf und ich habe das Gefühl, dass Eroll Zejnullahu im defensiven Mittelfeld die Nase vorne hat. Das hätte mir mal jemand vor der Saison sagen sollen …

Sehr bitter übrigens, dass Christopher Quiring beim Jubiläumsspiel nicht einmal der Bankplatz vorbehalten war. Aber Trainer Sascha Lewandowski war nicht nur zum Feiern da, sondern nutzte die Partie als Teil der Vorbereitung. Und in der Hinsicht spielt Quiring bekanntlich keine Rolle mehr. Als die Mannschaft sich nach dem Spiel bei den Zuschauern bedankte, rief die Waldseite sehr laut “Christopher Quiring”. Passend dazu bringt die Bild den Mittelfeldspieler mit Hansa Rostock in Verbindung. Viel Zeit bis zum Ende der Transferfrist ist nicht mehr.


Foto: Matze Koch

Weitere Texte zum Jubiläumsspiel in den Berliner Medien

Der Kurier fasst in einem Kommentar zusammen, dass Union bei aller Feierei richtig viel Arbeit vor sich hat, wenn die gesteckten Ziele erreicht werden wollen. Sowohl sportlich als auch strukturell. Da ist noch eine Menge zu tun.

Aber trotzdem sollte weiter gefeiert werden. Denn auch das ist wichtig. Am Freitag in der Volksbühne und am Samstag gegen Austria Salzburg geht es weiter.

1 Kommentar zu “Willkommen und Abschied

  1. Einfach Unioner

    Habt ihr das auch gesehen?
    Sascha war nach dem Spiel richtiggehend angefressen; nach intensiver Ansage an die Mannschaft stapfte er mit beiden Händen in den Taschen aus dem Mittelkreis davon. Da lief wohl einiges nicht nach seinen Wünschen…

    (Ich fand ja alles großartig- vor allem die 1a – super Choreo.
    1000 Dank an alle Macher!)

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