Defensive meint nicht immer nur die Abwehr und den Torwart

Es gibt ein Missverständnis, dass Union schon eine Weile lang begleitet. Nicht erst seit Sascha Lewandowski Trainer ist. Dieses Missverständnis sagt, dass Unions Abwehr löchrig sei. Beweis sind die vielen Gegentore (20 an der Zahl). Ich bin jedoch der Meinung, dass das Problem etwas weiter zu fassen ist und es insgesamt an Aufmerksamkeit in der Defensivarbeit fehlt.


Foto: Matze Koch

Sascha Lewandowski spricht von “defensiven Schwächen” (Morgenpost), nicht von individuellen Fehlern in der Abwehr. Manchmal ist es kein konsequentes Verfolgen des Gegners, ein anderes Mal kein Verhindern einer Flanke. Das ist meiner Auffassung nach das, was der Trainer meint. Ohne Fehler in der Abwehr keine Tore. Das ist klar. Aber das ist vielleicht einfach nur das Ende eine Fehlerkette und nicht die alleinige Ursache.

Das Thema “Abwehrverhalten” beschäftigt auch die Medien:

Der Kurier feiert noch Lewandowskis Brechstangentaktik 2-6-2 und sorgt sich um Christopher Quiring. Die BZ hingegen freut sich über Thiels Comeback. Wir auch.

Über all diese Themen haben wir auch im Podcast zum Spiel gegen St. Pauli gesprochen und auch einen Brief vorgelesen, den der Einsatzleiter der Braunschweiger Polizei geschrieben hat.

Ich kann mich übrigens an diesem Video hier nicht satt sehen. Das ist so niedlich:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.