Mit Florian Hübner steht die Innenverteidigung. Oder vielleicht doch noch nicht?

Gestern hat Union den nächsten neuen Spieler vorgestellt: Innenverteidiger Florian Hübner von Hannover 96 (Vereinsmitteilung) und hat einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.

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Abschied von Damir Kreilach: Taschentücher nicht vergessen!

Ich habe mir gerade das Abschieds-Interview mit Damir Kreilach auf AFTV angesehen und bin ganz bei Nadi, die schreibt:

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Damir Kreilachs Wechsel ist menschlich ein riesiger Verlust für Union

Der für uns alle überraschende Wechsel von Damir Kreilach nach Salt Lake City in die Major League Soccer hat sicher niemanden kalt gelassen. Und ich gebe zu, dass er einer der Spieler ist, die mir auch sehr ans Herz gewachsen sind. Vielleicht lag das auch an einem Interview, das ich mit ihm vor über vier Jahren für die Morgenpost geführt habe. Eigentlich ging es in dem Gespräch vor allem um sein Streben nach Perfektion. Aber am meisten hat mich fasziniert, wie Damir nicht nur darauf bestanden hat, mit mir Deutsch zu sprechen, obwohl er selbst erst wenige Monate diese Sprache lernte, sondern wie interessiert er war und sich tatsächlich sehr viel Zeit nach dem Training genommen hat.

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Bajram Nebihi wechselt zu den Stuttgarter Kickers

Die BZ veröffentlichte es bereits gestern: Bajram Nebihi verlässt Union und schließt sich dem Drittligisten Stuttgarter Kickers an. Heute bestätigt Union diese Meldung mit einer offiziellen Mitteilung. Der Angreifer hat sich bei Union in anderthalb Jahren nie auch nur ansatzweise durchsetzen können.

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Schuldig!

Am Montag reichte es Trainer Uwe Neuhaus irgendwann. Wochenlang wurde der Coach vom 1. FC Union nach dem Zustand des Rasens und den Auswirkungen auf das Spiel befragt. Auch nach dem mageren 0:0 gegen Aufstiegskandidaten FC Augsburg wurde das Restgrün im Stadion an der Alten Försterei zum Schuldigen auserkoren. Kein Passspiel möglich. Ballannahmen Glückssache. Als Indikator der Auswirkungen des Rasens auf das Fußballspiel taugt das Gesicht von Santi Kolk nach seiner Auswechslung. Es muss für ihn eine Beleidigung seiner fußballerischen Fähigkeiten gewesen sein, auf diesem Untergrund spielen zu müssen.

Aber jetzt würde alles wieder gut. Montag. Der Rasen wird abgetragen. Jetzt ist das Thema durch und bei Union kann der Spaß wieder einziehen. Weit gefehlt. Denn kaum werden die Reste des Stadionrasens am Trainingsplatz vorbeigetragen, soll sich der Trainer zur nächsten medialen Baustelle äußern. Union ist 325 Minuten ohne Torerfolg. Wäre Uwe Neuhaus eine Cartoon-Figur, hätten sich die Augäpfel nach hinten gerollt. Die Fragen kommen holzgeschnitzt daher: “Wann schießt ein Stürmer das nächste Tor?” Damit ist Uwe Neuhaus nicht aus der Reserve zu locken: “Wer weiß, vielleicht trifft auch ein Mittelfeldspieler…” – “Welche Übungen kann man als Trainer nun machen?” – “Torschüsse üben.” Erst als die Frage kommt, ob das vielleicht Kopfsache sei, platzt Uwe Neuhaus der Kragen. “Es ist doch egal, was ich hier sage. Die Geschichte steht doch schon fest. Erst war es der Rasen, jetzt kommt die Kopfsache. Warten sie doch erst einmal ab.”

Und dann erklärt Neuhaus, wie schwierig es sei, sich bei den bisherigen Bodenverhältnissen Chancen zu erspielen. Er bringt das Beispiel von Aue, die zu Hause aus den gleichen Gründen vor allem aus Standardsituationen zum Torerfolg kämen. Deshalb das Hauptaugenmerk erst einmal auf die Defensive. Zwar hat Union in den letzten vier Spielen nur ein Tor geschossen, aber eben auch nur eines hinnehmen müssen. Die ganze Zeit fahren weiter LKWs oder Traktoren mit Anhängern am Trainingsgelände vorbei. Für den Trainer ist die Sache mit dem Rasenwechsel erledigt. Schuldig und weg. Ob die Balance zwischen Defensive und Offensive intakt ist, wird man frühestens gegen Bielefeld sehen können.

Tapetenwechsel

Erik Meijer hatte nach dem Spiel von Alemannia Aachen beim 1. FC Wundervoll sein Mitleid gegenüber der Mannschaft geäußert, die auf dem RasenAcker ihre Heimspiele bestreiten muss. Aber ein Wechsel des Geläufs stand erst für Mai auf dem Plan. Und bis dahin würde es schon nicht so schlimm werden.

Beim heutigen Blick ins Stadion waren allerdings Traktoren zu sehen, die das Spielfeld beackerten. Der Rasenwechsel wurde also vorgezogen. Da die Mannschaft mit den jeweiligen Gästen bei dem ein oder anderen Subbotnik den Grund gut umgepflügt hatte, geht die Arbeit gut voran. Zum Heimspiel gegen den KSC sollten also beste Bedingungen vorherrschen.

Falls der Plan wider Erwarten nicht erfüllt wird, kann ein neues Lied in den rot-weißen Kanon aufgenommen werden. Angesichts des fehlenden Grüns dichtete Mathias Bunkus vom Berliner Kurier:

Auf einer braunen Wiese, zwei Tore angelehnt…