Union gewinnt gegen Barcelona (quasi)

Das Turnier in der Max-Schmeling-Halle, bei dem das Wort ‘Altherrenfußball’ wirklich nicht beleidigend gemeint ist, hat gestern angefangen. Die Namen der Mannschaften, die dabei antreten, sind in diesem Jahr ziemlich klangvoll.

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Es kommt nicht darauf an, wo du herkommst, sondern wo du bist

Simon Hedlund lächelt, streckt seinen Arm nach hinten über das Sofa aus und schlägt die Beine übereinander. Er sinkt in die Kissen als wären sie Treibsand. Neben ihm sitzt Sebastian Andersson, den Rücken deutlich gerader haltend, etwas nach vorn gelehnt und mit seinen Knien eng aneinander. Es ist ein kleines Sofa. Ihre Beine berühren sich nicht, aber fast. Andersson trägt Straßenklamotten, Hedlund einen Trainingsanzug. Beide lächeln weiter. Ob sie es wirklich sind oder nicht: Aber immerhin erscheinen Unions Schweden entspannt, zufrieden und so, als hätten sie Spaß. “Wetter wie in England”, sagt Hedlund. Und er hat recht damit. Es liegt eine Feuchtigkeit in der Luft, die die Trainingseinheit gerade eben sehr viel angenehmer gemacht hat.

Simon Hedlund nach seiner Verpflichtung durch Union 2016, Foto: Matze Koch

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It doesn’t matter where you’re from, really. It’s where you’re at.

Simon Hedlund smiles, stretches his left arm out along the back of the sofa and crosses his legs broadly. He sinks back into it like it is quicksand. Sebastian Andersson is sat next to him, his back perceptibly straighter, leaning slightly forward, his knees together. It’s a small sofa, their legs don’t touch but they are close. He’s in his civvies, Hedlund in his tracksuit. They keep smiling. They may not be, of course, but they look relaxed and happy and like they are having fun. “It’s English weather,” says Hedlund, which it is. There is drizzle in the air, and it made things a damn sight more pleasant during the training session they’ve just finished.

Simon Hedlund after being signed in 2016, Foto: Matze Koch

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Urs Fischer reduziert das Saisonziel nicht auf den Tabellenplatz, sondern es geht ihm um mehr

Ich habe mir vorhin die fast halbstündige Pressekonferenz mit Urs Fischer auf AFTV (und wer keinen Account hat, hier gibt es sie auch auf Facebook) angesehen. Das war noch einmal wie ein neues Kennenlernen mit dem Trainer, der sichtbar im Laufe der Veranstaltung aufgetaut ist. Deutlich spürbar war das in dem Moment, in dem er auf das Angeln angesprochen wurde. Er hatte die Wochen zuvor nicht mehr als Hotel, Büro oder Trainingsplatz gesehen. “Das muss man sich so vorstellen, dass ich dann wirklich komplett abschalte. Dann vergesse ich wirklich für diese paar Stunden jegliches, was in meinem Kopf über Fußball herrscht. Aber sobald ich wieder im Auto sitze, ist es wieder da.”

Screenshot: AFTV

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