Florian Hübner und Sebastian Andersson sind in einer schlechteren Position als sie verdienen

Die Mannschaft des 1. FC Union hatte gestern Spaß beim Wildwasser-Kajak fahren. Zumindest nehme ich das an, denn der Sprung ins Wasser von Christopher Trimmel, den wir auf Twitter sehen, sieht etwas zögerlich aus.

Jedenfalls hatten sie vielleicht mehr Spaß als Reporter Matze Koch, der seine Kameras vor dem Wasser in Sichheit brigen musste, mit dem die Spieler ihn bespritzten.

Immerhin hat sich bei dem Ausflug wohl niemand verletzt, und ist auch kein Spieler verloren gegangen.

1. FC Union Trainingslager Vorbereitung

Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Rafting, Photo: Matthias Koch

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Wenn schon überreagieren, dann auf positive Zeichen

Sport im Allgemeinen bietet sich sehr gut an, auf einzelne Ereignissen über zu reagieren. Das gilt umso mehr für erste Vorbereitungsspiele. Aber trotzdem ist es ja schöner, positive Eindrücke zu haben, auf die man Hoffnungen projizieren kann, als von negativen Befürchtungen bestätigt zu sehen. Und so ist durchaus ganz nett, dass Union gestern beim Freundschaftsspiel gegen Brøndby ( relive auf AFTV) einen offensivfreudigen, spielerisch ganz gut aufgelegten und ambitionierten Eindruck gemacht hat (vor allem gegen einen Gegner, der qua Terminen schon weiter sein müsste). In einem solchen Spiel zu üben, wie man Beton anrührt, wäre aber halt auch Unsinn.

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Freedrich at last

Union nimmt das mit der Bundesliga offenbar doch relativ ernst. Gestern wurde (mit ausgezeichneter Hashtag-Disziplin) der nicht-ganz-so-neu-Zugang Marvin Friedrich bekannt gegeben. Und dann kam von Union offenbar aus Versehen etwas zu zeitig, und später dann offiziell, auch noch die Meldung, dass Christian Gentner ebenfalls zu Union kommt.

In jedem Fall kann man mittlerweile feststellen, dass der Urlaub von Union in der Bundesliga eher in die Preisklasse Karibik als Usedom fällt. Es ist fast, als hätte Investor Windhorst das Geld für Hertha an den falschen Verein überwiesen.

Gentner

Christian Gentner noch gegen Union im Relegations-Hinspiel; Photo: Matthias Koch

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Auf höherem Niveau als Neven Subotic hat noch kein Unioner gespielt

Union hat gestern eine spektakuläre Verpflichtung eines Innenverteidigers bekannt gegeben – obwohl es immer noch nicht Marvin Friedrich war, sondern Neven Subotic, der vor dem Ostbahnhof stehend als Unioner vorgestellt wurde. Dass Friedrich nicht auch noch kommt, bedeutet das aber nicht.

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Wir lernen die Neuzugänge kennen und warten auf Marvin Friedrich

Bis zum Ende des Kurztrainingslagers in Bad Saarow hat es Union noch nicht geschafft, die Verhandlungen über eine Wieder-Verpflichtung von Marvin Friedrich abzuschließen. Der Kicker schreibt, dass sich Union und Augsburg mit einer festen Ablöse von zwei Millionen und erfolgsabhängigen Zusatzklauseln, die diese auf drei Millionen erhöhen könnten, einander annähern. Dann muss natürlich auch noch eine Einigung zwischen Union und Friedrich über seinen neuen Vertrag zustande kommen, bis Friedrich vielleicht Anfang der nächsten Woche wirklich wieder bei Union aufläuft. Der Kicker schreibt außerdem, dass Union sich auch mit Magdeburg über den Wechsel von Marius Bülter verständigen könnte. Wenn mit ihm tatsächlich noch ein offensiver Flügelspieler kommt, erscheint es unausweichlich, dass mindestens einer der bisherigen Spieler auf der Position Union verlässt.

Sheraldo Becker

Sheraldo Becker ist einer der neuen Flügespieler; Photo: Matthias Koch

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Acht Neuzugänge: Wie neu wird sich Unions Bundesliga-Mannschaft anfühlen?

Das erste Training der Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Union gestern war natürlich auch und vor allem eine Gelegenheit, zu beginnen, die Gesichter der Neuzugänge in Köpenick kennenzulernen. Da ist es ganz praktisch, dass etwa Sheraldo Becker mit seinen blondierten Haaren immer leicht zu erkennen ist. Bis ich alle Neuen wirklich kenne, werde ich mir aber noch ein paar Mal Bilder anschauen müssen. Zum Beispiel diejenigen, die Steffi gestern gemacht hat.

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Raba Leipzig darf als Erstes gegen Union spielen

Raba Leipzig ist die erste Mannschaft, die in der Bundesliga im Stadion an der Alten Försterei gegen Union spielen darf. Das ist schade, denn an diesem Tag wird es darum gehen, zu feiern, dass Union in dieser Liga spielt, und dieses Spiel ist damit schon unfassbar aufgeladen. Ein Gegner, den viele nicht als legitimen Teil des Sports anerkennen, stört dabei etwas. Er passt nicht in ein schönes Bild davon, wie es für Union ist, in der Bundesliga zu sein. Sondern erinnert an die unangenehmen Begleiterscheinungen dieses Erfolgs.

Raba

Transparent bei Unions Heimspiel gegen Raba Leipzig im August 2015, Foto: Matthias Koch

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Urs Fischer hält sein Team zusammen

Union hat gestern gemeldet, dass Michael Gspurning weiter Torwarttrainer sein wird. Das hat mich nur insofern überrascht, als mir nicht klar war, dass das zur Disposition stand. Der Verein teilt mit, dass Gspurnings Vertrag nun bis 2021 läuft. Und dass damit Urs Fischers Trainerteam unverändert bleibt.

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Auch mit zwei Stürmern ist nicht für alle Platz

Nach der Verpflichtung von Anthony Ujah, und dem daraus resultierenden Überangebot im Sturm, stehen bei Union zwei Fragen im Raum: Für wie viele der vorhandenen Spieler wird in der Regel ein Platz in der Startelf sein, und wer könnte den Verein noch verlassen.

Union

Auch in Systemen mit 2 Stürmern ist es bei Union zu voll, Photo: Matthias Koch

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Dirk Zingler, der neue Sponsor und der Fußball-Klassenkampf

Unions Präsident Dirk Zingler hat Kurier und Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er über die Wahl von Aroundtown als neuem Hauptsponsor des 1. FC Union, die Idee des Derby am 9. November und Unions Perspektive in der Bundesliga spricht. Die Sponsorwahl rechtfertigt er dabei einerseits damit, dass auch in der sozialen Konfliktsituation um das Thema Wohnraum Unternehmen differenziert zu beurteilen seien, und andererseits damit, dass Union schon seit langem eine Beziehung zu den handelnden Personen bei Aroundtown habe.

Zingler

Dirk Zingler fomuliert Unions Position in dem Interview ziemlich deutlich. Foto: Stefanie Fiebrig

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