#349 – Geil und Graupen

Union spielt 0:0 in Paderborn. Wir machen zwar auch die Offensive als den Ort aus, wo sich das Team noch verbessern kann, sind aber ganz glücklich mit einer starken Defensive. Außerdem ist Gero zurück. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Anzeigetafel in Paderborn, Foto: Matze Koch

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Ungeschlagen, aber langweilig? 7 Dinge, die uns nach dem 0:0 in Paderborn froh machen

“Von daher nervt’s mich auch ein bisschen”, sagte Urs Fischer auf der Pressekonferenz, als er das 0:0 in Paderborn einschätzen sollte und über die verpassten Torchancen sprach. Es war eine höfliche Untertreibung. Wie so oft, wenn der Union-Trainer öffentlich spricht. Er selbst dürfte sich sehr ärgern über ein erneutes Unentschieden, das Union zwar die unglaubliche Serie von 10 Liga-Spielen in Folge ohne Niederlage einbringt (der Kurier freut sich zurecht darüber), aber gleichzeitig sich nicht im gleichen Maße in Punkten niederschlägt. Ein zweites Mal brach es für Fischers Verhältnisse aus ihm heraus, als er über den ausgebliebenen Elfmeterpfiff an Joshua Mees sagte: “Es regt mich schon ein bisschen auf.” Der Offensivspieler war von Christian Strohdiek am Nachschuss gehindert worden, nachdem zuvor Sebastian Andersson die Latte traf.

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Wenn die beste Defensive der Liga auf eine der besten Offensiven trifft

Union trainiert seit Dienstag wieder und bereitet sich auf die Partie am Sonntag gegen Paderborn vor. Ich finde das Aufeinandertreffen beider Teams sehr reizvoll. Gar nicht unbedingt wegen Steffen Baumgart und seiner Beziehung zu Union. Die ist aus meiner Sicht sowieso da und ich freue mich einfach für ihn, dass die Trainer-Karriere in Paderborn solch einen Aufschwung genommen hat. Mehr dazu könnt ihr in der Bild lesen. Auch der Kurier hatte diese Woche schon einen Text über Steffen Baumgart im Angebot.

Steffen Baumgart beim Hallenturnier der Traditionsmannschaften 2017, Foto: Matze Koch

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Das Trainer-Personal und der Terminplan für die Vorbereitung sind komplett

Wir erinnern uns vielleicht noch daran, dass in einer guten Phase der vorletzten Saison Jens Keller zu Gast im Vormittags Fernsehen war. Das ging letztlich nicht so gut aus. Hoffen wir also, dass das kein Omen für Felix Kroos darstellt, der gestern ein kurzes Interview beim Sat1 Frühstücksfernsehen gegeben hat. Aber da es dabei ja nicht um ihn ging, sondern vor allem um seinen Bruder, besteht diese Gefahr vielleicht auch nicht. Dass Felix so ein Interview gibt, ist vielleicht etwas überraschend. Denn man ist es eigentlich gewohnt, dass er auf zu viele Fragen nach anderen Familienmitgliedern ein bisschen mehr so reagiert:

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Vom Ballast befreit ins Jahr 2018

Lasst uns jetzt gemeinsam ein bisschen runterkommen. Uns vom aktuellen sportlichen Geschehen lösen. Sei es räumlich wie Philipp Hosiner in Dubai, Felix Kroos in New York, Steven Skrzybski in Madrid oder Toni Leistner im Schnee in Schweden. Wir nehmen die guten Sachen von 2017 mit rüber ins neue Jahr und lassen die schlechten und toxischen Dinge hier. Wir befreien uns von jedem Ballast. Spürt ihr es schon? Seid ihr jetzt auch so entspannt wie Roberto Puncec am Strand? Bereit, um ins Jahr 2018 zu schweben?

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Wenigstens ein Unioner gewinnt gegen Ingolstadt

Das schöne am gestrigen Dienstag war die Erkenntnis, dass zumindest ein Unioner gegen Ingolstadt gewinnen kann:

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Union spielt heute ausnahmsweise Berlin-Liga und Steffen Baumgart macht das Rumpelstilzchen

Nachher spielt Union in Spandau gegen eine Berlin-Liga-Auswahl. Ab 12.30 ist Einlass und 14 Uhr Anstoß. Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Tag der Deutschen Einheit. Auch mal wieder Zeit, daran zu erinnern, dass Union länger im vereinigten Deutschland spielt als in der DDR. Und dass eine wirklich freie, selbstverantwortliche Entwicklung von Union als Verein (freie Entwicklung schließt Scheitern natürlich mit ein) erst ab 1990 möglich war. Mit allen Nachteilen, die man als neu ins bundesdeutsche System hinzugekommener Klub hatte. Klar ist aber auch, dass vieles, was wir als Selbstorganisation schätzen, den Ursprung in der DDR (die Union-Liga beispielsweise) oder in wirklich schlechten Zeiten für den Verein (Fan- und Mitgliederabteilung oder Weihnachtssingen) hatte. Vielleicht mal kein schlechter Zeitpunkt, sich in erfolgreichen Zeiten auch daran zu erinnern.

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Kann es am vierten Spieltag ein Spitzenspiel geben?

Auch wenn Bielefeld als Tabellenführer zu Union kommt, und Union gerne Tabellenführer wäre (wozu es dank Aues Sieg gegen Nürnberg auch Gelegenheit gibt), kommt mir die Ankündigung Spitzenspiel für die Partie falsch vor. Das liegt zum einen am frühen Zeitpunkt in der Saison, zu dem Tabellen die Pixel nicht wert sind, mit denen sie angezeigt werden. Und zum anderen daran, dass ich Bielefeld nicht zutraue, wirklich zur Spitzengruppe der Liga zu gehören.

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Fabian Schönheim und Marc Torrejón könnten auch heute nebeneinander auf dem Platz stehen; Photo: Matthias Koch


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Tag der Amateure

In der Platzierungsrunde um Platz 2 und 3 der VW-Konzernmeisterschaft, die zufällig mit der Relegation zwischen erster und zweiter Liga zusammenfällt, hat gestern Wolfsburg gegen Braunschweig 1-0 gewonnen.


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Zartbitter.

Es gibt Choreografien, die sagen laut und deutlich: Mehr ist mehr. Fünf Tore sind zum Beispiel mehr als vier. Zartbitter war er trotzdem, dieser letzte Heimspieltag. Rostock hin oder her, ich sehe nicht gern, wie Steffen Baumgart vor Verzweiflung seine Mütze isst.