Blauer Tarnfleck wird vielleicht das nächste große Ding bei Union

Das war eine unglaublich schöne Saisoneröffnung gegen den FC Carl Zeiss Jena am Sonntag (1:1) vor über 11.000 Zuschauern. Das begann schon mit der wirklich gelungenen Skulptur für die 68er-Pokalsieger, die vor der Haupttribüne eingeweiht wurde. Die vom Kurier genannten 75.000 Euro Kosten dafür haben sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Erstens weil die Statue offensichtlich der Punkt werden wird, vor dem sich alle Besucher fotografieren werden, wenn sie zum Stadion an der Alten Försterei kommen. Und auch optisch finde ich sie ansprechend, weil sie einerseits die ganze Anmutung und Beschaffenheit des FDGB-Pokals übernimmt und andererseits die Spieler nicht überhöht. Die Figuren sind von der Höhe wohl genauso groß oder leicht kleiner als die Spieler vor 50 Jahren waren.

Ralph Quest neben seinem bronzenen Abbild, Foto: Sebastian Fiebrig

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Sweet home Köpenick.

Der Saisonauftakt hätte schlechter sein können. Eroll Zejnullahu im richtigen Rot, Berkan Taz mit Schwung, Sebastian Polter gut zu Fuß und ein Union-Trikot im Stil von Dirk Zinglers Sakko. Ich freu mich auf die neue Spielzeit.

Denkmal und Legenden.

Vor dem Stadion steht seit heute ein Denkmal, das an Unions größten Erfolg erinnert – den FDGB-Pokalsieg von 1968. Einige der Männer, die damals gespielt haben, waren mit dabei, als das Denkmal enthüllt wurde. Sie sahen nicht aus wie Menschen, die finden, man müsste ihnen eines setzen. Dafür sind sie zu bescheiden, dafür ist es dann doch nur Fußball. Aber glücklich sahen sie aus. Wie kleine Jungs, die den Marmeladentopf stibitzt haben. Und vielleicht denken sie heute Abend kurz vor dem Schlafengehen, dass das doch ziemlich lässig ist.

Neue Trikots und Christopher Quirings Rückkehr nach Berlin. Allerdings zur VSG Altglienicke

Reden wir mal über die neuen Trikots, die Union heute zur Saisoneröffnung beim Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena zeigen wird. Denn aus meiner Sicht ist da keins dabei, dass mich erst einmal prinzipiell “Oh mein Gott, wie konnten die nur!” rufen lässt. Das ist alles ganz normal. Das Heimtrikot sieht halt entsprechend den zur Verfügung stehenden Farben und Gestaltungsmitteln aus, wie sie bei Union aussehen. Traditionell.

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Der DFB sorgt im Pokalsieger-Jahr für das Rückspiel in Jena

Der Textilvergehen-Server war drei Tage down. Deshalb veröffentlichen wir die “State of the Union”-Texte noch einmal, die wir in der Zwischenzeit nur bei Facebook publiziert haben.

Heute vor 50 Jahren gewann der 1. FC Union das Pokalfinale gegen den FC Carl Zeiss Jena (Spielbericht vom Finale hier und der Kurier hat auch einen langen Text dazu). Da auch der DFB einen Sinn für Geschichte hat, konnte es gestern nur ein Los geben:

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Testspielsiegesserie.

Union gewinnt 4:0 gegen Carl Zeiss Jena. Getestet wird erneut vor allem, wie man Ausfälle verkraftet. Wenn es nach dem Spiel heißt “Ich habe Torsten Mattuschka nicht vermisst”, bedeutet das nichts im Hinblick auf Mattuschka. Vielmehr haben Markus Karl und Christoph Menz ihre Sache sehr gut gemacht. Steven Skrzybski möchten wir öfter sehen.