Wunsch für die zweite Pokalrunde: Ein Abschiedsspiel für Steven Skrzybski im Stadion an der Alten Försterei

Auf der Rückfahrt aus Jena haben wir gestern Abend nach dem 4:2 in der ersten Pokalrunde ein wenig spekuliert. Wen würden wir uns denn für die nächste Runde wünschen? Ein Thema, das auch der Kurier aufgenommen hat. Für mich ist es eigentlich klar: Ein Heimspiel sollte es endlich mal wieder sein. Das wäre das Wichtigste. Davon abgesehen wäre ein offizielles Abschiedsspiel für Steven Skrzybski gegen Schalke wirklich toll. Oder noch einmal ein Ausflug zur BSG Chemie in den Alfred-Kunze-Sportpark nach Leipzig. Den DFB-Pokal als Wettbewerb zur Traditionspflege zu nutzen. So könnten wir den Wettbewerb für uns ein wenig umdeuten.

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#341 – Jenaer und Jenenser

Union gewinnt das Pokalspiel beim FC Carl Zeiss Jena mit 4:2 und wir reden schon auf der Rückfahrt nach Berlin über das Spiel, einen merkwürdig isolierten Jenaer Ultrablock und die Kernberge als erweitertes Stadion, wo auch Banner gezeigt werden können.

Foto: Sebastian Fiebrig

Danke an Knut, der das Podcast-Mobil während der Aufnahme sicher Richtung Berlin gesteuert hat.

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Warum Urs Fischer im Pokalspiel gegen Jena sehr wahrscheinlich nicht rotieren lässt

Vielleicht haben sie bei union gestern genau zugeschaut, wie es am Abend für den FC St. Pauli beim Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden lief. Erst kamen die Hamburger trotz großer Chancen vor Schluss nur zu einem 1:1. Dann gab es ein Elfmetertor für Wiesbaden und kurz danach gleich das 3:1, bei dem ich an Urs Fischer denken musste, wie er nach dem ersten Spieltag sagte, dass die größte Unordnung nach einem Tor herrscht. Egal, ob die eigene Mannschaft es erzielt oder kassiert hat. Am Ende schied St. Pauli mit 3:2 aus. Mehr Vorwarnung geht nicht.

Trainer Urs Fischer in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Jena; Screenshot: AFTV

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Blauer Tarnfleck wird vielleicht das nächste große Ding bei Union

Das war eine unglaublich schöne Saisoneröffnung gegen den FC Carl Zeiss Jena am Sonntag (1:1) vor über 11.000 Zuschauern. Das begann schon mit der wirklich gelungenen Skulptur für die 68er-Pokalsieger, die vor der Haupttribüne eingeweiht wurde. Die vom Kurier genannten 75.000 Euro Kosten dafür haben sich aus meiner Sicht absolut gelohnt. Erstens weil die Statue offensichtlich der Punkt werden wird, vor dem sich alle Besucher fotografieren werden, wenn sie zum Stadion an der Alten Försterei kommen. Und auch optisch finde ich sie ansprechend, weil sie einerseits die ganze Anmutung und Beschaffenheit des FDGB-Pokals übernimmt und andererseits die Spieler nicht überhöht. Die Figuren sind von der Höhe wohl genauso groß oder leicht kleiner als die Spieler vor 50 Jahren waren.

Ralph Quest neben seinem bronzenen Abbild, Foto: Sebastian Fiebrig

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Sweet home Köpenick.

Der Saisonauftakt hätte schlechter sein können. Eroll Zejnullahu im richtigen Rot, Berkan Taz mit Schwung, Sebastian Polter gut zu Fuß und ein Union-Trikot im Stil von Dirk Zinglers Sakko. Ich freu mich auf die neue Spielzeit.

Denkmal und Legenden.

Vor dem Stadion steht seit heute ein Denkmal, das an Unions größten Erfolg erinnert – den FDGB-Pokalsieg von 1968. Einige der Männer, die damals gespielt haben, waren mit dabei, als das Denkmal enthüllt wurde. Sie sahen nicht aus wie Menschen, die finden, man müsste ihnen eines setzen. Dafür sind sie zu bescheiden, dafür ist es dann doch nur Fußball. Aber glücklich sahen sie aus. Wie kleine Jungs, die den Marmeladentopf stibitzt haben. Und vielleicht denken sie heute Abend kurz vor dem Schlafengehen, dass das doch ziemlich lässig ist.

Neue Trikots und Christopher Quirings Rückkehr nach Berlin. Allerdings zur VSG Altglienicke

Reden wir mal über die neuen Trikots, die Union heute zur Saisoneröffnung beim Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena zeigen wird. Denn aus meiner Sicht ist da keins dabei, dass mich erst einmal prinzipiell “Oh mein Gott, wie konnten die nur!” rufen lässt. Das ist alles ganz normal. Das Heimtrikot sieht halt entsprechend den zur Verfügung stehenden Farben und Gestaltungsmitteln aus, wie sie bei Union aussehen. Traditionell.

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Der DFB sorgt im Pokalsieger-Jahr für das Rückspiel in Jena

Der Textilvergehen-Server war drei Tage down. Deshalb veröffentlichen wir die “State of the Union”-Texte noch einmal, die wir in der Zwischenzeit nur bei Facebook publiziert haben.

Heute vor 50 Jahren gewann der 1. FC Union das Pokalfinale gegen den FC Carl Zeiss Jena (Spielbericht vom Finale hier und der Kurier hat auch einen langen Text dazu). Da auch der DFB einen Sinn für Geschichte hat, konnte es gestern nur ein Los geben:

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Testspielsiegesserie.

Union gewinnt 4:0 gegen Carl Zeiss Jena. Getestet wird erneut vor allem, wie man Ausfälle verkraftet. Wenn es nach dem Spiel heißt “Ich habe Torsten Mattuschka nicht vermisst”, bedeutet das nichts im Hinblick auf Mattuschka. Vielmehr haben Markus Karl und Christoph Menz ihre Sache sehr gut gemacht. Steven Skrzybski möchten wir öfter sehen.