Union hat sich deutlich verbessert, nur das verdammte Ergebnis stimmte nicht

Ich weiß gar nicht, wie ich das 1:1 gegen Braunschweig beschreiben soll. Vielleicht war die Totenstille nach Abpfiff genau das richtige. Ich war fertig und wusste nicht, was ich mit dem Ergebnis anfangen sollte. Und so ging es nicht nur mir, sondern auch den Spielern, die eine kämpferische Partie abgeliefert hatten, die tatsächlich kaum einem Zweikampf aus dem Weg gegangen sind. Das feine Näschen von Wumme (oder er hatte wegen des 30 Minuten später stattfindenden Anpfiffs keine Musik mehr 😎) sorgte dafür, dass wir alle mal ein paar Minuten schweigen und unseren Gedanken nachhängen konnten.

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Teve303 – Union-Bettwäsche im Bayern-Internat

Fotos: Matze Koch

Wir haben vor dem Spiel gegen Braunschweig eine Sonderfolge für die Rubrik Einmal Unioner, Immer Unioner aufgenommen und mit Björn Kopplin gesprochen. Der Verteidiger hat von 1995 bis 2004 in der Union Jugend und zwischen Januar 2013 und Mai 2015 37 Mal für die erste Mannschaft gespielt.

In unserem Interview spricht Björn darüber, wie es ihn mittlerweile nach Dänemark zu Hobro IK verschlagen hat, seine Beziehung zu Union und wie er mit Union-Bettwäsche im Bayern-Internat negativ aufgefallen ist.

Außerdem geht es um seine Zeit bei Preußen Münster, wo er trotz Stammplatz nur ein Jahr blieb und ein aus den falschen Gründen gescheitertes Engagement in Magdeburg. Björn spricht über Trainingsspieler und das Niveau der dänischen Ligen, die Ziele, mit denen er zu Hobro gegangen ist, den Kontakt zu Unions dänischer Fraktion und den Höhenflug, auf dem sich seine Mannschaft momentan befindet.

Dass er mit der Frage nach dem Einsatz vonStatistiken beim Konkurrenten Nordsjaelland nichts anfangen kann liegt an der Frage, in der ich sie mit den Money-Ball-Anhängern vom FC Midtjylland verwechselt habe, auf die er zu sprechen kommt.

Videolinks:

Eine Textfassung des Interviews, zusammen mit etwas analytischer Einordnung gibt es bald auf Eiserne Ketten.

On Air:

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Vielleicht fangen wir erst einmal mit einem korrekten Satz Trikots an

Union verliert 2:3 in Düsseldorf. Und, so bitter es auch klingt: Das hat sich das Team komplett selbst zuzuschreiben. Zu uninspiriert war die erste Halbzeit und nach einer starken Leistung in der zweiten Hälfte, in der das Spiel gedreht wurde, hat dann das gefehlt, was Union noch in der vergangenen Saison so stark gemacht hat. Eine Strafraumverteidigung, die dem Gegner ab 30 Meter vor dem Tor sagt: Mach dort, was du willst, aber hier kommst du nicht weiter! Oder wie es Daniel bei Eiserne Ketten schreibt: Union spielt bei Führungen keinen defensiven Ballbesitzfußball und schenkt den Ball in solchen Phasen zu leichtfertig weg.

Das Daumendrücken von Steven Skrzybski gestern hat jedenfalls nicht geholfen:

Auf geht's Männer, holt euch den Sieg 💪🏼🔴⚪️ @1.fcunion

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Abstand verkleinern

Im Stadion an der Alten Försterei gibt es heute noch einmal Fußball zu sehen: das wichtige Spiel von Unions U19 gegen Halle, zu freiem Eintritt um 12 Uhr.


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Von Bockwurst bis Altglienicke

Gestern haben Matthias Koch und Torsten Mattuschka im Filmtheater Union zusammen mit Jan Glinker, Steven Skrzybski und anderen Wegbegleitern Kochs Mattuschka Biographie vorgestellt.


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“Es geht bis Winter nur um Punkte, nicht mehr ums Schönspielen”

In der Co-Trainerfrage (BZ) hat sich Trainer Sascha Lewandowski sehr klar positioniert und gesagt, dass von den gehandelten Kandidaten weder mit Peter Hyballa noch Thomas Cichon gesprochen wurde. Aber auch wenn sich für das Dementi in der Pressekonferenz viel Zeit genommen wurde (“Das ist komplett falsch.”, “Ich kann ausschließen, dass zwei neue Co-Trainer kommen.”, “Wir haben so viele Baustellen aktuell.”), habe ich das Gefühl, dass sich dort etwas tun wird. Gefühle sind allerdings keine Fakten. Fakt ist, was Christopher Trimmel sagt: “Jetzt geht es bis Winter nur noch um Punkte und nicht mehr ums Schönspielen.”


Foto: Matze Koch

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Abschied von den Björns und Mainz liest entspannt die SMS von Polter

Der letzte Spieltag hat immer etwas vom letzten Schultag vor den Ferien. Eigentlich ist alles erledigt, aber trotzdem kommen noch einmal alle zusammen. So auch bei Union. Die Partie am Sonntag gegen Braunschweig ist das einzige Spiel, das nichts mit Auf- oder Abstieg zu tun hat. Aber es gibt allen die Möglichkeit, sich noch einmal richtig zu verabschieden. Vor allem von Spielern, die gar nicht mehr oder nur in einem anderen Trikot an die Alte Försterei zurückkommen.

 

Mit Sicherheit sind das Valmir Sulejmani, David Hollwitz, Martin Kobylanski, Mario Eggimann, Björn Kopplin und Björn Jopek (Vereinsmeldung und BZ). Ich verstehe jeden, der enttäuscht ist, dass die beiden Björns gehen müssen. Aber sportlich und finanziell (in solchen Fällen wird gerne vom Gesamtpaket gesprochen) passte es nicht mehr.

Jemand, der auch nicht mehr zu Union passte, spielt mittlerweile mit David Villa zusammen …

#Repost @davidvilla with @repostapp. ・・・ Great lunch with @cemenmada and @tian26 !!! ⚽️💪 @nycfc

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Ein Denkmal reißt sich selbst ein

Und jemand, der sich nicht mehr bei Union gebraucht gefühlt hat, spricht in der Bild über die Saison von Union: Torsten Mattuschka. Ich bin vom Inhalt nicht überwältigt und der Meinung, dass sich der ehemalige Kapitän mit jedem Interview dieser Art ein Stück selbst demontiert. Mir fehlt irgendwie die Antwort auf die Frage, ob er die Mannschaft in einer sehr zerbrechlichen Situation im Stich gelassen hat, weil ihm sein persönliches Wohl wichtiger war, anstatt sich durchzubeißen.

Mir wäre es sehr lieb, ihn als den Tusche, der neun Jahre bei Union war, im Kopf zu behalten und nicht als grumpy Ex-Spieler, der aus der brandenburgischen Provinz ein- bis zweimal im Jahr seinen Senf zum Verein abgibt.

 

Mainz wie es simst und entspannt

Um wieder auf den Abschied zurückzukommen: Sebastian Polter wird nicht verabschiedet. In Mainz hat Manager Christian Heidel laut Allgemeiner Zeitung sehr entspannt auf die mediale Offensive des Angreifers reagiert. Verständlich. Denn erstens hat Mainz einen gültigen Vertrag mit dem Stürmer und außerdem kann der Mainzer Manager die mediale Klaviatur mindestens genauso gut spielen wie Sebastian Polter.

Fassen wir also zusammen: Sebastian Polter hat vor zehn Tagen eine Nachricht an Christian Heidel (Der Tagesspiegel schreibt von 14 Tagen) geschrieben. Der hatte aber noch keine Zeit, zu antworten. Die Transferperiode dauert bis Ende August.

Oh man, ich hoffe, dass wir jetzt nicht zwei Monate lang nur Wasserstandsmeldungen lesen werden.

Berliner Pokal-Finale und ein Nicht-Wunschgegner

Was ich auch nicht hoffe: Dass der BFC (gestern mit 1:0 Pokalsieger über Tasmania) in der ersten Runde Union oder Hertha zugelost wird. Heidenheim wäre doch auch ein prima Gegner für den Oberligisten Regionalligisten aus Hohenschönhausen.

Union in Abschieds-Stimmung

Langsam können wir schon die Taschentücher rausholen. Nicht nur für den Abschied von der U23 nachher (13.30 Uhr) im Stadion an der Alten Försterei, sondern auch um Spieler der ersten Mannschaft zu verabschieden. Neben Mario Eggiman wird wahrscheinlich Björn Kopplin Union verlassen. Auf der Pressekonferenz sagte Trainer Norbert Düwel gestern über den Außenverteidiger: “Er hat nicht immer sein Potential ausgeschöpft, das er zweifelsohne hat.”

Foto: Matze Koch

Trotzdem wird Kopplin am Sonntag auf rechts spielen, wenn Christopher Trimmel von seiner Erkrankung noch nicht genesen ist. Aber in der Pressekonferenz hat der Trainer deutlich gemacht, dass bereits klar ist, welche Spieler noch eine Perspektive haben und welche nicht. “Intern habe ich bereits alle Entscheidungen getroffen”, sagte Düwel. Noch wissen aber noch nicht alle Spieler Bescheid. Das will der Trainer bis zum letzten Spieltag gegen Braunschweig nachholen, so dass alle ordentlich verabschiedet werden können.

Der aktuelle Stand bei Sebastian Polter

Norbert Düwel: “Wir sind fleißig.”

Sören Brandy geht in den Tierpark

Am Sonntag können wir eventuell Sören Brandy wieder im Kader sehen. Sein Ausflug in den Tierpark (Autogrammstunde ab 11.45 Uhr) bedeutet nicht, dass ein Einsatz noch zu früh für ihn kommt. Oder wie es Norbert Düwel sagt: “Er holt sich bei der Autogrammstunde mit Ritter Keule den nötigen Punch für das Abschlusstraining.”

Fabian Schönheim wird uns wahrscheinlich auch in der nächsten Saison als Linksverteidiger erhalten bleiben (Bild). Der Trainer sieht ihn auf dieser Position deutlich stärker als in der Innenverteidigung (dynamisch, linker Fuß, Torvorbereitungen). Trotzdem hoffe ich, dass Union noch einen Linksverteidiger verpflichtet.

Im Kurier wird Eroll Zejnullahu zum Spiel beim FSV Frankfurt befragt und antwortet auch.

 

Für immer Waldseite

Guten Morgen an die Unioner, die es am Freitag Morgen schaffen, mit dem Sonderzug Partyzug nach Darmstadt zu fahren. Abfahrt 7.23 Uhr von Lichtenberg. Respekt dafür und viel Spaß. Ich bin sehr neidisch und hoffe, dass jemand ein passendes Netzteil für den DJ im Zug hat …

 

Diskussions-Stoff im Zug gibt es genug. Bild/BZ haben den Verein mal gefragt, wie es aussieht mit einem eventuellen Umzug der Waldseite auf die Wuhle. Ihr erinnert euch, dass mit dem Bau des Fanhauses der Verein ein klares Statement zum Verbleib der Waldseite vermissen ließ. So erging es auch dem Journalisten Matze Koch, der mit seiner Anfrage bei Union abblitzte. Was das bedeutet? Ich schließe daraus, dass ein Umzug tatsächlich zur Debatte steht, denn sonst hätte der Verein auch eine Antwort geben können.

Allerdings dürfte es diese Antwort erst mit einem klaren und verbindlichem Wegekonzept zum Stadion geben. Hier müsste wahrscheinlich auch mal der Bezirk Treptow-Köpenick die Hosen herunterlassen. Stichwort: Umgehungsstraße Altstadt (das liegt wohl auch in Händen des Senats) und Wegführung von den Bahnhöfen Spindlersfeld und Wuhlheide zum Stadion. Überrascht hat mich die Auskunft von Union-Archivar Gerald Karpa, dass der Gästeblock in den 80er Jahren schon einmal auf der Waldseite stand. Erstens erkennt ihr daraus ungefähr mein Alter, und zweitens dürfte auf dem Banner der Ultras wohl nicht mehr “Für immer Waldseite”, sondern “Ab jetzt aber wirklich für immer Waldseite” stehen.

Wenn ich eins als Sportjournalist gehasst habe, dann Texte für die Spieltage schreiben. Die Mannschaft hat sich mit Geheimtraining eingeigelt, und außer wirklich schlimmen Verletzungen oder Selfies gab es nichts frisches Berichtenswertes.

Einen guten Ausweg hat die BZ aus dem Dilemma gefunden, die den Fokus noch einmal auf Björn Kopplin richtet. In zwei Jahren ist er (auch durch Verletzungen) nicht über den Status Ergänzungsspieler hinausgekommen.

Foto: Stefanie Fiebrig

Ob er jetzt noch einmal das Ruder herumreißen und sich für einen neuen Vertrag empfehlen kann, bezweifle ich. Die Auswechslung beim 0:0 gegen Kaiserslautern spricht für mich dagegen. Da durfte dann wieder Schönheim auf die ihm wesensfremde linke Außenbahn.

Auch Kurier und Morgenpost haben Texte zum Spiel.

Teve178 – Tingeltangel-Bob mit Fallsucht

Union spielt 1:1 gegen Ingolstadt und wartet mit einem seltenen Rekord auf: Die drei schnellsten Gegentore der Zweitligasaison gehen auf das Konto der Köpenicker. Dazu noch die schlimme Erkenntnis: Union ist das Bayern München von Österreich.

Foto: Koch

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Begrüßung

00:03:28

Das Spiel: Union – Ingolstadt 1:1
00:04:53

FC Ingolstadt 04, ein FusionsvereinMit Sören und Brandy spielt Union abgezockterGeistige Umnachtung beim frühen GegentorUnion fehlt die AbgezocktheitRekord: Die drei schnellsten Gegentore der Saison hat allesamt Union kassiertEggiman klärt auf der Linie, nicht SchönheimTusche spielt sehr weit linksLangsammacherGeros anderer Podcast: Die Mikrodilettanten.

Christopher Quirings Situation

00:21:21

Pfiffe bei Quirings AuswechslungQuirings verhinderter Wechsel im WinterFan oder Fußballprofi?Michael Görlitz vom FSV Frankfurt ist direkte Konkurrenz für QuiringGero versucht es mit einem Gleichnis.

Neue Chance für Björn Kopplin?

00:30:55

Trainer stellt nicht perspektivisch auf, sondern um Spiel zu gewinnenWarum nicht als Linksverteidiger, wie in BochumGomaa bei AFTVAnthony Yeboahs Alter.

Union, das Bayern München von Österreich

00:38:19

Integration: Christopher Trimmel von Rapid WienMichael Görlitz mit famoser Torvorbereitung gegen St. Pauli.

Was sonst noch im Spiel geschah?

00:40:06

(Punkte durch Elfmeter – So ist Düsseldorf mal aufgestiegen) — Ingolstadt wie es fliegt und lachtCaiuby wirft zweiten Ball mit Absicht auf das Feld und kennt die Fußballregeln nichtCollinas ErbenCollinas Erben bei DradioWissen.

Mit Kindern zu Union. Aber wo stehen?

00:44:36

Vor Stadionneubau war Gegengerade unten der StammplatzUnten gibt es den perfekten Bierservice (Sektor 4 als Ausweichoption - aber die Perspektive!) — Götz Kühnemund.

Outro

00:50:24

Gero empfiehlt den Bundesligapodcast "Talking Fußball"Christopher-Quiring-Talkalike von Gero.

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