Union gewinnt gegen Barcelona (quasi)

Das Turnier in der Max-Schmeling-Halle, bei dem das Wort ‘Altherrenfußball’ wirklich nicht beleidigend gemeint ist, hat gestern angefangen. Die Namen der Mannschaften, die dabei antreten, sind in diesem Jahr ziemlich klangvoll.

Weiterlesen

Noch mehr gute Nachrichten dank Simon Hedlund

Es kommt nicht ganz so oft vor, dass Union mit Bayern um Titel oder Superlative konkurrieren kann. Aber vielleicht gibt es da gerade eine Gelegenheit. Denn nach der Verpflichtung von Niko Kovac als neuer Trainer des Rekord- Dauer-Meisters schreiben die Kollegen von Mia san rot folgendes: “Der FC Bayern hat es wieder einmal geschafft, einen Superlativ zu kreieren und der vielleicht familiärste Verein der Welt zu werden.” Da gäbe es vielleicht gerade Menschen, die Union für konkurrenzfähig halten.

Weiterlesen

Wenigstens ein Unioner gewinnt gegen Ingolstadt

Das schöne am gestrigen Dienstag war die Erkenntnis, dass zumindest ein Unioner gegen Ingolstadt gewinnen kann:

Weiterlesen

Union hat sich deutlich verbessert, nur das verdammte Ergebnis stimmte nicht

Ich weiß gar nicht, wie ich das 1:1 gegen Braunschweig beschreiben soll. Vielleicht war die Totenstille nach Abpfiff genau das richtige. Ich war fertig und wusste nicht, was ich mit dem Ergebnis anfangen sollte. Und so ging es nicht nur mir, sondern auch den Spielern, die eine kämpferische Partie abgeliefert hatten, die tatsächlich kaum einem Zweikampf aus dem Weg gegangen sind. Das feine Näschen von Wumme (oder er hatte wegen des 30 Minuten später stattfindenden Anpfiffs keine Musik mehr 😎) sorgte dafür, dass wir alle mal ein paar Minuten schweigen und unseren Gedanken nachhängen konnten.

Weiterlesen

Teve303 – Union-Bettwäsche im Bayern-Internat

Wir haben vor dem Spiel gegen Braunschweig eine Sonderfolge für die Rubrik Einmal Unioner, Immer Unioner aufgenommen und mit Björn Kopplin gesprochen. Der Verteidiger hat von 1995 bis 2004 in der Union Jugend und zwischen Januar 2013 und Mai 2015 37 Mal für die erste Mannschaft gespielt und ist mittlerweile beim dänischen Verein Hobro aktiv - der als Aufsteiger überraschend erfolgreich ist.

Fotos: Matze Koch

Wir haben vor dem Spiel gegen Braunschweig eine Sonderfolge für die Rubrik Einmal Unioner, Immer Unioner aufgenommen und mit Björn Kopplin gesprochen. Der Verteidiger hat von 1995 bis 2004 in der Union Jugend und zwischen Januar 2013 und Mai 2015 37 Mal für die erste Mannschaft gespielt.

In unserem Interview spricht Björn darüber, wie es ihn mittlerweile nach Dänemark zu Hobro IK verschlagen hat, seine Beziehung zu Union und wie er mit Union-Bettwäsche im Bayern-Internat negativ aufgefallen ist.

Außerdem geht es um seine Zeit bei Preußen Münster, wo er trotz Stammplatz nur ein Jahr blieb und ein aus den falschen Gründen gescheitertes Engagement in Magdeburg. Björn spricht über Trainingsspieler und das Niveau der dänischen Ligen, die Ziele, mit denen er zu Hobro gegangen ist, den Kontakt zu Unions dänischer Fraktion und den Höhenflug, auf dem sich seine Mannschaft momentan befindet.

Dass er mit der Frage nach dem Einsatz vonStatistiken beim Konkurrenten Nordsjaelland nichts anfangen kann liegt an der Frage, in der ich sie mit den Money-Ball-Anhängern vom FC Midtjylland verwechselt habe, auf die er zu sprechen kommt.

Videolinks:

On Air:

avatar Daniel Roßbach Eiserne Ketten PayPal Icon Amazon Wishlist Icon Flattr Icon
avatar Tim Pritlove Amazon Wishlist Icon
avatar Björn Kopplin
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Vielleicht fangen wir erst einmal mit einem korrekten Satz Trikots an

Union verliert 2:3 in Düsseldorf. Und, so bitter es auch klingt: Das hat sich das Team komplett selbst zuzuschreiben. Zu uninspiriert war die erste Halbzeit und nach einer starken Leistung in der zweiten Hälfte, in der das Spiel gedreht wurde, hat dann das gefehlt, was Union noch in der vergangenen Saison so stark gemacht hat. Eine Strafraumverteidigung, die dem Gegner ab 30 Meter vor dem Tor sagt: Mach dort, was du willst, aber hier kommst du nicht weiter! Oder wie es Daniel bei Eiserne Ketten schreibt: Union spielt bei Führungen keinen defensiven Ballbesitzfußball und schenkt den Ball in solchen Phasen zu leichtfertig weg.

Das Daumendrücken von Steven Skrzybski gestern hat jedenfalls nicht geholfen:

Weiterlesen

Abstand verkleinern

Im Stadion an der Alten Försterei gibt es heute noch einmal Fußball zu sehen: das wichtige Spiel von Unions U19 gegen Halle, zu freiem Eintritt um 12 Uhr.


Weiterlesen

Von Bockwurst bis Altglienicke

Gestern haben Matthias Koch und Torsten Mattuschka im Filmtheater Union zusammen mit Jan Glinker, Steven Skrzybski und anderen Wegbegleitern Kochs Mattuschka Biographie vorgestellt.


Weiterlesen

“Es geht bis Winter nur um Punkte, nicht mehr ums Schönspielen”

In der Co-Trainerfrage (BZ) hat sich Trainer Sascha Lewandowski sehr klar positioniert und gesagt, dass von den gehandelten Kandidaten weder mit Peter Hyballa noch Thomas Cichon gesprochen wurde. Aber auch wenn sich für das Dementi in der Pressekonferenz viel Zeit genommen wurde (“Das ist komplett falsch.”, “Ich kann ausschließen, dass zwei neue Co-Trainer kommen.”, “Wir haben so viele Baustellen aktuell.”), habe ich das Gefühl, dass sich dort etwas tun wird. Gefühle sind allerdings keine Fakten. Fakt ist, was Christopher Trimmel sagt: “Jetzt geht es bis Winter nur noch um Punkte und nicht mehr ums Schönspielen.”


Foto: Matze Koch

Weiterlesen

Abschied von den Björns und Mainz liest entspannt die SMS von Polter

Der letzte Spieltag hat immer etwas vom letzten Schultag vor den Ferien. Eigentlich ist alles erledigt, aber trotzdem kommen noch einmal alle zusammen. So auch bei Union. Die Partie am Sonntag gegen Braunschweig ist das einzige Spiel, das nichts mit Auf- oder Abstieg zu tun hat. Aber es gibt allen die Möglichkeit, sich noch einmal richtig zu verabschieden. Vor allem von Spielern, die gar nicht mehr oder nur in einem anderen Trikot an die Alte Försterei zurückkommen.

 

Mit Sicherheit sind das Valmir Sulejmani, David Hollwitz, Martin Kobylanski, Mario Eggimann, Björn Kopplin und Björn Jopek (Vereinsmeldung und BZ). Ich verstehe jeden, der enttäuscht ist, dass die beiden Björns gehen müssen. Aber sportlich und finanziell (in solchen Fällen wird gerne vom Gesamtpaket gesprochen) passte es nicht mehr.

Jemand, der auch nicht mehr zu Union passte, spielt mittlerweile mit David Villa zusammen …

 

Ein Denkmal reißt sich selbst ein

Und jemand, der sich nicht mehr bei Union gebraucht gefühlt hat, spricht in der Bild über die Saison von Union: Torsten Mattuschka. Ich bin vom Inhalt nicht überwältigt und der Meinung, dass sich der ehemalige Kapitän mit jedem Interview dieser Art ein Stück selbst demontiert. Mir fehlt irgendwie die Antwort auf die Frage, ob er die Mannschaft in einer sehr zerbrechlichen Situation im Stich gelassen hat, weil ihm sein persönliches Wohl wichtiger war, anstatt sich durchzubeißen.

Mir wäre es sehr lieb, ihn als den Tusche, der neun Jahre bei Union war, im Kopf zu behalten und nicht als grumpy Ex-Spieler, der aus der brandenburgischen Provinz ein- bis zweimal im Jahr seinen Senf zum Verein abgibt.

 

Mainz wie es simst und entspannt

Um wieder auf den Abschied zurückzukommen: Sebastian Polter wird nicht verabschiedet. In Mainz hat Manager Christian Heidel laut Allgemeiner Zeitung sehr entspannt auf die mediale Offensive des Angreifers reagiert. Verständlich. Denn erstens hat Mainz einen gültigen Vertrag mit dem Stürmer und außerdem kann der Mainzer Manager die mediale Klaviatur mindestens genauso gut spielen wie Sebastian Polter.

Fassen wir also zusammen: Sebastian Polter hat vor zehn Tagen eine Nachricht an Christian Heidel (Der Tagesspiegel schreibt von 14 Tagen) geschrieben. Der hatte aber noch keine Zeit, zu antworten. Die Transferperiode dauert bis Ende August.

Oh man, ich hoffe, dass wir jetzt nicht zwei Monate lang nur Wasserstandsmeldungen lesen werden.

Berliner Pokal-Finale und ein Nicht-Wunschgegner

Was ich auch nicht hoffe: Dass der BFC (gestern mit 1:0 Pokalsieger über Tasmania) in der ersten Runde Union oder Hertha zugelost wird. Heidenheim wäre doch auch ein prima Gegner für den Oberligisten Regionalligisten aus Hohenschönhausen.