Der Klassenerhalt ist und bleibt für Union eine besondere Leistung

Wenn eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft, in Interviews nach einem Spiel beteuern muss, dass noch nichts erreicht und der Klassenerhalt “rechnerisch” noch nicht gesichert ist – dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Union hat gestern in Köln mit 2:1 gewonnen, damit jetzt sieben Punkte Vorsprung auf Düsseldorf und Bremen auf den Abstiegsplätzen und einen großen, sehr wichtigen Schritt in Richtung Bundesliga in der kommenden Saison gemacht. Es müssten sehr außergewöhnliche Dinge passieren, damit dabei noch etwas schief geht: die beiden Kontrahenten müssten am Spieltag in der kommenden Woche gegen Bayern respektive Rasenballsport Leipzig gewinnen. Und selbst wenn sie das tun – Union kann mit einem Sieg gegen Paderborn endgültig den Klassenerhalt sichern.

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Yunus Malli geht zum Saisonende, aber das macht die Leihe für Union nicht zu einem Fehlschlag

Yunus Malli wird nach dem Ende seiner Leihe in diesem Sommer nicht mehr für Union spielen. Das geht aus Aussagen von Wolfsburgs Manager Jörg Schmadtke im Kicker hervor, die auch der Kurier aufgreift (und Gründe für diese Entscheidung aus Unions Perspektive nennt). Dass das so kommt, ist auch von Mallis Seite aus folgerichtig. Denn den finanziellen Rahmen einer Malli-Verpflichtung könnte sich Union nicht einmal im Ansatz leisten. Das bedeutet aber nicht, dass die Leihe sportlich kein Erfolg war.

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Yunus Malli wird nicht über die Saison hinaus bei Union bleiben. Foto: Matze Koch/1. FC Union/Pool via Matze Koch

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Was kann Union bis Mittwoch reparieren?

Auch wenn Urs Fischer nach dem Spiel am Freitag vor allem von individuellen Fehlern gesprochen hat – die Niederlage gegen Hertha hatte auch einige systematische Gründe. An diesen systematischen Problemen müssten Mannschaft und Trainer nun eigentlich arbeiten, aber mitten in einem eng getakteten Spielbetrieb mit englischen Wochen wie dieser wird das alles andere als einfach. Ich bin daher gespannt, welche Anpassungen wir am Mittwoch im Spiel gegen Mainz sehen werden. Genau darüber haben wir gestern auch im Podcast gesprochen, in dem Till Oppermann (RBB, Cavanis Friseur) zu Gast war:

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Union hat die Lizenz für die nächste Saison, aber die ist nicht so viel wert wie sonst

Union gab gestern via Vereinsmitteilung bekannt, dass der Club für die Profimannschaft die Lizenz für die Bundesliga oder Zweite Liga erhalten hat. Extra auf Twitter oder Facebook hat der Verein das bis jetzt nicht mitgeteilt. Vielleicht wurde es vergessen oder es ist einfach ein Zeichen dafür, dass die Lizenz dieses Jahr nicht dasselbe bedeutet wie in der Vergangenheit. Das spürt man schon an der übergenauen Formulierung: “Die Lizenzen für die Bundesliga und die 2. Bundesliga wurden ohne Bedingungen und ohne vereinsspezifische Auflagen erteilt.” Denn wenn es keine vereinsspezifischen Auflagen gibt, dann doch welche, die für die gesamte Liga gelten.

Oskar Kosche ist als Geschäftsführer Lizenzierung beim 1. FC Union für die Bundesliga-Lizenz zuständig, Foto: Matze Koch

Oskar Kosche ist als Geschäftsführer Lizenzierung beim 1. FC Union für die Bundesliga-Lizenz zuständig, Foto: Matze Koch

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Yunus Malli muss sich weiter isolieren

Während Union weiter in kleinen Gruppen trainiert, kann Yunus Malli daran immer noch nicht teilnehmen (berichtet Bild/BZ). Denn die infizierte Person, mit der Malli Kontakt hat, habe die Covid-19-Erkrankung nach 14 Tagen noch nicht überstanden. Er ist deshalb weiter in häuslicher Isolation. Dieses Beispiel zeigt auch im Kleinen, dass der Umgang mit der Pandemie für den Sport viele Unwägbarkeiten hat. Dagegen ist Sebastian Andersson auf konventionelle Weise angeschlagen (Knieprobleme).

Yunus Malli

Yunus Malli muss weiter in häuslicher Isoloation bleiben, Foto: Matze Koch

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Wir kommen dem Fußball leider nicht näher

Wir sind heute nicht näher an Fußballspielen – in welcher Form auch immer – als wir es gestern waren. Die Bundes- und Landesregierungen haben gestern das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August verlängert (Kicker). Aber das war ohnehin kein Zeitrahmen, in dem an Spiele mit Publikum zu denken gewesen wäre. Und Geisterspiele wurden in der Pressekonferenz zwar explizit erwähnt, aber nur um zu sagen, dass dazu keine Entscheidung getroffen wurde (Berliner Zeitung).

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Ein unerwarteter Moment der Liebe für Neven Subotic und ein überzogener Polizei-Einsatz

Ich war richtig geladen gestern mit Abpfiff des 0:5 in Dortmund. Ich fand einfach alles Scheiße in dem Augenblick. Das Spiel, in dem Union im Prinzip chancenlos war und ich das Gefühl hatte, dass es hätte auch zweistellig ausgehen können, wenn der BVB voll durchgezogen hätte. Vom Polizei-Einsatz, der dafür sorgte, dass die Szene das Spiel nicht sehen konnte. Von Dortmunds Stadionsprecher Norbert Dickel, der wie so viele Lautstärke mit Stimmung verwechselt. Von der 5. Gelben Karte für Marvin Friedrich, weshalb er im wichtigen Spiel gegen Bremen ausfällt. Ich war geladen und die Wut musste raus.

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Yunus Malli stellt sich und seine Ziele bei Union vor

Nachdem Yunus Malli am Wochenende seine ersten Minuten für Union auf dem Platz stand und dann am Dienstag das erste Mal mit der Mannschaft trainiert hat, können wir heute in den Berliner Medien lesen, wie er sich den Reportern gegenüber vorgestellt hat.

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Tusche sucht diesen Stadtmeister-Sticker

Heute startet die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg und Yunus Malli trainiert das erste Mal mit dem Team. Und das nachdem er bereits zweimal in Spielen zum Einsatz. Das ist einerseits kurios, liegt aber vor allem an der viel zu kurzen Winterpause. Die Frage, die im Raum schwebt, lautet natürlich: Wie lange benötigt Yunus Malli, um sich an Unions Spielweise anzupassen. Die Bild findet darauf vor allem die Antwort, dass der Spielmacher Rhythmus benötigt und zitiert Torsten Mattuschka: “Ein paar Spiele reichen, um in den Rhythmus zu kommen. Wichtig ist, dass er das Vertrauen spürt.”

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Union spielt besser, steht aber trotzdem unter Druck

Es gibt im Prinzip zwei Sichtweisen auf das 1:3 bei Rasenballsport Leipzig am Samstagabend. Die eine schaut darauf, wie Union gespielt hat und nimmt positive Aspekte mit. Die andere schaut auf das reine Ergebnis und sieht Union in der Tabelle wieder stärker in den Abstiegskampf rutschen und beim Heimspiel gegen Augsburg am nächsten Wochenende unter starkem Druck. Beide Interpretationen sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Sie schließen sich sogar nicht einmal aus.

Kapitän Marvin Friedrich, Rafal Gikiewicz und Jakob Busk bedanken sich für den Support gegen Leipzig, Foto: Matze Koch

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