Grischa Prömel: Von einer Zwangspause in die nächste

In der Donnerstagsausgabe des Kickers gibt es ein längeres Interview mit Grischa Prömel, in dem der lange verletzte Mittelfeldspieler erzählt, wie es sich für ihn anfühlt, dass er nach so langer Verletzung schon wieder individuell trainieren muss. Wie eine eingeschobene Winterpause fühle sich die Coronavirus-Zwangspause aktuell an. Das ist ein Motiv, das auch Christopher Trimmel im Podcast mit Ewald Lienen bemüht hat. Wahrscheinlich werden alle Mannschaften die Phase bis zu einem möglichen Neustart der Bundesliga im Mai als eine Art Saisonvorbereitung nutzen. Allerdings mit dem Unterschied, dass ein Training als Mannschaft noch eine Weile wegen der Kontaktbeschränkungen nicht möglich sein wird.

Grischa Prömel vom 1. FC Union Berlin

Grischa Prömel, Foto: Matze Koch

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Michael Parensen und die Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot tragen wird

Bei Union hat sich Michael Parensen gestern von den Berliner Journalisten per Videocall interviewen lassen. Dabei ist mir bei der Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot überziehen wird, schmerzhaft bewusst geworden, dass wir im schlimmsten Fall Michael Parensen nicht mehr spielen sehen werden. Da wir alle darauf aber keinen Einfluss nehmen können, ist es wahrscheinlich das beste, so an die Sache heranzugehen wie der Verteidiger selbst. Er antwortete: “Dann ziehe ich es in der Freizeit an.”

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

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Warten auf Union müssen wir mindestens noch den gesamten April

Durch das von den Ländern unterschiedlich hart verordnete Kontaktverbot ist der Profifußball auch faktisch stillgelegt, denn unter diesen Umständen sind auch Geisterspiele nicht möglich. Das DFL-Präsidium hat nun empfohlen, die Saison bis Ende April auszusetzen (Kicker). Das muss nächste Woche in der nächsten DFL-Generalversammlung am 31.März noch beschlossen werden. Aktuell werden Szenarien durchgespielt, wie ab Mai bis Ende Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit die nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt werden können. Das würde übrigens auch bedeuten, dass wohl keine Journalisten außer von den Rechteverwertern wie Sky, ARD, Dazn und so weiter in das Stadion kommen.

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

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Union bleibt wegen Coronavirus weiter zu Hause

Manager Oliver Ruhnert hat gestern Nachmittag verkündet, dass Union nicht wie ursprünglich geplant heute am Freitag mit dem Mannschaftstraining beginnen wird (Vereinsmitteilung). Stattdessen wird das individuelle Training bis zum 31. März ausgedehnt. Das ist angesichts der weiter steigenden Infektionen mit dem Coronavirus in Berlin und der Vorbereitung von Krankenhausbetten für viele schwere Verläufe der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid19 absolut nachvollziehbar. “Ich glaube, das ist eine Entscheidung, die uns momentan allen gut tut”, sagte Oliver Ruhnert.

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