Trainingsauftakt bei Union und die Frage, ab wann ist Abseits jetzt klar Abseits?

Gestern postete Unions Athletik-Trainer Martin Krüger noch: “Der letzte freie Tag. Ab morgen wird nicht mehr rumgesessen sondern wieder hart gearbeitet.” Und niemanden nehme ich das mehr ab als ihm. Unter seiner Anleitung würde ich am Beach Body 2020 arbeiten und nicht halbherzig 2022 als Ziel ausgeben. Für die Spieler des 1. FC Union Berlin ist heute um 10 Uhr und 14.30 Uhr Trainings-Start und schon morgen geht es ins Trainingslager nach Spanien (Bild/BZ haben noch einmal alle Details und Termine bis zum Rückrundenauftakt in gut zwei Wochen).

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Wie kann der Videobeweis fußballtypisch eingesetzt werden?

Der Spielplan vor Weihnachten fühlt sich ein bisschen so an wie der Vorweihnachtsstress bei der Arbeit. Wenn nämlich alle probieren, die Feiertage zu kompensieren und bis Heiligabend alles zu schaffen, wofür sie sich normalerweise ein bis zwei Wochen Zeit lassen würden. Lasst uns doch noch eine Englische Woche Woche vor Weihnachten reinquetschen, wenn alle zwischen Bastelnachmittagen mit den Kindern, Weihnachtsfeiern und Geschenkebesorgen sowieso kaum noch wissen, wo ihnen der Kopf steht. Bei Union ist es das Spiel gegen Hoffenheim, das völlig unnötig zwischen den ganzen Partien gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt angesetzt wurde.

Grischa Prömel im Einsatz am Internationalen Tag des Ehrenamtes im Winterspielplatz Frankfurter Allee, Foto: Matze Koch

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#389 – Kategorie CSU

Union gewinnt 3:1 im DFB-Pokal gegen Freiburg und wir reden kurz nach Abpfiff kurz über das Spiel. Doch da wir den Drei90-Podcast zu Gast haben, drehen wir dann das ganz große Rad mit Derbys, Videobeweis, absurden Verletzungen und dem Drei90-Buchclub.

Montage: Kelter Verlag, Drei90Ultras

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Auch Union stimmt für den Video-Assistenten in der 2. Liga

In der 2. Bundesliga werden in der nächsten Saison Rechtecke nicht mehr nur aus Spaß in die Luft gemalt werden. Das haben die (aktuellen) Zweitligisten gestern beschlossen, als sie bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung für die Einführung des Video-Assistenz-Schiedsrichters stimmten. Auch Union hat die Ausweitung des VAR unterstützt, der offenbar unter allen anderen Beobachtern des Fußballs umstrittener ist als unter den Vereinen.

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Demnächst können die Offensivspieler schon froh sein, wenn sie es in den Kader schaffen

Union hat eine riesige Auswahl an Offensivspielern. Das wissen wir. Allerdings waren zu Saisonbeginn nicht alle einsetzbar. Mit Sebastian Polter, Joshua Mees und Suleiman Abdullahi sind die verletzten Spieler allerdings zurückgekehrt. Mees, der als Konkurrent zu Felix Kroos und Robert Zulj hinter den Spitzen zum Einsatz kommen kann, haben sich der Tagesspiegel und der Kurier beschäftigt. Auch wenn ich noch nicht glaube, dass die drei schon echte Optionen für die Startelf sind, so ist deren Rückkehr doch ein Zeichen an den Rest der Offensive. Denn demnächst dürfte es schon ein echter Erfolg sein, überhaupt den Weg in den Kader geschafft zu haben. Das gilt vor allem für Spieler, die noch nicht so recht in Form gekommen sind, wie Simon Hedlund (dem sich Bild/BZ widmen, noch nicht online), Kenny Prince Redondo oder auch Felix Kroos und Robert Zulj. Die nächsten Wochen werden in dieser Hinsicht echt spannend.

Joshua Mees beim Testspiel-Sieg gegen Babelsberg (9:1) am 12.10. 2018, Foto: Matze Koch

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Kommt der Videoassistent schon in der nächsten Zweitliga-Saison?

Am Donnerstag findet die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga statt. Dabei geht es vor allem um die 50+1-Regel, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was in der Sache genau am Donnerstag herauskommen soll. Union-Präsident Dirk Zingler hatte erst am Dienstag per E-Mail an die Mitglieder die Vereinsposition noch einmal klar formuliert. Trotzdem ist einige Nervosität zu spüren. Denn auf die Berichterstattung der Bild, dass der Antrag von Martin Kind auf Ausnahme von 50+1 wegen zu geringer finanzieller Zuwendungen in den vergangenen 20 Jahren hätte abgelehnt werden müssen, reagierte der Ligaverband mit einer eigenen Stellungnahme. Ein sachlicher Austausch solle auf der Mitgliederversammlung erschwert werden, schreibt die DFL. Mir stellt sich die Frage, was genau denn nun mit welchem Ziel diskutiert werden soll? Soll 50+1 abgeschafft werden, wie beispielsweise die Initiative 50plus1bleibt.de befürchtet? Soll 50+1 gestärkt werden? Die DFL schreibt, dass nur der Verfahrensverlauf der Diskussion diskutiert werden soll. Aber mit welchem Ziel denn? Unklar. Klar ist nur, dass für eine mögliche Satzungsänderung der DFL eine Zweidrittelmehrheit unter den 36 Profiklubs notwendig wäre.

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