Unions Ausfälle: Welche Spieler können gegen Wolfsburg zurückkehren?

Bei Union hat sich trotz des großen Kaders unmerklich eine ganze Reihe von angeschlagenen Spielern und Ausfällen angesammelt. Ich bin weit davon entfernt, von einer Verletzungsmisere zu sprechen. Aber vor dem Auswärtsspiel am Sonntag gibt es so einige Fragezeichen im Kader. Am besten wir gehen die Spieler einzeln durch:

  • Christopher Lenz: Der Linksverteidiger hatte sich in Leverkusen am Hüftbeuger verletzt und trainierte gestern laut Tagesspiegel individuell in der Kabine und nachmittags mit dem Team. Wenn er die nächsten Trainingseinheiten komplett mitmacht, kann er es bestimmt in den Kader schaffen. Aber ob er dann auch spielt, ist die andere Frage. Sein Konkurrent Ken Reichel hat jedenfalls keine unruhige Nacht wegen der Konkurrenzsituation (BZ, Berliner Zeitung).

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Für Sebastian Andersson war das Spiel gegen Leipzig ein Weckruf

Der schwedischen Fußballseite Fotbollskanalen gab Sebastian Andersson ein Interview, in dem er sagte: “Es gibt keine einfachen Matches, daher ist es schwer zu sagen, in welchen Spielen man Punkte sammeln soll. Das kann in allen Spielen passieren, aber wir haben auch eine Lektion gegen Leipzig erhalten. Das nächste Spiel ist gegen Dortmund und da dürfen wir in bestimmten Situationen keine Fehler machen und den Ball verlieren.” Außerdem sprach er noch einmal über das 0:4 gegen Rasenballsport Leipzig: “Ich denke, es war gut, dieses Match als “Weckruf” zu bekommen. Nach dem Spiel war es ein bisschen schwer, aber im Nachhinein finde ich es gut.” Dass Andersson auf der Bank gesessen hat danach, habe ihm Trainer Urs Fischer nicht extra erklärt, aber er hätte mit der Einwechslung gezeigt, wozu er zu spielen imstande ist.

Sebastian Andersson nach seinem Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg

Sebastian Andersson nach Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg, Foto: Matze Koch

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Viel Zeit zum Nachdenken

Die großen Themen haben wir hier gestern und vorgestern sehr intensiv diskutiert. Ich möchte an dieser Stelle den vielen Kommentatoren danken, die sachlich argumentiert haben und dazu beigetragen haben, dass ich viele Anregungen zum Nachdenken mitgenommen habe.

Zeit zum Nachdenken haben auch einige Akteure bei Union: Philipp Hosiner wurde wie erwartet mit einer Sperre für 2 Spiele für seine leichte Tätlichkeit aus der Partie gegen Nürnberg belegt.

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Hosiners hervorragende Torquote und Polter muss schon viel Glück haben, um in Fürth wieder dabei zu sein

Unions Spielweise könnte sich vielleicht etwas ändern in den nächsten Spielen ohne Sebastian Polter. Gar nicht so sehr, weil Philipp Hosiner von Beginn an die Position im Sturm übernehmen wird, sondern eher wenn es darum geht, lange Bälle festzumachen (Tagesspiegel). Obwohl ich dafür im Zweifelsfall auch andere Spieler sehe. Als erstes fällt uns da sicher Damir Kreilach ein.

Aber insgesamt glaube ich, dass Union sich eher durchkombinieren wollen wird und die langen Anspiele reduziert werden. Die Spieler dafür wären auf jeden Fall da. Für mich wäre es ein Fortschritt, wenn die linke Seite ebenso gut im Aufbauspiel funktioniert wie die rechte mit Christopher Trimmel. Dazu gehört natürlich aber auch eine vernünftige Absicherung für den Fall, dass die Außenverteidiger nach vorne gehen. Das klappt auf rechts aktuell deutlich besser. Das Trainerteam wird sich etwas einfallen lassen müssen und Union wird für Braunschweig damit vielleicht etwas schwerer auszurechnen sein.

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Warum die mögliche Blocksperre für Dresden gegen Union eine sinnlose Strafe ist

Jens Keller hatte zum Ende des Trainingslagers ein Fazit gezogen und darin aus meiner Sicht ein paar wichtige Dinge gesagt:

  • Benny Kessel kann vielleicht nächste Woche wieder ins Training einsteigen, aber bei Maxi Thiel und Fabian Schönheim sieht das nicht nach einer schnellen Heilung aus
  • bei Sebastian Polter dürfte die Gewöhnung an das Keller’sche Trainingspensum und die Abstimmung der Laufwege noch etwas Zeit in Anspruch nehmen
  • Als Führungsspieler sieht er Toni Leistner, Felix Kroos, Steven Skrzybski und Sebastian Polter
  • Und als wichtigstes: Keller möchte die beste Rückrunde aller Zeiten aus der vergangenen Saison (32 Punkte) toppen

Jens Keller beim Testspiel gegen Wehen-Wiesbaden, Foto: Matze Koch

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Darum wurde Fabian Schönheims Sperre vom DFB gelöscht

“Ich kann mich nicht an so einen Fall erinnern. Wenn ich Gelb-Rot bekommen habe, war die Karte immer berechtigt”, sagte Trainer Jens Keller gestern mit einem Grinsen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Würzburg (Anpfiff am Mittwoch um 17.30 Uhr; die PK gibt es auf AFTV als Konserve). Nur kurze Zeit später hat der DFB die Sperre aufgehoben, was Union mit diesem Bild feierte:

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