Auch Union hat gegen die Verteilung der Polizei-Kosten gestimmt

Vor dem Spiel gegen Köln gibt es noch mehr der obligatorischen “Spieler X trifft auf seinen Ex-Verein” Artikel und Interviews mit Anthony Ujah. Im Interview mit Stephanie Baczyk für den RBB spricht Ujah über den Torjubel in und für Köln und darüber, dass sich die 22.000 Zuschauer An der Alten Försterei für ihn manchmal wie 100.000 anfühlen.

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Die Eiserne Hilfe widerspricht massiv der Darstellung der Freiburger Polizei

Die Berichterstattung vor dem Derby stockt etwas. Nicht etwa, weil alle Geschichten schon erzählt sind, sondern weil einfach genug aktuell passiert. Hertha gewinnt im Pokal in einem Herzschlagspiel gegen Dynamo Dresden erst im Elfmeterschießen (Kicker). Union hatte dagegen zwar Reisestrapazen, aber musste dafür nicht in die Verlängerung beim Sieg in Freiburg. Dafür beschäftigt der Stimmungsboykott der Ultras und der vorausgegangene Polizei-Einsatz aber noch die Gemüter. Die Freiburger Polizei veröffentlichte in einer Mitteilung ihre Sicht der Dinge:

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Weniger ist manchmal weniger: Warum gab es in Freiburg keinen organisierten Support?

Als Union gestern in den letzten Minuten des Pokalspiels gegen Freiburg zuerst die 2:1- Führung, und dann auch noch das 3:1 gemacht hat, war ich aus mehreren Gründen froh und erleichtert. Natürlich, weil Union tatsächlich nach sechs Jahren mal wieder die dritte Runde im DFB-Pokal erreicht hat. Weil es mich für Christian Gentner, der in Baden bei seiner Einwechslung mit Pfiffen und ‘Absteiger’-Rufen empfangen wurde, gefreut hat, dass er das letzte Tor geschossen hat. Aber auch, weil ich nach einem zähen Spiel ohne Stimmung wirklich keine Lust auf Verlängerung hatte. Der Grund für die fehlende Stimmung war wohl ein Protest gegen zwei Festnahmen. Einem Tweet der ‘Eisernen Hilfe’ zu Folge geschahen diese Festnahmen beim Aufhängen von Zaunfahnen. Was dabei aber passiert ist, das zu Festnahmen führen könnte, ist noch unklar.

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Schneller als Polti und eine Plauderei mit Urs Fischer

Das Drachenbootrennen auf der Regattastrecke in Grünau war auch gestern ein großer Spaß. Das lag nicht nur am perfekten Wetter, das nicht zu heiß war, sondern auch am 3:1 gegen Borussia Dortmund am Tag zuvor. Dieses unglaubliche Ereignis im Stadion an der Alten Försterei dürfte nicht nur uns am Anfang einige Sekunden gekostet haben. Auf der Hälfte der Strecke versiegte vielen in unserem Boot die Stimme. Und bis in den letzten Lauf widersetzte ich mich dem Takt … Am Ende sprang Platz 43 heraus. Damit haben wir unser Mindestziel “Nicht kentern und nicht Letzter werden” erreicht.

17. Drachenbootrennen der Union-Fans auf der Ruderstrecke in Berlin-Grünau, Foto: Matze Koch

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#381 – Besuch vom Trainer

Wir haben nach dem ersten Bundesliga-Sieg von Union überhaupt, dem 3:1 gegen Dortmund, unseren Podcast direkt beim Union-Drachenboot-Fun-Cup aufgenommen und dabei überraschend Besuch von Trainer Urs Fischer bekommen.
Urs Fischer (Trainer des 1. FC Union Berlin) zu Gast bei uns im Textilvergehen-Podcast

Trainer Urs Fischer zu Gast bei uns im Textilvergehen-Podcast, Foto: Sebastian Fiebrig

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Oliver Ruhnert über Transfers: “Wir brauchten Erfahrung”

Nach der ersten Phase der Vorbereitung hat Oliver Ruhnert dem RBB ein Interview gegeben, in dem er vor allem die Transferpolitik des Vereins in diesem Sommer noch einmal erklärt. Das Volumen der Einkäufe relativiert der Sportdirektor mit dem Verweis darauf, dass man “im Endeffekt ein paar Spieler geholt [hat], die tatsächlich Ablöse gekostet haben, aber in einem sehr, sehr moderaten Umfang.”

Christian Gentner 1. FC Union

Christian Gentner ist einer der erfahrenen Neuzugänge. Photo: Matthias Koch.

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Natürlich macht es keinen Spaß, anderen beim Aufsteigen zuzusehen

Es sind noch drei Tage, bis Union in Bochum am letzten Spieltag der besten Zweitliga-Saison des Vereins antritt. Manche werden in dieser Zeit versuchen, sich dem Fußball etwas zu entziehen, um die Anspannung annehmbar zu steuern. Ich habe mir gestern Abend das Aufstiegs-Playoff zwischen Leeds und Derby angeschaut (4:2 für Derby nach 1:0 für Leeds im Hinspiel). Das ist dann vielleicht eher eine Art Methadon-Variante.

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Die Polizei-Zahlen zur Gewalt im Fußball helfen den Vereinen in ihrer Arbeit nicht weiter

Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen Paderborn am Samstag, auch wenn mir durch die Länderspielpause irgendwie mein Gefühl für die Form der Mannschaft von Urs Fischer abhanden gekommen ist. Aber vielleicht lässt der Trainer heute auf der Pressekonferenz um 12.30 Uhr (live auf AFTV) mal etwas blicken. Zum Beispiel, ob er gegen Paderborn Suleiman Abdullahi ins Sturmzentrum stellt und damit Paderborns Kontertaktik mit einer eigenen schnellen Umschaltvariante beantwortet.

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Auch für die längste Ungeschlagen-Serie gibt es keine Extra-Punkte in der Tabelle

Nach dem 1:1 in Magdeburg wird immer wieder herausgestellt, dass Union jetzt auch im 16. Spiel ungeschlagen sei. Das ist natürlich schön und es erzeugt sicher auch den nötigen Respekt beim Gegner. Allerdings bringt das nicht zwangsläufig Punkte, weil Union mit dem Unentschieden nun bereits das 10. Remis geholt hat. Zehn Spiele, aus denen nur 10 von 30 Punkten heraus sprangen. Auf die Ungeschlagen-Serie kann man sich aufgrund dieser Zahlen ein Ei pellen. Mehr aber auch nicht.

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Warum sind eigentlich Polizisten in den Gästeblock gegangen?

Irgendetwas fühlte sich komisch an, als Joshua Mees beim 4:0 gegen Fürth in der 5. Minute das 1:0 erzielte. Ich konnte nicht jubeln. Kurz zuvor gab es den heftigen Zusammenprall zwischen Suleiman Abdullahi und Maximilian Wittek, bei dem von uns aus nicht sichtbar, ob der Fürther bei Bewusstsein war oder nicht. Wir sahen nur die regungslosen Beine ausgestreckt liegen. Dann plötzlich Gewühl im Gästeblock zwischen Fürther Anhängern und Ordnern und die Polizei, die hineingeht. Und mitten in diese Phase schießt Joshua Mees das 1:0. Ich weiß nicht, ob ich jemals ein Uniontor so regungslos zur Kenntnis genommen habe.

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