#422 – Marvin Friedrich ist Goldstandard

Union gewinnt 2:1 in Köln und hat den Klassenerhalt fast sicher. Wir analysieren die Partie und diskutieren über Auf- und Absteiger. Außerdem überlegen wir, ob die Corona-App helfen kann, wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen.

Marvin Friedrich, Keven Schlotterbeck und Grischa Prömel jubeln nach dem Tor zum 1:0 gegen Köln, Foto: Matze Koch/Pool/ Matze Koch

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Wie kann der Videobeweis fußballtypisch eingesetzt werden?

Der Spielplan vor Weihnachten fühlt sich ein bisschen so an wie der Vorweihnachtsstress bei der Arbeit. Wenn nämlich alle probieren, die Feiertage zu kompensieren und bis Heiligabend alles zu schaffen, wofür sie sich normalerweise ein bis zwei Wochen Zeit lassen würden. Lasst uns doch noch eine Englische Woche Woche vor Weihnachten reinquetschen, wenn alle zwischen Bastelnachmittagen mit den Kindern, Weihnachtsfeiern und Geschenkebesorgen sowieso kaum noch wissen, wo ihnen der Kopf steht. Bei Union ist es das Spiel gegen Hoffenheim, das völlig unnötig zwischen den ganzen Partien gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt angesetzt wurde.

Grischa Prömel im Einsatz am Internationalen Tag des Ehrenamtes im Winterspielplatz Frankfurter Allee, Foto: Matze Koch

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Florian Hübner wird Keven Schlotterbecks Platz, aber nicht seine Rolle einnehmen

Weil Union in seiner grundsätzlichen Ausrichtung sehr konstant ist, fragt sich vor dem Spiel gegen Köln morgen Nachmittag vor allem, wie Union Keven Schlotterbeck ersetzt.

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Ein Vorsprung in der Tabelle macht Union gegen Köln etc. stärker

Union spielt in drei der verbleibenden vier Spiele vor der Winterpause gegen direkte Mitbewerber um den Klassenerhalt. Dieser Umstand und die Tabllensituation zu Beginn dieser Serie von Spielen liefert den Stoff für verschiedene Narrative. Schlussendlich bleibt es aber dabei: mehr Punkte haben (zum Beispiel 16, wie Union) ist besser als weniger (zum Beispiel 8, wie Köln).

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Micha Parensen hätte Union fast verlassen

Urs Fischer hat gestern über Carlos Mané die üblichen Dinge gesagt: Dass er sich gut präsentiert habe. Dass es helfe, dass er die Liga schon kennt. Aber auch, dass er noch Zeit braucht, die Automatismen zu lernen. Etwas aufhorchen ließ aber, dass der Trainer auch sagte, dass Mané “doch schon recht gut Hochdeutsch spricht.” Der Schweizer Fischer meint damit wahrscheinlich nur deutsches Deutsch im Unterschied um Schweizer Dialekt. Aber vielleicht wollte er auch betonen, dass sich Mané in Stuttgart keine württembergische Mundart zugelegt hat. Wir werden versuchen, das am Donnerstag zu beobachten.

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Eine Halbzeit ohne Stimmung gegen Darmstadt

Beim Spiel gegen Darmstadt am 1. Dezember wird es in der ersten Halbzeit einen Stimmungsboykott geben. Das kann man in einem Statement lesen, dem sich das Wuhlesyndikat angeschlossen hat.

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Die Kernforderung des Protests: Fan-freundliche Anstoßzeiten; Photo: Matthias Koch

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