Etwas als Präsident verkaufen, das man als Fan ablehnt

Union-Präsident Dirk Zingler stand gestern im Mediengespräch vor der Herausforderung, etwas verkaufen zu müssen, was ihn eigentlich innerlich zerreißen muss. Denn als Präsident des 1. FC Union mit der Verantwortung für die Mitarbeiter und Strukturen des Vereins muss er Bundesligaspiele ohne Zuschauer gut finden. Das sagte er auch. So gibt es beispielsweise jetzt die Möglichkeit den durch Kurzarbeit erzwungenen Gehaltsverzicht bei den Mitarbeitern durch Aufstockungen auszugleichen. Die erste Rate der noch offenen 10 Millionen Euro von den Fernsehgeldern sei gezahlt worden. Außerdem würden keine Mitarbeiter entlassen werden. Gleichzeitig dürften Geisterspiele nichts mit dem Fußball zu tun haben, der Dirk Zingler zum Fan gemacht hat.

Pressekonferenz zum Bundesliga-Neustart mit Präsident Dirk Zingler am 07.05. 2020, Foto: Matze Koch

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#415 – Wo Rafa seinen Blick kühlt

Obwohl Union weiter nicht spielt, gehen uns die Themen nicht aus: Rafal Gikiewicz wird Union im Sommer verlassen, beim 1. FC Köln gibt es Corona-Fälle und wir sprechen über das erste Union-Theaterstück und was es uns heute noch sagt.

Torwart Rafal Gikiewicz, Foto: Matze Koch

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Zeigt eure Union-Masken!

Als ich kürzlich im Supermarkt einkaufen war, hielt mich ein Mann an, zeigte auf den rot-weißen Schal auf meiner Maske und fragte: “Dit is doch hoffentlich Union!” Ich lächelte (was niemand mehr sehen kann) und zeigte auf die Seite, auf der #WartenaufUnion steht. Mit diesem Beweis war er sehr zufrieden und ich durfte passieren.

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Union hat die Lizenz für die nächste Saison, aber die ist nicht so viel wert wie sonst

Union gab gestern via Vereinsmitteilung bekannt, dass der Club für die Profimannschaft die Lizenz für die Bundesliga oder Zweite Liga erhalten hat. Extra auf Twitter oder Facebook hat der Verein das bis jetzt nicht mitgeteilt. Vielleicht wurde es vergessen oder es ist einfach ein Zeichen dafür, dass die Lizenz dieses Jahr nicht dasselbe bedeutet wie in der Vergangenheit. Das spürt man schon an der übergenauen Formulierung: “Die Lizenzen für die Bundesliga und die 2. Bundesliga wurden ohne Bedingungen und ohne vereinsspezifische Auflagen erteilt.” Denn wenn es keine vereinsspezifischen Auflagen gibt, dann doch welche, die für die gesamte Liga gelten.

Oskar Kosche ist als Geschäftsführer Lizenzierung beim 1. FC Union für die Bundesliga-Lizenz zuständig, Foto: Matze Koch

Oskar Kosche ist als Geschäftsführer Lizenzierung beim 1. FC Union für die Bundesliga-Lizenz zuständig, Foto: Matze Koch

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#414 – Tonoption Meckerrentner

Wir besprechen das Geisterspiel-Konzept der DFL und versuchen die Diskussion etwas einzuordnen. Außerdem schlägt uns die Fußballabwesenheit in der Coronakrise aufs Gemüt. Dafür freuen wir uns über den Film "Union fürs Leben".

Foto: Stefanie Fiebrig

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Dirk Zingler bezeichnet Geisterspiele als bestmögliche unter schlechten Optionen

Am frühen Freitagabend trudelten bei uns allen Mails des 1. FC Union Berlin ein mit dem Betreff “Interview mit Dirk Zingler zur Diskussion um die Wiederaufnahme der Saison”. Es war nun das zweite Mal, dass der Union-Präsident Entscheidungen begründete und zu Diskussionen Stellung nahm. Dadurch, dass Pressesprecher Christian Arbeit Stichworte sagte, wirkte es allerdings nicht wie eine Ansprache an die Union-Nation, auch wenn es im Endeffekt genau das ist. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass wir zumindest dieses Statement ungefiltert bekommen, um uns selbst eine Meinung bilden zu können. Medien wird dadurch nicht die Chance genommen, es selbst einzuordnen. Was fehlt, aber vielleicht ist das auch gerade nicht die Zeit dafür, sind Fragen von Unionerinnen und Unionern oder meinetwegen auch von Medienvertretern. Es ist quasi Statement pur und wir müssen damit leben.

Gespräch mit Sicherheitsabstand: Union-Präsident Dirk Zingler und Pressesprecher Christian Arbeit

Gespräch mit Sicherheitsabstand: Union-Präsident Dirk Zingler und Pressesprecher Christian Arbeit, Screenshot: AFTV

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#413 – Wenn’s an der Seele juckt

Wir erfreuen uns am neuen Union-Lied "Irgendwann, irgendwann einmal ...", reden darüber wie in schwierigen Zeiten immer gute Sachen bei Union entstehen wie jetzt die Plattform "Wir - Union vereint" und besprechen den Film "Und freitags in die Grüne Hölle".
Ausschnitt aus der Doku "Und freitags in die Grüne Hölle", Bild: Defa Filmstiftung

Ausschnitt aus der Doku “Und freitags in die Grüne Hölle”, Bild: Defa

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Sky und DFL bereiten den Weg für Geisterspiele, doch die Fanszenen sind dagegen

Wenn alles wie geplant läuft (aber wann tut es das schon in den vergangenen Wochen), dann dürfte die Bundesliga Mitte Mai wieder starten. Natürlich mit Geisterspielen. Natürlich mit permanenten Tests auf das Coronavirus. Gestern Abend kam dann die Nachricht von Bild (und später auch Spiegel), dass Sky die 4. TV-Geld-Rate vorzieht und zwar weniger, aber dafür überhaupt zahlt. Das dürfte vielen Clubs beim Thema Liquidität helfen, auch wenn der  eine oder andere Verein diese Rate vielleicht direkt an einen Geldgeber durchreicht, von dem sich in Vorgriff auf das TV-Geld schon eine entsprechende Summe geholt wurde.

Szene aus dem Jahr 2017: Test zwischen 1. FC Union Berlin - FK Dinamo Brest vor leeren Rängen, Foto: <a href="http://matzekoch.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matze Koch</a>

Szene aus dem Jahr 2017: Test zwischen 1. FC Union Berlin – FK Dinamo Brest vor leeren Rängen, Foto: Matze Koch

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Wir kommen dem Fußball leider nicht näher

Wir sind heute nicht näher an Fußballspielen – in welcher Form auch immer – als wir es gestern waren. Die Bundes- und Landesregierungen haben gestern das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August verlängert (Kicker). Aber das war ohnehin kein Zeitrahmen, in dem an Spiele mit Publikum zu denken gewesen wäre. Und Geisterspiele wurden in der Pressekonferenz zwar explizit erwähnt, aber nur um zu sagen, dass dazu keine Entscheidung getroffen wurde (Berliner Zeitung).

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Michael Parensen sieht Fitness nicht als Problem, denn man könne sich aktuell im Training nicht vor den Trainern verstecken

Die DFL verschiebt ihre eigentlich für diesen Freitag geplante Mitgliederversammlung um fast  eine Woche auf nächste Woche Donnerstag (Mitteilung). Damit reagiert sie auf die aktuelle Diskussion rund um eine Lockerung der bis 19. April laufenden Maßnahmen gegen das neue Coronavirus. Denn jenseits von “Schulen könnten öffnen” geht es um sehr viele praktische Entscheidungen, wie mir mein großes Kind ausführlich beim Osterfrühstück darlegte. Sie sind in der 10. Klasse 34 Kinder in der Klasse und der Klassenraum sowieso zu klein, weil die Schule ein Altbau ist. Abstandsregeln können nicht ohne extra Maßnahmen umgesetzt werden. Von extra Hygiene rede ich da noch nicht. Dazu kommen halt ein paar Kinder, die durch Atemwegserkrankungen zur Risikogruppe gehören. Alles nicht so einfach.

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