Felix Kroos möchte von den Unionfans auf ein Bier eingeladen werden

Fußball ist zwar eine ernste Sache, aber ich bin absolut empfänglich für Quatsch. Und dieses Video, das auf dem Youtube-Account der Bundesliga veröffentlicht wurde, ist richtiger Blödsinn. Aber ich liebe es. Schon alleine dafür, dass es so klingt wie ein Lied von Monthy Python.

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Unions riesige Chance

Angesichts der Ausgangslage von Union an diesem drittletzten Spieltag gibt es nach der Niederlage von Paderborn am Freitagabend nicht viel mehr zu sagen, als dieses Bild ausdrückt (der Kurier sieht das ähnlich).

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Union verkauft die preiswerteste Bratwurst der Bundesliga und Zweiten Liga

Nachdem im vergangenen Spiel gegen Magdeburg in der letzten halben Stunde beide Sebastians gleichzeitig spielen durften, gehen Kurier und Bild/BZ (noch nicht online) der Frage nach, ob wir das nun öfter so sehen werden. Ich glaube das nicht und diese Antwort kommt so auch in den Texten heraus. Denn beide Angreifer haben ja nicht als Doppelspitze im Sturm gespielt, sondern Andersson eher als hängende Spitze im vorderen Mittelfeld.

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WM-Wohnzimmer: Noch nie habe ich mich so auf Bela Rethy gefreut

Nils war am Donnerstag zum ersten Spiel der Weltmeisterschaft zwischen Brasilien und Kroatien beim Public Viewing im Stadion an der Alten Försterei. Für uns hat er aufgeschrieben, wie er das WM-Wohnzimmer erlebte.

Vorab: Mit Public Viewing kann ich normalerweise nicht viel anfangen. Als 2006 zum ersten Mal im großen Stil Fußballspiele auf den Straßen und Plätzen dieses Landes gezeigt wurden, studierte ich im beschaulichen Bamberg. Auf dem zentralen Platz der Stadt standen die Grüppchen mit den Reichskriegsflaggen friedlich neben dem schwarz-rot-geilen Feierpulk – das war nicht meine Party. Wir verfolgten die Spiele mit 15, 20 Leuten auf einem alten Röhrenfernseher in einer Altstadtgasse, auf Bierkästen, wackligen Stühlen und alten Sofas sitzend, und so war das sehr schön.

Foto: Koch

Für viele Jahre sollte das die größte Gruppe bleiben, mit der ich Fußball geschaut habe. Dann kam der Umzug nach Berlin und in der Spielzeit 2012/13 die ersten Besuche in der Alten Försterei. Mittlerweile bin ich Vereinsmitglied, Dauerkarteninhaber auf der Waldseite und mit schöner Regelmäßigkeit alle zwei Wochen heiser und glücklich. Glücklich, weil ich das Gefühl habe, dass der Verein, seine Fans und Mitglieder ein riesengroßes Herz haben und Lust auf Fußball, Gemeinschaft und Spaß ohne großen Schnickschnack.

Vorfreude trotz des versenkten Sofas

Als der Herzensverein zum Public Viewing ins WM-Wohnzimmer an der Alten Försterei lud und Georg sein Sofa zur Verfügung stellte, war klar: Das machen wir jetzt einfach mal.
Georgs Sofa landete zwar keine 48 Stunden, nachdem es im Stadion war, in der Wuhle, aber trotzdem habe ich mich die ganze Woche über gefreut, denn: Wohnzimmer wurde versprochen, und Wohnzimmer hatten wir erwartet.

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Prost, Herr Premierminister!

Wettschulden sind Ehrenschulden. Weil ich bei ukrainischen Politikern nicht gleich an so etwas wie Ehre denke, nahm ich es auch nur nebenbei zur Kenntnis, als Premierminister Nikolai Asarow am Montag auf der offiziellen Fanmeile in Kiew mit einem schwedischen Fan wettete. Sollte die Ukraine verlieren, würde Asarow dem Schweden ein ukrainisches Bier ausgeben. Soweit so profan. Üblicher Politikersmalltalk. Jedenfalls wenn Kameras eingeschaltet sind.

Nach dem 2:1 von Andrij Schewtschenko der Ukraine gegen Schweden war der Premier Asarow fein raus und musste sich eigentlich nicht weiter mit der Wette beschäftigen. Doch unter tätiger Mithilfe des ukrainischen Fernsehens bekam der Schwede Ola Schisteot die Möglichkeit, seine Wettschulden zu begleichen. Sechs Flaschen schwedisches Bier in eine typisch ukrainische Plastiktüte gepackt und beim Amtssitz des Premiers geklopft. Asarow ist Medienprofi genug, das ganze Spiel mitzumachen und kommt sofort zur Sache: “Und jetzt, wollen wir Bier trinken?” Das machen beide dann auch und beschenken sich noch gegenseitig mit Devotionalien.

Ich persönlich finde, dass es nichts sympathischeres gibt, als bei einem Ministerpräsidenten am Tisch zu sitzen, eine schwarze Plastiktüte hochzuheben und sechs Flaschen Bier herauszuholen.

Für das Video vom ukrainischen Sender ICTV sind eigentlich keine Sprachkenntnisse erforderlich. Die Bilder sprechen für sich.

Mehr Sprachkenntnisse sind beim Nachrichtenbeitrag des Kanals 1+1 erforderlich.