Was Keven Schlotterbeck von Neven Subotic lernt

Ich lasse die Champions League seit einiger Zeit links liegen. Nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil ich etwas gelangweilt davon bin, dass die immer gleichen Klubs aufeinander treffen und eine Paarung wie Bayern gegen Arsenal gefühlt häufiger vorkommt als die von Schalke gegen Dortmund. Und die Reform mit mehr festen Startplätzen für geldkräftige Verbände hat das aus meiner Sicht noch verschärft. Selbst zur Gegnerbeobachtung habe ich gestern Abend nicht geschaut. Dabei hat Leverkusen bei der 1:2-Niederlage gezeigt (Kicker-Spielbericht), dass sie nicht nur durch Dortmund verwundbar sind, sondern sich durch Abwehrschnitzer auch gegen Lokomotive Moskau in Bedrängnis bringen. Ich bin gespannt, ob Urs Fischers Herangehensweise ähnlich wie gegen Dortmund sein wird. Er könnte (aber wird es sicher nicht) heute um 12.30 Uhr auf der Pressekonferenz verraten (live auf AFTV).

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Sebastian Polter bleibt: “Warum soll ich jetzt aufgeben?”

Heute ist ein bisschen durchschnaufen angesagt. Und zumindest für mich kann ich sagen: Endlich. Das war schon alles ganz schön viel rund um den ersten Bundesliga-Spieltag von Union überhaupt. Ran mussten allerdings gestern einige Profis in der Nachwuchsrunde Baltic Sea Cup gegen Nordsjaelland. Die Partie, an der unter anderem Moritz Nicolas, Lennard Maloney, Julian Ryerson, Maurice Arcones, Florian Flecker und Julius Kade teilnahmen, ging gerade so 3:3 aus (Kurier, Spielbericht auf der Vereinswebsite). Richtig aufgefallen ist allerdings keiner der Spieler. Flo Flecker erzielte immerhin kurz vor Abpfiff noch den Ausgleich. Aufgefallen war hingegen André Hofschneider als Trainer, der Sebastian Bönig vertrat. Dieser macht zur Zeit den Fußballlehrer-Schein. Laut BZ war dies aus Termingründen ein einmaliges Intermezzo.

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Andy Gogia spielt langsam so, wie wir es uns schon letzte Saison erhofft haben

Ich habe mir gestern in Vorbereitung des Auswärtsspiels am Sonntag Sonnabend das 0:0 von Bielefeld in Magdeburg angeschaut. Dabei war ich nicht allein, denn zumindest auch Rafal Gikiewicz schaute sich das Spiel an und bezeichnete das Schauen in seiner Insta-Story als “Hausaufgabe”. Bielefeld empfand ich als das spielerisch bessere Team mit direkterem Zug zum Tor. Aber statt die Arminia noch intensiver zu beobachten, schaute ich gerade in der ersten Hälfte mehr auf die Gastgeber. Denn die machten den Eindruck, als ob sie mit Messern zwischen den Zähnen den ersten Sieg der Saison holen wollten, so aggressiv kamen sie herüber. Speziell Dennis Erdmann war etwas drüber, als er nach einer heftigen Grätsche seinem Mitspieler auch noch Weinerlichkeit unterstellte.

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Wie geht es weiter für Eroll Zejnullahu?

Union hat das erste Spiel im Baltic Sea Cup 2:1 gegen den FC Kopenhagen gewonnen (Bericht im Kurier und auf der Union-Website). Vom Spiel selbst gibt es kein Bewegtbild bis auf den Anschlusstreffer für die Dänen in der Nachspielzeit:

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Bei Union im Team ist noch nicht alles perfekt, aber der Blick auf die Tabelle tut einfach gut

Ich weiß nicht, wie es euch seit Sonntag geht, aber ich schaue ständig auf die Tabelle (Aussagekraft hin oder her) und muss grinsen. Nein, ich drehe nicht durch und ich bin auch nicht im Aufstiegsmodus oder ähnliches. Allerdings spüre ich eine tiefe Genugtuung. Und das ist wunderschön. Dabei helfen auch die Fotos, die Steffi vom Spiel gemacht hat.

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